Kapitel 1

Komischerweise fiel mir w├Ąhrend dem Laufen ein Lied ein, das ich immer sehr gemocht hatte. Kurzerhand fing ich an zu singen, was mir ziemlich schwer fiel, da ich etwas au├čer Atem war:

┬╗What have I done
I wish I could run
Away from this ship going under.
Just trying to help
Hurt everyone else
Now I feel the weight of the world is
On my shoulders...┬ź

Ich w├Ąre beinahe zusammengezuckt, als ich merkte, dass der Text beinahe komplett auf mich passte und mein Leben beschrieb. Ich holte tief Luft und sang weiter:

┬╗What can you do when your good isn't good enough
And all that you touch tumbles down
'Cause my best intentions
Keep making a mess of things
I just wanna fix it somehow
Well, how many times will it take
Yeah, how many times will it take for me
To get it right.
To get it right...┬ź

Ich hielt erneut inne und wischte mir eine Tr├Ąne weg, die sich meine Wange hinuntergebahnt hatte. Noch nie hatte ein Lied mein Leben derma├čen detailliert beschrieben, denn genau das war es. Alles, was ich tat, machte alles Schlimmer, und wie konnte ich die Dinge, die geschehen waren, wieder geradebiegen? Meine Eltern und Ben waren tot, ich konnte sie nicht zur├╝ckholen. Das war einfach unm├Âglich. Und genau das war der Grund, weshalb ich weiterging, was mich antrieb, so weiterzumachen, wie die letzte vergangene Woche. Jetzt war ich jedoch besser vorbereitet als letztes Mal. Ich hatte Ausr├╝stung, mit der meine Chancen, zu ├╝berleben, definitiv h├Âher waren. W├╝rde es mir nicht so schlecht gehen, w├╝rde ich mich sogar darauf freuen und es als kleines Abenteuer betrachten. Schlie├člich hatte ich schon immer mal im Wald ├╝bernachten wollen, nur, um den Tieren und im Allgemeinen der Natur n├Ąher zu sein. Doch so hatte ich es mir nicht vorgestellt. Jetzt w├╝rde mein Leben auf jeden Fall neu beginnen. Udo J├╝rgens hatte nicht recht: nicht mit 66 Jahren fing das Leben an, sondern mit 17.

*

Irgendwann wurde es hell, sodass ich mich rasch in den Schatten der B├Ąume verzog. Bis zum Moment der Morgend├Ąmmerung hatte ich gem├╝tlich auf einem Baumstamm gesessen und ├╝ber eine gro├če Wiese hinab zu meinem Heimatdorf geblickt. Zugegeben, der Baumstamm war etwas nass gewesen, doch das hatte mich wenig gek├╝mmert. Jetzt allerdings ├Ąrgerte ich mich dar├╝ber, da der Hosenboden meiner Jeans unangenehm feucht und kalt war. Das Letzte, was mir jetzt fehlte, war eine Blasenentz├╝ndung. Fluchend suchte ich Schutz zwischen den dicht beieinander stehenden Baumst├Ąmmen, welche mir ein Gef├╝hl der Sicherheit gaben. Wie auch eine Woche zuvor stapfte ich in den Wald hinein, wo ich mir einen Platz aussuchen w├╝rde, welcher mir gen├╝gend Deckung gab. Der Regen durfte nicht zu viel dorthin dringen, allerdings durfte es auch kein zu offensichtliches Versteck sein, weil ich mir sicher war, dass nach mir gesucht wurde. Schlie├člich w├╝rde ich noch f├╝r fast ein Jahr minderj├Ąhrig bleiben, und wahrscheinlich hatte meine Familie die Polizei schon auf mich gehetzt.
Ich versuchte, jeden Gedanken an meine Verwandten zu verdr├Ąngen. Erinnerungen machten einen schwach, und w├╝rde ich noch l├Ąnger in der Vergangenheit leben, dann w├╝rde ich irgendwann zur├╝ckkehren. Und das wollte ich um jeden Preis verhindern. Wieso nur hatte ich diese verdammten Fotos eingepackt? Ich h├Ątte sie einfach zur├╝cklassen sollen, mit allem drum und dran. Es war dumm gewesen, sie mitzunehmen, doch jetzt konnte ich nicht zur├╝ck. Es war bereits hell, was bedeutete, dass ich bereits ungef├Ąhr vier Stunden hier drau├čen war, und dass die Nachbarn mich garantiert bemerken w├╝rden, wenn ich wieder bei meinem Elternhaus auftauchen w├╝rde. Immer wieder stellte ich mir die Frage, ob meine Entscheidung die richtige gewesen war. Ich hatte von Anfang an keine tausend M├Âglichkeiten, doch einige Varianten hatte es doch gegeben. Wieso machte ich mir das Leben eigentlich noch schwerer, als es ohnehin schon war? Vielleicht, weil ich es nicht anders verdiente. Jedenfalls war das die Antwort, die ich mir immer auf diese Frage gab.

