January - Jetzt oder nie 23

AVA

Ich war froh, dass es schon 9 Uhr war, als ich in mein Hotelzimmer kam. Somit hatte ich zumindest nur eine Stunde Zeit bis zum gemeinsamen Frühstück mit Jamie und damit auch nur eine Stunde in Panik zu verfallen wegen dieser verrückten Nacht und diesem noch verrückteren Angebot von Mason.

Nach einer ausgiebigen Dusche, stylte ich mein Haar und schminkte mich. Ich wählte ein Schwarzes Strickkleid, welches ich mit einer grauen Strumpfhose und schwarzen Stiefeln kombinierte.

Pünktlich um 10 holte Jamie mich ab und wir gingen gemeinsam zur Mensa.

Nachdem wir uns an einen kleinen Ecktisch gesetzt und unsere Bestellung abgegeben hatten, wurde Jamie sehr still und nachdenklich.

»Du bist also wieder da.« Ich lächelte ihn an und hoffte dieses Frühstück würde nicht in absolutem Schweigen ablaufen.

»Ja, da bin ich wieder. Wir sind ganz gut vorangekommen und Kent war zufrieden.« Er lächelte auch. Ein Stein fiel mir vom Herzen.

»Das ist fantastisch. Ich freue mich für dich.«

»Danke. Katy hat mich hier auf dem Laufenden gehalten und scheinbar sind alle zufrieden mit dir. Ich wusste, dass du das schaffst. «

»Danke« , ich atmete tief durch, »aber Jamie wir haben noch immer nicht über alles gesprochen…«

Er seufzte »Ich weiß. Pass auf ich hatte Zeit über das Ganze nachzudenken und… was soll ich sagen.

Ich war ein Hornochse. Ich will auf keinen Fall unsere Freundschaft gefährden, Ava.« Er legte seine Hand auf meine, aber es war eine der freundschaftlichen Berührungen, wie er es schon hunderte Male getan hatte.

Er sprach weiter. »Ja, ich fühle mich zu dir hingezogen. Du bist eine verdammt hübsche Frau und dazu hast du einen noch schöneren Charakter. Ich wäre blind wenn mir das als Mann nicht auffallen würde. Lange Rede kurzer Sinn. Ich kann das, was ich für dich empfinde noch immer nicht richtig einordnen und deswegen fällt es mir nach wie vor nicht leicht mich in deiner Nähe aufzuhalten.« Das war nicht das, was ich hören wollte.

»Glaubst du denn, dass es irgendwann wieder wird wie früher?« Die Angst, er würde sagen, dass dem nicht so sei zerriss mich innerlich.

Er drückte meine Hand etwas fester.

»Ich glaube es nicht, ich verspreche es dir. Und ich fange sofort damit an. Was läuft zwischen dir und Scott?«

»Jamie, ich weiß nicht ob es eine gute Idee ist darüber zu sprechen. Ich weiß nicht ob ich jetzt schon so mit dir über solche Sachen sprechen kann.« Früher machte es für mich keinen Unterschied, dass Jamie ein Mann war. Ich redete mit ihm über alles Mögliche, so wie es sonst beste Freundinnen taten.

»Ava, ich komm damit schon klar. Schläfst du mit ihm? « Sein Gesichtsausdruck sagte mir, dass ich aus der Nummer ohne eine Antwort nicht rauskam.

»Nein… jedenfalls nicht so richtig. Wir haben gestern etwas viel getrunken und ich bin bei ihm aufgewacht. Es ist aber nichts Erwähnenswertes passiert.«

»Da du bis auf das Intermezzo mit Chris gelebt hast wie eine Nonne, würde ich es als alles andere als „nicht Erwähnenswert“ bezeichnen, dass Mason Scott an deine Türe klopft,  mir eine reinhaut, dann nass bis auf die Knochen aus deinem Bad kommt und du dich in eine Decke gehüllt aus seinem Zimmer stiehlst. Und das sind nur die Szenen die ich mit eigenen Augen gesehen habe.«

Nachdem ich Jamie, angefangen bei der Dachterrasse, über die Aktion unter der Dusche, dem schweigenden Joggen bis hin zu dem Angebot heute Morgen erzählt hatte, sah er mich einen Moment lang ernst an.

