Selten waren sie sich so nahe gekommen. Wenige Meter nur stand sie von ihm entfernt – fast nackt. Einzig und allein ein verführerischer, mit Spitze besetzter BH und ein knapper, leicht durchscheinender Tanga schützten ihre Haut vor seinen Blicken. Er hatte nur Augen für sie und ließ seine Blicke langsam und in freudiger Erwartung über ihren Körper gleiten.

Ihre leuchtenden blaugrauen Augen wurden von silbern glitzernden Augenlidern betont. Auch die langen, dunklen Wimpern brachten ihre Augen zum Strahlen. Rote Lippen umrandeten die weißen Zähne, als sie ihm ein verführerisches Lächeln schenkte.

Ihre langen, roten Haare lagen ihr wild und ungebändigt über die Schulter und verdeckten so die nackten Schultern ein wenig. Doch sie reichten nicht bis zur Brust. Diese war allein durch einen schwarzen, verführerischen BH bedeckt, der jedoch die vollen Brüste mehr zeigte als dass er sie verbarg.

Schon jetzt ging der Atem des Mannes schneller und er spürte ein Pochen in sich aufsteigen. Sein Blick folgte dem Körper weiter nach unten. Einen kurzen Moment blieb er am schlanken Bauch und der zarten Haut hängen, bis er weiter glitt.

Mit immer größerer Spannung erreichte sein Blick nun den schwarzen Tanga, der ihr Zentrum der Lust vor seinen gierigen Blicken schützte. Doch der dunkle Stoff konnte nicht alle Blicke abwehren. Einige wenige durchdrangen ihn und fielen auf weiche, zarte Haut.

Das Pochen in ihm war nun angeschwollen und füllte ihn ganz aus. Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ein letztes Mal streifte sein Blick ihren atemberaubenden Körper. Dann machte er einen Schritt nach vorne und legte seine Hand um die nackte Taille der Frau, damit er sie zu sich ziehen konnte. Das Pochen wurde immer schneller und machte ihn wahnsinnig. Jede Faser seines Körpers schien im gleichen Rhythmus zu schwingen.

Dann bemerkte er ein Ziehen in seinem Brustkorb. Immer schneller breitete es sich aus, fing an zu pulsieren und wuchs schließlich über das Pochen hinaus zum alles umfassenden Schmerz. Der Mann wich leicht zurück und schaute an sich hinunter. Und da erst bemerkte er die schmale, dünne Klinge, die in seinem Brustkorb steckte.

Comments

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    Welch ein Ende! Die Spannung hast du gekonnt aufgebaut, ich lief quasi mit in die Klinge...

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    Das Ende hätte ich so nicht erwartet :D Toll geschrieben!

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    Und wieder einmal mehr sind mir Parallelen zwischen Erotik und dem Tod aufgefallen. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt.

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