Ich konnte doch unm├Âglich ein fr├Âhliches Leben verdient haben, wenn ich drei Leute auf meinen Gewissen hatte? Wenn es wirklich einen Gott gab, konnte der den Menschen soviele schlimme Dinge antun? Zwar war ich inmer gl├Ąubig gewesen, doch immer mehr stellte ich den christlichen Glauben infrage. Wir glaubten an einen Gott, f├╝r den alle Menschen gleich waren, der Frieden auf Erden wollte. Doch wenn es wirklich eine solch h├Âhere Macht gab, wieso gab es dann solche Kriege? Wieso mussten derart viele Menschen Hunger leiden? Wieso wurden einem geliebte Menschen viel zu fr├╝h aus dem Leben gerissen?
Seit bereits einer Woche zweifelte ich meinen Glauben an, doch nach und nach lie├č ich ihn vollends los. Wie konnte man an etwas glauben, was man noch nie gesehen hatte und auch nicht nachgewiesen werden konnte? Ich konnte nur hoffen, dass jemand mir meine S├╝nden verzeihen w├╝rde. Hoffnung war leider manchmal das einzige, was einem blieb. Das einzige, an das ich noch glauben durfte, war ich selber. Nur ich selbst konnte mir verzeihen, ich konnte mich nur auf mich selbst verlassen. Anderen Menschen w├╝rde ich nur wehtun.