»Sag was.«

»Wenn ich dir sagen würde, dass ich dir davon abrate dich darauf einzulassen. Du würdest es erst recht tun oder es darauf schieben ich sei eifersüchtig. Was also willst du von mir hören?«

»Keine Ahnung.« Er hatte recht. Ich senkte den Kopf und rührte in meinem Kaffee herum.

»Du  magst ihn aus irgendeinem Grund oder?«

Es war mir unangenehm es zuzugeben, aber er hatte Recht. Obwohl Mason sich wie ein Arschloch verhielt und mir das Angebot unterbreitete, eine geheime Fickbeziehung mit festem Ablaufdatum und ohne Fragen zu führen, mochte ich ihn auf verquere Art und Weise. Natürlich hatte ich, wie fast jedes andere weibliche Wesen auf dieser Erde, alle seine Filme gesehen und für ihn geschwärmt. Es lag jedoch nicht daran. Dieses Hollywoodstar-Bild wurde bereits in der Nacht auf der Dachterrasse unwiderruflich zerstört. Viel eher waren es die Dinge, die seine Augen sagten wenn er mich anblickte. Hinter diesem ernsten, grimmigen Äußeren war etwas zärtliches und liebevolles. Die Art wie er mich manchmal berührte, ich fühlte es bis in meine Seele. Aus Gründen, die ich selbst nicht verstand fand ich, dass dieses andere Ich es Wert wäre das Risiko eines gebrochenen Herzens einzugehen und sein Angebot anzunehmen.

»Bist du für mich da, wenn er mein Herz in Stücke reißt? «  Ich fürchtete seine Antwort.

Jamie schloss kurz die Augen und atmete aus. Wieder drückte er meine Hand fester.

»Natürlich bin ich das. »

Mein Handy vibrierte und ich beäugte skeptisch die Fremde Nummer die eine Textnachricht auf meinem Display ankündigte.

0177348594: 20 Uhr auf der Dachterrasse

AVA: Wer schreibt da?

0177348594: Jemand der hofft, dass du ja sagst

»Ist er das?« Ich hatte Jamie schon fast vergessen.

»Ja. Er will mich heute Abend treffen.«

»Du gehst hin oder?«

»Ich weiß nicht…ich denke schon.«

»Meinst du, du kannst ihn fragen wie es Emily geht?«

Ich sah Jamie traurig an und schüttelte langsam den Kopf.

»Ich vermisse sie auch. Aber er hat ziemlich klar gemacht, dass ich keine Fragen zu stellen habe, auch was sie betrifft.«

»Dieser Scheißkerl…..sorry Ava aber wie kann er nicht über sie sprechen wollen. Er müsste doch eigentlich wissen, dass es uns interessiert wie es ihr geht.« Es lag so viel Schmerz in Jamies Gesicht. Auch wenn wir irgendwann aufgehört hatten über Em zu reden, ich war sicher, er hatte nie aufgehört sie zu lieben.

»Ich weiß. Aber die Tatsache, dass ich nicht fragen soll hält mich sicher nicht ab es trotzdem zu tun.«

 

Eine Stunde später betrat ich mein Hotelzimmer wieder. Das Frühstück mit Jamie war zeitweilig ein wenig seltsam. Früher musste ich nie darüber nachdenken was ich sagte und wie es auf ihn wirken würde. Dass er über die Sache mit Mason sprechen wollte, war mir unangenehm. Trotz der verqueren Situation hatten wir es die letzte Stunde geschafft, fast normal miteinander umzugehen. Er erzählte mir viel von England, seinen Choreografien für den Film und dass sie nur dieses Wochenende nach NY gekommen waren und Montagabend wieder zurück flogen. Er versprach mir aber am nächsten Tag bei meinen Proben vorbei zu schauen.

