Kapitel 25

Als wir bei den Anderen ankommen, bemerke ich, dass wir ziemlich lange gebraucht haben müssen. Kaya und Rosé sitzen auf dem Boden und spielen Hang Man, während Matt an der Wand lehnt. Ich räuspere mich:"Wir sind wieder da!" Kaya schaut zu uns herüber:"Und? Habt ihr die Krone?" Ich nicke und ziehe die Krone aus der Tasche. Matt rennt fröhlich auf mich zu, nimmt mich in den Arm und hebt mich hoch. Ich bin total überrascht und halte mich an Matt fest, während er mich herum wirbelt. Ich schaue zu Jackson, der Matt wütend mustert und genervt dreinschaut. Ich löse mich nach einigen Sekunden von Matt:"Das reicht. Ich bin komplett nass." Jackson beginnt zu prusten. Ich schaue ihn missbilligend an:"So war das nicht gemeint, Jackson." Kaya schnauft:"Können wir jetzt bitte nach Hause gehen? Ich habe für heute genug von der Kanalisation." Ich nicke:"Ja klar. Ich bin genau derselben Meinung."

Wir sitzen wieder in der U-Bahn. Jackson sitzt dieses Mal anstelle von Kaya neben mir. Kaya hat sich neben Matt, der sich auf meiner anderen Seite niedergelassen hat, gesetzt und hält Rosé auf ihrem Schoß. Rosé ist nachdem wir eingestiegen sind sofort eingeschlafen. Sie sieht echt schlecht aus. Ich bin froh, dass wir sie erst mal mit zu uns nehmen. Rosé braucht nun Jemanden, der sich um sie kümmert. Was aus den anderen Oros geworden ist, weiß ich nicht und Rosé hat auch nicht viel darüber erzählt. Wahrscheinlich haben sie sich irgendwo in Sicherheit gebracht. Ich schaue zu Matt. Er beobachtet mich. Ich spiele nervös mit meinen Fingern. Ich spüre plötzlich Jacksons brennenden Blick in meinem Nacken. Er legt seine Hand an meinen Arm. Ich zucke zusammen und schaue ihn fragend an:"Was?" Er zeigt auf meinen Arm. Auf meinem Arm ist ein großer blauer Fleck zu sehen. Ich zucke mit den Schultern:"Na und? Meine Knie sehen wahrscheinlich auch so aus." Er hebt eine Augenbraue:"Wieso?" "Weil ich durch den Gang gekrabbelt bin. Es war dort viel zu eng, um zu laufen", sage ich desinteressiert. Jackson schaut mich besorgt an. Ich verdrehe die Augen:"Schon gut. Mach dir keine Sorgen." Er berührt meinen blauen Fleck und ich zucke zusammen. "So schlimm?", fragt er nun doch besorgter. Ich nicke. Matt ist nun auch auf meine blauen Flecken aufmerksam geworden. "Wieso fast du denn extra drauf, wenn es ihr weh tut?", fragt Matt und zieht meinen Arm von Jackson weg. Der Fahrer verkündet:"51. Straße." "Hier müssen wir raus", sage ich schnell und stehe auf. Der Streit zwischen den beiden Jungs ist mir so peinlich, dass ich froh bin endlich hier weg zu dürfen. Kaya steht, mit Rosé in den Armen, auf und folgt mir nach draußen. Ich sehe aus den Augenwinkeln, dass Matt und Jackson sich noch einige böse Blick zu werfen, bevor sie die U-Bahn verlassen. Ich hasse es wenn sie so sind. Wieso können sie nicht einfach nett zu einander sein.

Wir gehen auf den Parkplatz, auf dem Jackson sein Auto geparkt hat. Matt, Jackson und ich suchen die Reihen nach dem Auto ab. Ich finde es letztendlich und rufe die Anderen:"Hey Leute. Hier steht es." "Sicher?", fragt Jackson, der eine Autoreihe von mir entfernt ist. Ich lese das Kennzeichen:"Das Autokennzeichen ist doch JAW 2412, oder?" Jackson kommt zu mir:"Ja, das ist mein Auto." Auch die anderen kommen her und Jackson schließt auf. Kaya setzt Rosé in einen Sitz und schnallt das kleine Mädchen an. Dann setzt sie sich neben Rosé, um auf sie zu achten. Matt setzt sich auch nach hinten. Bevor Jackson sich auf den Fahrersitz setzt, fragt er mit:"Kommst du, Beth?" Ich nicke. Für nur einen Moment habe ich geträumt. Ich setzte mich auf den Beifahrersitz. Jackson startet den Wagen und fährt vom Parkplatz. Er fährt aus der Stadt hinaus und zurück zum Blockhaus im Wald. Auf der Fahrt lässt er seine Hand, ohne eine Miene zu verziehen auf meinen Oberschenkel. Ich starre ihn an. Er grinst ohne seinen Blick von der Straße ab zu wenden.

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