Kapitel 4

Er holte mir einen Verband, und wickelte diesen um meinen Hals, während ich schlief. Am Morgen wurde ich erst nach um neun wach, und bemerkte dass Ace nicht im Bett lag, sondern auf dem Fußboden kniete mit gesenktem Kopf. Ich wollte ihm gerade durch die Haare streicheln, da wich er zurück ,,Ich habe dir Leid angetan. Ich habe es nicht verdient von dir beachtet zu werden.“ Ich stand aus dem Bett auf, und hockte mich vor Ace ,,Ist doch halb so schlimm!“ lächelte ich ihn an, und war gerade dabei seine Hand zu nehmen, da stand er plötzlich ein Stück weiter entfernt von mir. Er möchte es also nicht anders.

Ich ging ins Badezimmer, und machte mich für einen Spaziergang im Park fertig. ,,Soll ich dir etwas mitbringen, Ace?“ ,,Lass gut sein.“ Ace's Stimme hatte sich verändert. Er klang zerstört, und enttäuscht von sich selbst. Die Straßen waren heute seltsamerweise leer, und die Geschäfte ebenfalls. Nachdenklich lief ich durch die Läden, um ein Geschenk für Ace mit zu bringen.

Ich kam bei der Süßwarenabteilung an, und sah ein Lebkuchenherz, dass man selbst gestalten lassen konnte. Der Verkäufer schrieb auf Wunsch von mir ,,Ace, I love u“ drauf. Glücklich lief ich nach Hause, und war überrascht beim Anblick der Wohnung.

Sie war völlig verwüstet, und ich hörte ein schluchzen aus dem Badezimmer, in dem auch die Dusche lief. Ich ließ meine Tasche fallen, und rannte zum Badezimmer. Die Tür war abgeschlossen, also nahm ich meine Haarspange, und öffnete somit die Tür. Ace war unter der Dusche völlig durchnässt, und mit Blut befleckt. ,,Es ist mir egal, ob du dich von mir anfassen lassen möchtest, oder nicht!“ ich zog ihn aus der Dusche heraus, und brachte ihm frische Klamotten.

Mit gesenktem Kopf ging er zur Couch, und setzte sich hin. Ich räumte die Wohnung auf, und danach gab ich ihm das Lebkuchenherz ,,Bitte!“ er sah es an, und seine Augen leuchteten rot auf. Ruckartig schmiss er das Herz aus dem Balkon, und sah mir in die Augen.

Ich sah ihn neugierig an, und wartete seine nächste Reaktion ab. Er hob seine Hand, und wollte sich selbst schlagen, da lief ich dazwischen und er klatschte mir eine. Erschrocken schaute er mich an, und sah Blut aus der Wunde laufen. ,,So würdest du jetzt aussehen, wenn du dich geschlagen hättest.“ grinste ich ihn an. Seine Augen wurden rot, und er drückte mich an den Handgelenken auf die Couch, sodass er über mir lag. Wir sahen uns tief in die Augen, und wenige Sekunden später strich er mir mit seinen Händen übers Gesicht. Ich schloss meine Augen, und er fing an sein Gesicht an meinen Hals zu lehnen. Er legte sich sanft auf mich, und atmete unruhig.

Meine Schulter war nach einigen Moment nass, und warm. Ich versuchte meine Hände zu bewegen, doch er war zu stark für mich. ,,Du erdrückst mich noch, Ace.“ lachte ich, und er stand auf ,,Entschuldige.“

Ein Zettel flog durch die Balkontür, in meine Richtung. ,,14:00Uhr auf dem Dach -L“ Ace sah mich an, und fragte mich, was auf dem Zettel stand. Ich versicherte ihm, dass es nichts wichtiges war, und es nur ein dummer Streich sei. 

Ich war abwesend mit meinen Gedanken, als wir beim Mittagessen waren ,,Wie findest du das?“ Ace wedelte mit seinen Händen vor meinem Gesicht herum ,,Oh, ja ganz toll!“ Ich starrte auf die Uhr, es war fünf vor zwei. ,,Bin mal eben etwas aus dem Keller holen!“ log ich Ace an, dieser presste mich an die Wand, und zog meinen Pullover nach unten ,,Nicht bewegen. Es dauert nicht lange.“ er legte seine Lippen auf mein Dekolletee und ,markierte sein Revier'. Grinsend sah er mich an, und öffnete mir die Tür ,,Beeil dich bitte. Ich warte nicht gern.“ zwinkerte er mir zu.

Ich stieg die Treppen nach oben herauf, und wunderte mich wer die Person vom Zettel war.

Oben angekommen wurde mir an den Hals gefasst, und an die Wand gedrückt ,,Also echt, dass das neue Spielzeug meines Bruders so dumm ist!“ Luciel war am grinsen ,,Lass uns ein wenig Spaß haben, Luna. Wo soll ich anfangen? Oben oder unten..oder da, wo du am empfindlichsten bist?“ er stellte sein Bein zwischen meine Oberschenkel, während er lacht.

Seine Hände glitten von meinem Hals über meine Oberschenkel. Er begann damit, jede Stelle meines Körpers an zu knabbern. ,,Ein wenig Blut von hier..oh, und von da!“ tief atmend biss er meinen Körper von unten nach oben durch. Luciel war bei meinem Dekolletee angekommen und lachte hämisch auf ,,Besitzergreifender Freak!“ Luciel holte sein Taschenmesser aus der Jacke, und ritzte mir etwas auf den Arm ,,-L“.

Die Tür, des Daches öffnete sich, und Ace trat hervor. Er war wütend, das sah ich in seinen Augen. Luciel schubste mich in Ace's Arme ,,Ich habe den Anfang für dich erledigt, Brüderchen!“ grinste Luciel schadenfroh ,,Zeig mal, ob du ein echter Vampir bist.“ Ace nahm mich an sich, und biss in die Stellen, in die Luciel gebissen hatte. Doppelte Schmerzen. Luciel kam näher, und biss in mein Bein. Ich verkrampfte, und versuchte mich aus ihren Fängen zu befreien, doch verlor kurz davor mein Bewusstsein.

Luciel und Ace spielten fröhlich im Schlosshof, und waren ein Herz, und eine Seele. Ein Mädchen fand die beiden sehr interessant, und adoptierte sie. Die Mutter von Luciel und Ace war früh verstorben. Ace wurde der Thronfolger, und hatte deshalb weniger Zeit, um mit Luciel zu spielen. Ihm wurde beigebracht, dass er die Nummer eins sein muss. Luciel verbrachte seine Zeit damit, Klavier zu spielen. Die beiden lebten sich auseinander, und das Mädchen verwandelte die Beiden in Vampire. Das Mädchen verstarb, nachdem die Verwandlung der beiden Jungen vollendet war.

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Fairy Dust

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