Wieder vibrierte mein Handy:

MASON: Ich mag es nicht, wenn man mich warten lässt…

Tja und ich mag es nicht wenn man mir Vorschriften macht.

Ich legte mein Handy, mit der unbeantworteten SMS, zur Seite und beschloss an meinem freien Tag ein Mittagsschläfchen zu machen. Zwar waren die üblen Nachwehen des Alkohols durch das Frühstück beseitigt worden, doch viel geschlafen hatte ich nicht und je nachdem, ob ich mich für eine gemeinsame Abendplanung mit Mason entschied, wollte ich fit sein und einen klaren Kopf haben.

 

Eine düstere Musik riss mich aus einem traumlosen Schlaf...was zum Teufel. Ich brauchte eine Sekunde um die Musik zuordnen zu können und dann fiel mein Blick auf mein Handy. „The Imperial March“ plärrte laut aus dessen Lautsprecher und kündigte somit einen Anruf von Mason an. Ich hatte nicht nur seine Nummer abgespeichert, sondern auch mit einem eigenen Klingelton versehen und der imperale Marsch der Sinnbildlich für Darth Vader stand, schien mir genau der richtige für Masons sonniges Gemüt zu sein. Das Klingeln hörte auf und auf dem Flur hörte ich wie eine Türe geschlossen wurde. Dann meldete sich mein Handy erneut und wurde nun von Klopfen an meiner Türe begleitet. Ich stand auf und öffnete dem unerwarteten Besucher, mit dem klingelnden Handy in der Hand, die Türe.

Mason, der genauso wenig Schlaf bekommen hatte wie ich, stand da und sah aus wie das blühende Leben.

»Darth Vader also, ja?« Er lehnte wie ein Sexgott an meinem Türrahmen und oh Gott, da waren wieder diese Grübchen. Wieso lächelte er nicht unentwegt?  Meine Wangen wurden heiß, was mit Sicherheit daran lag, dass mein Kopf vor Scham die Farbe einer Tomate angenommen hatte.

»Dürfte ich denn in ihr Zimmer einmarschieren, Miss Moore?«

Ich trat zur Seite und bedeutete ihm reinzukommen. Er setzte sich nicht auf die Couch, sondern auf mein Bett was etwas sehr intimes an sich hatte.

»Du bist heute nicht sehr gesprächig oder?« Jetzt fiel auch mir auf, dass ich noch kein einziges Wort gesagt hatte. Der Anblick dieses schönen Mannes auf meinem Bett ließ ein paar Sicherungen in meinem Hirn durchbrennen und ich hatte Probleme einen sinnvollen Gedanken zu greifen geschwiege denn etwas Intelligentes zu sagen. Mason musste gesehen haben, dass ich nicht ganz bei der Sache war und nun lehnte er sich auch noch mit, hinter dem Kopf verschränkten Armen, auf mein Kissen zurück. Dabei rutschte, wie sollte es anders sein, sein T-Shirt hoch und entblößte die nackte, straffe Haut unterhalb seines Bauchnabels. Mein Verstand sagte winke winke und ich ging hinüber zur Türe und verriegelte sie von innen. Masons Gesichtsausdrück beschrieb eine unausgesprochene Frage. Ich beantwortete sie, indem ich zum Bett hinüber ging, mir die Strumpfhose auszog und direkt danach das Kleid folgen ließ.

»Oh fuck, Ave was tust du da?« Ja was tat ich?

Meine Vernunft hatte sich verabschiedet, war scheinbar verreist. Ich kletterte auf seinen Schoß.

»Das ist doch das was du wolltest oder? Keine Fragen, keine Verpflichtung. Nur das hier.« Ich spürte seine Erektion an meinem Schritt und griff hinter mich um meinen BH zu öffnen.

»Stopp, Baby.« Er griff meine Hände und hielt sie hinter meinem Rücken fest bevor ich meinen Strip fortsetzen konnte.