Ersch├Âpft lie├č ich mich auf einem moosbedeckten Stein nieder. Vielleicht h├Ątte ich besser eine Uhr eingepackt, doch jetzt blieb mir wohl nichts anderes ├╝brig, als meiner inneren Uhr zu folgen und zu vertrauen. Irgendwann w├╝rde ich mich schon noch dran gew├Âhnen. Eine pl├Âtzliche Woge der Trauer ├╝berkam mich und m├╝hsam blinzelte ich die Tr├Ąnen weg. Das Leben ging weiter, auch wenn es hart war. So schmerzhaft ich es auch erfahren hatte, aber es war die Wahrheit. Und aufgeben w├╝rde ich gewiss nicht - das kam mir nicht einmal f├╝r eine Sekunde in den Sinn. Das einzige, was mir Sorgen bereitete, war, wie ich im Wald leben sollte. Vielleicht h├Ątte ich vorher dr├╝ber nachdenken m├╝ssen, aber die Probleme hatte ich da noch nicht gesehen. Wo sollte ich schlafen? Ich w├╝rde mir totsicher eine Erk├Ąltung holen, falls nicht sogar eine Lungenentz├╝ndung, wenn ich im Freien schlief. Abgesehen davon, dass es wahrscheinlich auch feucht sein w├╝rde. Ich w├╝rde schon noch den richtigen Platz finden. Entschlossen schulterte ich meinen Rucksack und stapfte weiter durch das Laub, welches unter meinen F├╝├čen angenehm raschelte. Ich genoss die Stille um mich herum, das gelegentliche Rascheln der Bl├Ątter, der Wind, der durch die ├äste blies. L├Ąchelnd blickte ich einem Eichh├Ârnchen hinterher, das auf dem Pfad gesessen und bei meinem Anblick schnell die Flucht ergriffen hatte. Ich hatte gel├Ąchelt. F├╝r einen Moment hatte ich mich gef├╝hlt wie fr├╝her. Vielleicht war das ja ein Schritt in die richtige Richtung.
Ohne Plan, wo ich eigentlich hingehen wollte, bewegte ich mich einfach fort, ohne gro├č drauf zu achten, wohin mich meine F├╝├če trugen. Der Wald um mich herum wurde immer dichter, weswegen auch immer weniger Licht durch das mittlerweile dichte Bl├Ątterdach k├Ąmpfte. Hier und da erhellten Sonnenstrahlen den Boden vor mir, doch insgeheim w├╝nschte ich mir, es w├Ąre stockdunkel. Dann w├╝rde ich nicht sehen, wo ich w├Ąre, und vielleicht w├╝rde ich auch nicht ├╝ber das k├╝rzlich Geschehene nachdenken. Pl├Âtzlich kam ich an einer Lichtung an, wo eine kleine Holzh├╝tte stand. Zwar waren einige der Bretter l├Âchrig und modrig, aber das sollte als Unterschlupf dienen. Immer noch besser, als unter freiem Himmel und auf der feuchten Erde zu schlafen. Neugierig ├Âffnete ich die T├╝r und w├Ąre vor Schreck beinahe zehn Meter in die Luft gesprungen, als irgendetwas pl├Âtzlich vor mir baumelte. Eine Spinne. Und deswegen hatte ich mich derartig erschrocken? Fluchend schnappte ich mir die Spinne und setzte sie sanft auf dem Gras ab, wobei ich das Kribbeln, als sie auf meiner Hand krabbelte, genoss. Ich hatte nie verstanden, weshalb so viele Menschen Angst vor diesen Tieren hatten - ich jedenfalls hatte immer eine Schw├Ąche f├╝r sie gehabt. Ein Gef├╝hl, das sich in der vergangenen Woche noch verst├Ąrkt hatte. Vielleicht war das deshalb entstanden, weil ich nicht noch weitere Leben ruinieren und zerst├Âren wollte.
┬╗Mach's gut┬ź, sagte ich und sah ihr hinterher, wie sie rasch davonkrabbelte. Als N├Ąchstes nahm ich mir die H├╝tte in Augenschein: sie war relativ staubig, und die Luft war feucht, was relativ unangenehm war. Hoffentlich w├╝rde sich das die n├Ąchsten Tage bessern. Im Grunde genommen war der einzige Raum leer, abgesehen von einigen Bl├Ąttern und von Dreck verkrusteten Stellen. Doch damit w├╝rde ich mich abfinden m├╝ssen, was h├Ątte ich mir auch anders erwarten k├Ânnen? Es war eine Holzh├╝tte im Wald, und kein F├╝nf-Sterne-Hotel. Etwas ersch├Âpft stellte ich meinen Rucksack in einer verh├Ąltnism├Ą├čig sauberen Ecke ab und begann, meine pers├Ânlichen Dinge auszupacken. Die Fotos stellte ich, ohne sie ein zweites Mal anzusehen, auf den Boden. Neben ihnen platzierte ich sorgf├Ąltig meinen Schlafsack entlang der Wand, gegen welche ich mein Buch lehnte. Erst jetzt fiel mir auf, welches ich mir ausgesucht hatte: My sister lives on the mantelpiece. Nat├╝rlich. Aus all den B├╝chern, die ich h├Ątte ausw├Ąhlen k├Ânnen, hatte ich dieses genommen. Ein Buch, in dem eine die Eltern sich geschieden hatten, der Vater nicht mit dem Leben zurechtkam, die beiden Kinder f├╝r ihren Vater sorgen mussten, und das nur, weil die Tochter der Eltern gestorben war. Niemand kam mit dem Davonscheiden des Familienmitglieds klar, was ja auch irgendwie auf meine Lage zutraf. W├╝tend nahm ich das Buch wieder in die Hand, trat hinaus auf die Lichtung und schleuderte das Buch in den Wald. Unter normalen Umst├Ąnden h├Ątte ich das hier niemals gemacht, da mir meine B├╝cher heilig waren, doch das hier waren keine normalen Umst├Ąnde. Unter Tr├Ąnen betrat ich erneut die H├╝tte und h├Ątte am liebsten vor Wut geschrien. Unz├Ąhlige Insekten hatten sich bereits auf meinem Schlafsack gesammelt und krabbelten hastig hin und her. Wie hatte ich die letzte Woche eigentlich ├╝berstanden? Ich hatte keine Ahnung, wie ich das geschafft hatte.
┬╗Geht weg!┬ź, zischte ich und schnipste die kleinen Tierchen weg. W├╝rmer, K├Ąfer, Spinnen, alles vorhanden. Solange es keine schleimigen Schnecken waren, dann konnte ich damit leben. Schnell verschloss ich den Rucksack, um die darin enthaltenen Dinge vor den Krabbeltieren zu sch├╝tzen. Schlie├člich mussten die nicht an meine Kleidung, das ging dann doch etwas zu weit. Essen hatte ich keines, darum musste ich mir momentan also keine Sorgen machen. Ich w├╝rde einfach heute Abend zu einer Tankstelle gehen und dort ein paar fertige Sandwiches kaufen, mitsamt einer Taschenlampe, welche sich als wirklich n├╝tzlich erweisen k├Ânnte.

