Kapitel 2

Er machte uns beiden Tee, und gab mir eine Decke in diese wickelte ich mich ein. Ace saß neben mir, und holte ein Fotoalbum aus einem Schrank, der verschlossen war. Er legte es auf den Tisch, und fing an zu blättern...

,,Wir kennen uns schon seit dem wir klein waren, und haben damals immer etwas gemeinsam erlebt. Jeden Tag waren wir draußen, bis zur Mittelschule waren wir immer bei einander. Irgendwann kam ich nicht mehr zur Schule, weil.. ich sehr krank war. Übrigens hast du damals Klavier gespielt ich habe dir jeden Tag zu gehört, wie du spieltest. Am Anfang warst du schlecht, doch dann wurdest du immer besser, und besser. Vor einem Monat habe ich dich dann gefragt, ob du meine Freundin sein möchtest, und seit dem sind wir zusammen.“ erklärte er mir, während ich gespannt zu hörte ,,Wir waren auf dem Weg nach Hause, als du auf einmal gestürzt bist, und von einem Auto angefahren wurdest. Ich habe daraufhin sofort einen Krankenwagen gerufen, und wir sind ins Krankehaus gefahren. Den Rest der Geschichte kennst du ja..“ ,,Ace, was hattest du für eine Krankheit, wenn ich fragen darf? Ich hatte vorhin, als wir bei der einen Straße entlang liefen eine Erinnerung. Zumindest denke ich, dass es eine Erinnerung war. Ich lag auf dem Boden, und ein Mann hatte meinen Rücken aufgeritzt..ist das wahr? Warst du der Junge, der zugesehen hatte, und sich nicht wehren konnte? Warum hast du keine Narben? Das ist alles so verwirrend..“ Während ich Ace Fragen stellte, verhielt er sich anders als sonst. Er wurde unsicher, und gab mir nur halbe Antworten ,,Ich hatte zu wenig Blut im Körper, deshalb musste ich im Krankenhaus bleiben. Ja, leider ist das wahr, Luna. Ich bin der Junge gewesen, der dir nicht helfen konnte, weil er zu schwach war. Kannst du mir vielleicht mal deinen Rücken zeigen, nur wenn du möchtest natürlich.“ Ich drehte ich mich um, und schob meinen Pullover nach oben. Ace tastete die Narben ab. Ich zuckte zusammen, weil es unerträgliche Schmerzen waren ,,Entschuldigung, das war keine Absicht. Leg dich hin, und ruh dich aus. Du musst sicherlich sehr müde sein, ich passe auf dich auf.“ Als er das sagte, schlief ich mit meinem Kopf auf seinem Oberschenkel ein. Er strich mit seinen Fingern durch meine Haare, das war ein angenehmes Gefühl. Was macht er denn jetzt? Ich spüre, dass es meinen Pullover nach oben schiebt, und über die Narben streicht. Etwas warmes tropft auf meinen Rücken. Weint er? ,,Ich wollte das alles nicht..ich wollte dich nicht allein lassen, aber ich musste es tun. Ich habe angst davor, dass ich dir etwas antun könnte. Wirst du mir verzeihen?“ Es fühlte sich so an, als würde er die Narben entfernen wie ein Abziehtattoo.

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