Sein warmer Körper war mir so nah und ich wand mich auf seinem Schoß. Er schaute mich gequält an und atmete gepresst aus. Die Beherrschung zu behalten fiel ihm alles andere als leicht. Sein Gesicht kam ganz nah und ich konnte seinen Atem auf meinen Lippen spüren.

»Ich will dich mehr als du dir vorstellen kannst. Aber du solltest es so wollen wie ich. Aus den richtigen Gründen. Ich glaube nicht, dass dein hübsches Köpfchen gerade im Moment die richtigen Entscheidungen für dich trifft.«

Als er mich von seinem Schoß schob, rechnete ich mit einer erneuten Erniedrigung, indem er mich halb nackt sitzen ließ. Das wäre schließlich nicht das erste Mal gewesen.Doch er stand auf, zog die grünen Vorhänge zu, zog seine Jeans und Socken aus und legte sich, nur mit T-Shirt und Boxershorts, wieder neben mich ins Bett. Er hob die Decke, die am Ende des Bettes lag über uns und zog mich an sich, sodass mein Kopf auf seiner Brust zu liegen kam.

Seine Atemzüge wurden immer ruhiger und gleichmäßiger, lediglich seine Finger, die noch immer kleine Muster auf meinen nackten Rücken malten, verrieten mir dass er nicht schlief. Nach einer gefühlten Ewigkeit durchbrach seine leise, sexy Stimme die Stille.

»Liebst du Donovan?«

»Was? Ja...« Masons Hand auf meinem Rücken hielt inne »Ich liebe ihn wie einen Bruder.«

»Das klang vor ein paar Wochen anders, Ave. Ich hab ihn auf dem Flur gesehen als er wie selbstverständlich in dein Zimmer spazierte. Was ich ein paar Minuten später gehört habe war eindeutig. Lüg mich bitte nicht an.« Die Situation aufklären zu müssen war mehr als unangenehm, aber ich konnte ihn verstehen.

»Jamie hat sich für mich eingesetzt seit ich mit meiner Mum nach Chicago gezogen war. Er war das einzig Beständige als meine Eltern einen Scheidungskrieg führten, meine Mum sich danach dauernd in die falschen Kerle verliebte und unglücklich war, mein EX alles war, nur nicht der Richtige für mich, ich meinen Job verloren hatte und seit ich hier war und keinen außer ihm kannte. Er hat mich in einem Schwachen Moment erwischt. Es war alles etwas viel und...Keine Ahnung, es war ein Fehler.«

»Das heißt sobald du dich alleine fühlst, ist Jamie-Boy da und dich flachzulegen.« Ich drehte mich aus seinem Arm weg auf den Rücken und schaute an die Decke.

»Sag sowas nicht. Wir hatten nie Sex. Er ist mein bester Freund und er weiß, dass das vor ein paar Wochen ein Fehler war und nie wieder passieren wird.«

»Das war also das erste Mal, das zwischen euch was gelaufen ist?«

»Ja und es war das letzte Mal. Wenn ich es also nochmal zu deinem Vergnügen zusammenfassen soll: Ich hatte bis auf dieses eine Mal nie etwas mit Jamie. Wir hatten keinen Sex, obwohl mein letztes Mal schon fast ein Jahr her ist und ich nicht mal mehr weiß wie es sich anfühlt Sex zu haben. Vielleicht war ich eben nicht ganz bei mir, als ich dich halbnackt bestiegen habe, aber scheinbar hast du dir dein ach so tolles Angebot ja eh wieder anders überlegt, denn ganz offensichtlich willst du mich nicht mal dann wenn ich dir alles anbiete was ich habe.«

»Bist du jetzt fertig?«

»Wieso? Hast du wieder ein Date zu dem du aufbrechen musst?«

»Ich weiß noch nicht so genau. Ich warte noch auf ihre Antwort.« Ich nahm das Kopfkissen neben mir und schlug es ihm gegen den Kopf.

