Kapitel 5

Wir bekamen Sitzplätze mit einem guten Blick auf Goebbels. Ein kleiner Hagerer Mann. Er schrie über eine Minute seine Rede, die später als eine der Besten Rhetorischen Reden des Dritten Reiches auserkoren wird. Er forderte die Menschen auf nicht zu schwächeln. Der Totale Krieg sei der Kürzeste. Die Rede war wirklich faszinierend. Sogar mich zog sie mich in ihren Bann, so wurde der Krieg als das alltägliche dargestellt. Es ist normal sich den Lebensraum zu erkämpfen. Es war unglaublich wie alle trotz der schlimmen Lage dennoch zustimmten. Ich weiß noch wie er schrie WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG? und da standen alle auf und umjubelten ihn. Ein deutscher Kollege war auch aufgestanden und forderte uns auch auf aufzustehen und zu jubeln. Voller Begeisterung jubelte er, schrie wie die anderen Ja und darauf Schrie er mit allen anderen im Sportpalast Heil Hitler. Es war schrecklich, doch um nicht aufzufallen viel ich auch ein in den Beifall und hob sogar kurz die Hand zum Gruß. Doch schrie ich nicht die Parolen. Es war furchtbar. Ich wollte ab diesen Moment nur noch aus dem Sportpalast. Egal wie gut die Rede war, sie war böse und gefährlich. Ja, sie war ein Rhetorisches Meisterstück, doch konnte der Inhalt nicht verschleier. 

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