Keine Ahnung, wie lange ich dagesessen hatte, ins Nichts starrend, doch irgendwann wurde ich m├╝de. Nach der vergangenen Nacht w├╝rde es mir bestimmt gut tun, etwas zu schlafen, weshalb ich mich auch sofort hinlegte. Es war ziemlich k├╝hl und der Schlafsack sch├╝tzte mich nur ein wenig vor der K├Ąlte, doch es k├╝mmerte mich zu dem Zeitpunkt wenig, denn es dauerte nicht lange bis ich in einen traumlosen Schlaf fiel.

*

Irgendwann wurde ich vom Knurren meines Magens geweckt. Die Sonne stand bereits hoch am Himmel und mein Bauch f├╝hlte sich an, als w├Ąre er leergepumpt, was mich kurz w├╝rgen lie├č. Ich musste unbedingt etwas essen, denn das hier war kaum auszuhalten. Bevor ich mich allerdings zur Tankstelle aufmachen wollte, beschloss ich, mich vorher zuerst zurecht zu machen. So konnte ich ja nicht unter die Leute gehen, au├čer ich hatte vor, sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Daher w├╝hlte ich kurz in meinem Rucksack, auf der Suche nach meiner Zahnb├╝rste und Zahnpasta. Nachdem ich sie gefunden hatte, verlie├č ich die H├╝tte, wobei ich darauf achtete, die T├╝r auch zu schlie├čen, damit niemand mein Versteck sah. Tief in meinem Inneren ├Ąrgerte ich mich auch dar├╝ber, in den vergangenen zwei Tagen die H├╝tte nicht entdeckt zu haben. Das w├Ąre wesentlich angenehmer gewesen als auf dem Waldboden zu ├╝bernachten. Aber das war ja auch nur f├╝r eine Nacht gewesen. Die letzte hatte ich ja in meinem Bett verbracht...doch das wollte ich mir nicht mehr antun. Hier im Wald hatte ich ohne Albtr├Ąume geschlafen, und das sollte auch so bleiben.
Bei der Quelle angekommen putzte ich rasch meine Z├Ąhne, wobei ich aufpasste, so wenig Zahnpasta wie m├Âglich zu verwenden. Woher sollte ich auch wissen, wie lange ich sie brauchen w├╝rde? So leid es mir tat spuckte ich den Rest ins Wasser. Mein Leben war ohnehin schon am Abgrund angekommen, da konnte ich nicht auch noch an meine Umwelt denken. Was hatte sie denn jemals f├╝r mich getan? Auch wenn ich zur H├Âlle daf├╝r gehen musste, das war mir egal. An den Himmel glaubte ich nicht mehr, genauso wenig wie an Gott. Meine Gebete hatten mir nie geholfen.
Zum Gl├╝ck begegnete ich niemandem auf meinem Weg durch den Wald, die h├Ątten sich wahrscheinlich bei meinem Anblick vor Schreck in die Hose geschissen. Ich wollte mir nicht einmal ausmalen, wie ich aussah. Meine Z├Ąhne mochten zwar sauber sein, das traf auf meine Haare und meine Kleidung allerdings nicht zu. W├Ąhrend ich ging, summte ich immer wieder vor mich hin, damit ich mir nicht so alleine vorkam. Allein sein konnte ganz sch├Ân ├Âde sein. Nat├╝rlich k├Ânnte ich meine beste Freundin auch fragen, ob ich bei ihr unterkommen d├╝rfte, doch auch den Gedanken hatte ich sofort verdr├Ąngt. Das konnte ich ihr nicht antun, genauso wenig wie ich es jemand anderem antun konnte. Zwar hatte sie alles ├╝ber mich gewusst, auch dass ich lesbisch war, doch ich wollte sie nicht belasten. Vielleicht war es auch nicht gerade besser, sie im Glauben zu lassen, ich sei tot, doch das k├╝mmerte mich zu dem Zeitpunkt wenig. Und wenn sie mir jetzt entgegenkommen w├╝rde...ich w├╝rde mich umdrehen und wegrennen. Niemand sollte mich sehen, daher streifte ich mir, sobald ich im Dorf ankam, die Kapuze ├╝ber den Kopf, was auch dazu dienen sollte, dass man die Bl├Ątter in meinem Haar nicht sehen sollte. In einem Fenster sah ich mein Spiegelbild und ich w├Ąre beinahe zusammengezuckt. Wenn ich gestern Abend schlimm ausgesehen hatte, dann war das hier tausendmal schlimmer. Meine Augen schienen noch tiefer eingefallen und die Reifen unter meinen Augen trugen auch nicht unbedingt zu einem guten Aussehen bei. Ich versuchte mich mit dem Gedanken zu tr├Âsten, dass man mich wenigstens nicht erkennen w├╝rde, was definitiv ein Vorteil war.