»Du bist so ein Arschloch.« Mason, stoppte mich bevor ich ein zweites Mal ausholen konnte indem er sich über mich beugte und meine Arme über meinem Kopf festhielt.

»Und es ist noch nicht in deinem hübschen Köpfchen angekommen, dass ich von dir spreche. Ich warte noch immer auf DEINE Antwort. Von der hängt es ab, ob ich ein Date habe. »

»Oh..« Ich hörte auf mich gegen ihn zu wehren und nahm nun ganz bewusst sein Gewicht auf mir wahr. Er fühlte sich wahnsinnig gut an. Im Gerangel hatte er sich mit seinen Beinen zwischen den meinen platziert und mein verräterischer Körper hatte meine Beine weit gespreizt um ihm den Platz zu gewähren. Er hielt noch immer meine Hände über meinem Kopf fest und jetzt wo ich mich nicht mehr wehrte wurde auch ihm bewusst wie nah wir einander waren. Ich spürte jede einzelne Stelle an der sein Körper den meinen berührte und wand mich unbewusst unter ihm. Er atmete scharf ein an mein Unterleib sich gegen sein erigiertes Glied presste.

»Sag mir, dass ich gehen soll, denn ich bin nicht Gentleman genug das hier ein zweites Mal zu verhindern.«

»Bleib...« Meine Stimme war leise und piepsig. Er stöhnte fast gequält auf und presste seine Lippen auf meine. Bereitwillig öffnete ich meinen Mund und er tauchte mit seiner Zunge ein. Sie reizte meine und ich keuchte auf.

Ihm auf diese Weise ausgeliefert zu sein, machte mich wahnsinnig an. Mein Unterleib zog sich lustvoll zusammen, als ich mich erneut gegen die harte Ausbeulung in seiner Shorts presste. Ich wollte ihn, wie ich nie etwas anderes  gewollt hatte. Er beendete den Kuss, um eine Spur von meinem Kiefer hinunter zum Ansatz meiner Brüste zu küssen. Seine Hände lösten sich von meinen und wanderten rastlos über meinen Körper.

Endlich konnte ich ihn anfassen. Meine Hände glitten über seinen Kopf und als er meinen BH zur Seite schob um an meiner Brustwarze zu lecken, ballten meine Hände sich zu Fäusten und zogen unsanft an seinem Haar. Die Antwort darauf kam sofort indem er an meiner Brustwarze zu knabbern begann. Ich konnte ein lautes Stöhnen nicht unterdrücken.

»Du magst es ein wenig wild, ja« Da waren die Grübchen wieder.

»Verdammt ja. Mach weiter.« Er ließ seine Hand an mir herabwandern und schob sie in den Saum meines Höschens.

»Mason, zieh in mir aus… Ich will dich so sehr. » Ich kannte es nicht von mir so fordernd und direkt zu sein, doch er gab mir das Gefühl ihm alles sagen zu können.

»Was willst du Baby? Ich will dass du es sagst.« Sein Finger rieb über meine empfindlichste Stelle und es war mir fast unangenehm wie feucht ich war.

»Oh Gott, Mason.«

»Du bist so unglaublich nass für mich Süße. Ich frage mich schon seit Wochen ob du wirklich so süß schmeckst wie in meiner Vorstellung.«

»Bitte«

»Sag es Baby.«

»Ich will deinen Mund… da unten«

»Du willst, dass ich dir deine Pussy lecke Ava?« Er sagte das, als sei es das natürlichste der Welt und es hörte sich aus seinem Mund so unheimlich erotisch an. Mein Unterleib zog sich abermals vorfreudig zusammen und wieder rieb ich mich an ihm um mir ein wenig Erleichterung zu verschaffen. Doch es verschlimmerte den Drang nur noch mehr.

»Ja.«

>Dann sag es.« Mason sah mich erwartungsvoll an und machte nicht den Anschein weiter zu machen, ohne dass ich es wirklich aussprechen würde.

