Kapitel 2

Azay ergriff wieder das Wort: „ Wir sind hier nur 20 Menschen.. Also überlebt. Wir erkunden nun den Bereich und treffen uns hier wieder bei Sonnenuntergang." Ein bisschen unbeholfen blickte ich um mich. Im allgemeinem Menü öffnete ich die Landkarte. Rechts von mir befindet sich ein kleines Wäldchen. Vielleicht kann ich da Bogenschiessen lernen..? Na irgendwas werde ich schon treffen,so sei es auch nur ein Baum. Im Wäldchen angekommen musste ich erst mal anhalten und Atmen. Nicht das ich unsportlich bin oder so aber das Wäldchen sah so bezaubernd aus. Ich lief ein bisschen weiter. Ein Ast knackte unter meinen Füssen. Über mir flogen hektisch Vögel auf und davon. Vor einer grossen Eiche hielt ich inne. Die Eiche war gross und mit Moos bedeckt. Ich schaute prüfend die Eiche an. Danach kletterte ich mit ein bisschen Müh und Schweiss hinauf. Oben angekommen setzte ich mich hin und nahm meinen Bogen aus dem Inventar. Der Bogen war kühl, schwer und Dunkel wie die Nacht. Erst jetzt bemerkte ich dass ich gar keine Pfeile hatte. Nur um sicher zu gehen schaute ich im Inventar nach. Nein, auch hier keine Pfeile. Ein bisschen enttäuscht stellte ich fest das ich so überhaupt nichts treffen konnte. Ich lehnte mich zurück an dem Hauptstamm. Die Luft wirbelte mein Haar um her. Unter mir hörte ich ein lautes, tiefes Schnaufen, und ein ebenso lautes aufstampfen. Ich linste hinunter. Unter mir war ein Mädchen mit Schwarz zusammengebundenem Haar. Ängstlich wich das Mädchen zurück. Diese Schnaufen und Stampfen stammte von einem riesigen Bär. Hat diese Mädchen den gar keine Waffen?? „Tzz" zischte ich leise. Mensch und helfen kann ich ihr auch schlecht. Komm schon Elzea nicht lange überlegen. Machen! Es war fast schon ironisch, denn wie ich in Gedanken befohlen hatte, so geschah es auch. Ohne gross zu überlegen nahm ich mein Bogen, visierte das Ziel, spannte an und schoss. All dies geschah nur in einem winzig kleinen Moment. Als ich wieder von mich wieder selber kontrollieren konnte sah ich wie mich das Mädchen erstaunt musterte. Ich musste wohl genauso erstaunt aussehen, denn das Mädchen begann leise zu kichern. Verwirrt richtete ich meinen Blick auf den Bären. Gerade noch rechtzeitig konnte ich sehen wie ein flammender Feuerpfeil ihm aus dem Hals ragte. Danach begann er sich in Luft aufzulösen. „Wie heisst du?" Das Mädchen sprach zu mir. „Äh... ich bin Elzea, irgendwie habe ich mich noch nicht an diesen Namen gewöhnt." Verlegen strich ich mir durchs Haar. Das Mädchen lächelte mich an und sagte :„ Ja ich weiss ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, ich bin Himawari, danke dass du mich gerettet hast. Ich habe in meinem Inventar nur so Handschuhe mit denen ich aber noch nicht richtig umzugehen weiss." „Ach ist doch kein Problem, und ja ich habe es gemerkt, ansonsten hättest du den Bär ohne meine Hilfe erledigt." Ich hatte diese Worte wohl ein bisschen zu hart gesagt, denn jetzt sah sie mich geschockt an. Hach... wieder mal typisch ich. Bin halt nicht so Kommunikativ. Ich ging ohne weiteres zu sagen runter vom Baum, und lief noch ein bisschen tiefer in den Wald hinein. Ich gelang so in eine kleine Lichtung mit ein paar Felsbrocken. Ich setzte mich auf einen und sah meinen Inventar an. Dadurch dass ich den Bären getötet habe habe ich ein paar Belohnungen erhalten. Darunter Trockenfleisch, ein bisschen Geld, und einen Nachtschwarzen Mantel. Ich zog den Mantel aus dem Inventar und zog ihn an. Ich überlegte warum ich einen Feuerpfeil geschossen habe obwohl ich doch gar keine Pfeile hatte. Ich kam irgendwie zum Schluss dass es mit den Elementen zusammenhängen muss. Ich war so tief in Gedanken versunken, dass ich gar nicht bemerkte das sich jemand hinter mir näherte. „ Hey du!" Erschrocken fuhr ich herum. Es raubte mir den Atem. Ein Junge mit schwarzen Haaren das ihm leicht in die Augen fiel schaute mich mit seinen Himmelblauen Augen an. Wooow diese Augen sind ja der Hammer!! „ Ähh.. W-wer   b-bist du??" Nur mühsam konnte ich Worte formulieren, da mir diese strahlende Blauen Augen, jeglichen Verstand raubte.

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