In der Tankstelle selber versuchte ich, nicht weiter aufzufallen. Ich nahm mir einige fertig belegte Br├Âtchen, ging zur Kasse und bezahlte. Die Verk├Ąuferin sah mich fragend an, als ich ihr den angerissenen Schein reichte, und ich besah sie mit einem Blick, der ihr sagen sollte, sie solle aufh├Âren, mich anzustarren. Es funktionierte, denn schnell wandte sie ihren Blick von mir ab. Wechselgeld bekam ich keines, da ich bereits auf dem Weg nach drau├čen war, doch das war mir egal. Es war mir unangenehm geworden, da sich die Warteschlange hinter mir immer verl├Ąngert hatte, und das Risiko, erkannt zu werden, war f├╝r mich einfach zu gro├č.
┬╗Was glotzt du mich so an?┬ź, fauchte ich einen Mann an, der mir hinterherstarrte. ┬╗Willst du'n Foto oder was?┬ź
So viel zu meinem Plan, nicht aufzufallen. Schnell machte ich mich auf den Weg zur├╝ck in den Wald, wo ich meine Ruhe haben w├╝rde. Zum Gl├╝ck war es nicht allzu weit, sodass ich das Dorf ziemlich rasch verlassen konnte. Ich vermied, so gut es nun eben ging, an Menschen entlang zu gehen, zu gro├č war das Risiko, dass man mich kennen w├╝rde. Daher schlenderte ich, nachdem ich die Wiese die zum Wald f├╝hrte, durchquert hatte, gem├╝tlich durch das Geb├╝sch, froh, wieder allein zu sein.

┬╗Can I start again
With my faith shaken
'Cause I can't go back and undo this
I just have to stay
And fix my mistakes
But if I get stronger and wiser
I'll get through this...┬ź

Hoffentlich w├╝rde das auch auf mich zutreffen. Hoffentlich w├╝rde auch ich dies hier durchstehen. Und wenn nicht...dann sollte es eben nicht sein.

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beta
Fairy Dust

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