»Verdammt Mason, ich will dass du meine Pussy leckst. «

»Ihr Wunsch ist mir Befehl Ma´am. »Er grinste mich an und dann verschwand er aus meinem Blickfeld. Ich hörte ein merkwürdiges reißen, blickte an mir herunter und stellte fest, dass es das Geräusch meines Tangas war der nunmehr nur noch als Fetzen an einem meiner Schenkel hing.

»Ich kauf dir einen neuen, versprochen.« Den Blick noch auf mich gerichtet senkte er seinen Kopf und leckte ohne Vorwarnung ganz langsam über meine empfindlichste Stelle.«

»Oh Gott…« Ich ließ den Kopf nach hinten fallen.

»Nein Baby, schau hin.« Wieder strich seine Zunge langsam und ganz ohne Druck über meinen Kitzler. Ich hob den Kopf und der Anblick dieses wunderschönen Mannes, der zwischen meinen Beinen lag, mich mit seinen dunkelblauen Augen herausfordern ansah und seinen Mund nur Zentimeter von meiner Mitte entfernt hatte war fast zu viel für mich.

»So ist es gut, Ave.« Er setzte das Spiel mit seiner Zunge fort, nur in einem schnelleren Rhythmus und mit etwas mehr Druck. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung, dass es sich so anfühlen konnte. Etwas Gewaltiges baute sich in mir auf und ich hatte Angst loszulassen weil es drohte mich in Stücke zu reißen. Mein Atem kam nur noch stoßweise.

»Baby du schmeckst so gut. Ich will, dass du jetzt an meinem Mund für mich kommst und danach muss ich dich spüren.« Als er zusätzlich zwei Finger in mich schob, sie leicht krümmte und sie dem Takt seiner Zunge anpasste war es um mich geschehen. Es gab kein Zurück mehr.

»Mase, ich komme….ich komme.« Der Orgasmus riss mich mit sich in die Tiefe und schien nicht enden zu wollen. Mein Kopf fiel zurück in das Kissen und jeder einzelne Muskel in meinem Körper hatte sich verflüssigt. Mason wartete ab bis mein Orgasmus abgeklungen war, bevor er die Finger aus mir herauszog, meine Innenschenkel küsste, sich dann neben mich legte und lächelnd meine Hand nahm. Er drehte sie um und küsste mein Handgelenk genau an der Stelle, an der mein Puls heftig pochte. Diese einfache Geste brannte sich in mein Herz und schnürte mir die Luft ab. Etwas geschah in diesem Moment mit mir und ich konnte und wollte nicht davor weglaufen. Auch Mason schien zu merken, dass sich etwas geändert hatte. Ich hätte erwartet er würde aufstehen und gehen oder einen Spruch reißen. Doch nichts davon war der Fall. Er beugte sich zu mir vor, schob mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und gab mir einen unheimlich zärtlichen Kuss. Es lag kein Verlangen darin, doch ich konnte keinen Moment mehr warten ihn ganz zu spüren, auch wenn ich wusste, dass es mir sobald es vorbei wäre das Herz brechen würde.

»Schlaf mit mir, Mase.«

»Bist du dir sicher?« In seinen Augen blitzte etwas auf.

»Absolut.« Ich nickte eifrig und Mason beugte sich wieder vor um meine Lippen in Anspruch zu nehmen.

Seine Küsse wurden drängender und stürmischer. Ich vermisste seinen Mund sobald er sich kurz von mir löste und sich aufrichtete. Er zog sein Shirt aus und dann folgte seine Boxershorts. Ich konnte nicht verhindern, dass mein Blick auf seine Erektion fiel. Er war sehr gut bestückt und ich fragte mich ob das nach so langer Zeit ohne Sex überhaupt passen würde. Mason schien meine Zweifel falsch zu deuten. Er kam zwar zurück ins Bett, setzte sich jedoch mit dem Rücken gegen die Wand neben mich »Ava ich will nicht dass du dich zu was gedrängt fühlst.«

