Was macht eigentlich Glück so unerreichbar und diese Schmerzen so unvergleichbar?
Ist das die Unzufriedenheit die seit Jahren in unseren Herzen wohnt?
Oder ist es unser Wissen dass sich der Widerstand kaum noch lohnt?
KAUM NOCH LOHNT..
Warum zerstören wir soviel und verschwenden ständig unsere Zeit?
Für was sollen wir Menschen noch reden?
Es endet doch jedesmal alles in einem explosionsartigen Streit.
ES ENDET DOCH JEDESMAL...
Fragen um Fragen füllen das Papier.
Doch die Antworten darauf fehlen nicht nur dir sondern auch mir.
FEHLEN AUCH MIR...
Die Welt verfinstert sich in einem Regen aus Asche und Blut.
Hilflos starren wir auf die Trümmer der Stadt. 
Erkennen nun nichts wird wieder gut.
NICHTS WIRD WIEDER GUT.
Ohnmächtig schauen wir diesem Schauspiel zu.
Ohnmächtig schauen wir zu.
Hier finden wir wirklich niemals unsere Ruhe oder Licht.
WIR SCHAUEN ZU...
Sehen wie unter uns die Welt an ihrer Last zerbricht.
Wir wollen sie retten doch können es nicht.
WIR KÖNNEN ES NICHT..
Nichts ist für immer.
Der Untergang kommt und alles wird immer schlimmer.
Nichts bleibt für die Ewigkeit. 
Am Ende allen Schreckens krepieren wir qualvoll in Einsamkeit. 
QUALVOLL IN EINSAMKEIT...
Was kann uns noch retten?
Wo ist die Hoffnung hin?
Sie ist wohl längst gestorben. 
Ihre Existenz machte ja nie wirklich Sinn.
NIE WIRKLICH SINN...
Wir wandern durch diese Welt wie der Sensenmann.
Versklaven und missbrauchen diese Welt wie es sonst niemand kann.
Doch sie wird sich rächen.
Wenn nicht heute...
Dann irgendwann. 
Wenn nicht heute...
DANN IRGENDWANN

Comments

  • Author Portrait

    Was für ein kraftvolles Gedicht. Ich weiß nicht, ob es mir nur so geht, aber bei den Zeilen mit der Großschrift habe ich geistig einen Chor gehört, was das ganze Gedicht für mich nicht nur düster sondern regelrecht bedrohend gemacht hat. Thematisch natürlich viele eindringliche Fragen und eine warnende Antwort ...

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Fairy Dust

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