»Was?« Meine Stimme klang viel zu schrill. Er hatte es wirklich völlig falsch interpretiert. Da meine Puddingmuskeln ihre Arbeit wiederaufgenommen hatten, richtete ich mich auf und hob das Bein über seine Hüfte. Ich kniete über seinem Schoß und schlang die Arme um seinen Hals. »Mase, ich sag es ein letztes Mal: Ich will das hier mehr als alles andere. »

Ich kreiste mit den Hüften über seinem Schwanz, bis ich den richtigen Winkel gefunden hatte und ließ mich langsam auf ihn sinken. Er füllte langsam jeden Zentimeter von mir aus und dehnte mich. Es war ein unglaubliches Gefühl, als er vollständig in mir war. Mason hatte die Luft angehalten und keuchte jetzt. Als ich mein Becken langsam bewegte, schossen seine Hände an meine Hüften und stoppte die Bewegung.

»Gib mir eine Sekunde Baby, sonst wird das hier sehr schnell vorbei sein. Er lehnte sich vor zu mir und küsste mich so innig das mir schwindelig wurde. Er packte meine Beine eins nach dem anderen und legte sie sich um die Taille. Er war nun noch tiefer in mir. »Oh. Mason.«  

Dann begann er meine Hüften zu bewegen und stieß mir sein Becken entgegen. Wir waren wie füreinander gemacht und fanden schnell einen gemeinsamen Rhythmus.

 »Du bist so unglaublich schön« raunte er mir immer wieder ins Ohr. Mehr und mehr verlor ich mich in dem Spiel unserer Körper und meine Hemmungen schwanden von Minute zu Minute. So hatte ich mich mit einem Mann noch nie gefühlt. Es hatte sexuell nur Chris gegeben und ich dachte immer unser Sex sei ganz gut gewesen. Zwar war ich beim eigentlichen Akt nie gekommen, aber ich war der Meinung, dass ich dazu einfach nicht in der Lage war. Bis heute hatte ich ja auch keinen Schimmer, wie es sein konnte. Mason war ausschließlich auf mich konzentriert. Er beobachtete jede meiner Bewegungen und jeden Atemzug den ich machte, immer bedacht mir die größtmögliche Lust zu schenken. Er ließ die Hände auf meinen Rücken wandern und befreite mich von meinem BH. Als ich völlig nackt auf im saß, verspürte ich keinerlei Hemmungen. Ich löste mich aus unserer verschlungenen Haltung, bog den Rücken durch und stützte mich mit den Händen hinter mir, auf seinen Schenkeln ab.

»Baby, du machst mich so unglaublich hart.« Auch Mason hatte sich zurückgelehnt und sah nun mit düsterem Blick auf die Stelle an der wir miteinander verschmolzen waren. Auch ich ließ meinen Blick hinunter wandern und atmete geräuschvoll aus.

»Ich bin gleich so weit.« Masons Körper versteifte sich immer mehr und auch ich war wieder kurz davor zu kommen. Als Mason seine Hand zwischen uns schob und sein Daumen auf meiner Klit zu kreisen begann, beugte ich mich nach vorne und schlang die Arme wie eine ertrinkende um seinen Hals. Während die eine Hand mich rasend auf einen erneuten Höhepunkt hinsteuerte, legte er mir die anderen auf den unteren Rücken und zog mich an sich, sodass meine Brüste an seinen Oberkörper gepresst wurden. Unsere Bewegungen wurden immer hektischer und als Mason auf keuchte, mich noch fester packte und an sich zog war auch ich so weit. Er blickte mir in die Augen als er tief in mir kam und legte dann seine Lippen auf die meinen, bis auch mein Höhepunkt abgeebbt war.

Comments

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    Ich liebe die ungezwungene Art, mit der du die Dinge beim Namen nennst...

  • Author Portrait

    heiß!!

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    Wow echt heiss! Toll geschrieben!

beta
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