Kapitel 6

Mein Herz pochte immer noch wie wild. Ich setzte mich auf den Boden, kauerte mich zusammen und wippte leicht. Ich zupfte ein Gänseblümchen ab dass neben mir blühte. Augenblicklich musste ich an Zemiku denken. Ich zupfte ein Blättchen nach dem anderem ab und murmelte vor mich hin:„Er mag mich, Er mag mich nicht, Er mag mich usw." Als ich das letzte Blättchen weg zupfte war ich bei Er mag mich. Ich seufzte resigniert. Soma hatte mich geküsst?!? Es wollte irgendwie immer noch nicht in meinem Hirn ankommen. Klar ich mag ihn a-aber doch nicht so! Was soll ich denn jetzt nur tun? Wie kann ich ihm je wieder in die Augen schauen?? Abermals seufzte ich. Mensch! Musste dass alles so kompliziert sein? Ich blicke auf, und sah wie die Sonne unterging. Vielleicht sollte ich wieder zurück zu den anderen gehen. Ich richtete mich langsam auf und lief gemächlich wieder zurück. „Hallooooo!" Lumia kam mit Winkenden Armen auf mich zu. Vor mir blieb sie stehen und blickte mich Vorwurfsvoll an. „Wo warst du so lange?!" Sie verschränkte die Armen. Auweia, wenn sie mal Wütend war dann konnte man sie einfach nicht mehr Aufhalten. Sie sah mich immer noch schweigend an. Ich brachte nur ein „Ä-äh" raus. Verlegen strich ich mir eine Strähne aus dem Gesicht. „Das ist keine Antwort Elzea! Und das weisst du Haargenau! Ich weiss nur das Soma plötzlich so niedergeschlagen wieder zu uns kam. Ich weiss aber nicht was zwischen euch vorgefallen ist! Und um ehrlich zu sein interessiert's mich nicht!" Sie stapft wütend mit den Füssen auf. „ Aber.." sie hob drohen den Finger und zeigte auf Mich. „Es ist Inakzeptabel dass du Soma verletzt hast. Auch ich habe dich und Zemiku gesehen. Und es tut mir auch Aufrichtig leid, aber.." Ich fiel ihr ins Wort. „ Ich habe Soma nicht verletzt! Immerhin hat er mich geküsst!" Der letzte Satz grummelte ich leise. Sie riss ungläubig die Augen auf. „D-du... Soma..?" Ich liess sie ohne ein weiteres Stehen und ging in mein Zelt. Späteren Abends, als alle am Lagerfeuer sassen ging ich auf sie zu und setzte mich ebenfalls. Schweigen ging in die Runde. „Was?" schnauzte ich sie an. Alle schüttelten nur den Kopf und assen weiter. Okey Na gut wenn sie keine Lust haben... „Wenn ihr unbedingt wollt gehen wir halt an diesen blöden Event." Ich schnaubte, und ging wieder in mein Zelt. Ich legte mich hin und verschränkte die Arme über meinen Kopf. Ich wusste dass ich mich im Moment wie ein Kind aufführte, aber was kann man da gross machen..?! Durch dein Schein des Lagerfeuers sah ich ein Schatten vor meinem Zelt stehen. Ich erschreckte mich total, da ich so etwas von Paranoid bin. Ich hatte jedes mal das Gefühl wenn es Dunkel wird dass jemand vor mich stehen wird und mir das Leben nehmen würde. Also um es kurz zusammenzufassen, ich hatte Angst im Dunkeln. Ich kauerte mich in die hinterste Ecke des Zeltes, und beobachtete den Schatten der immer noch Starr wie eine Statue dort weilte. Ich hörte ein leises räuspern. Ich kroch von der Hinterste Ecke nach vorne und öffnete sachte die Zelttür. Da ich quasi auf dem Boden war, schaute nur meinen Kopf durch die Öffnung. Der Schatten blickte um sich bis er mich entdeckte. „Ach da bist du ja kleines." Soma kniete zu mir nieder sodass wir nun dieselbe Höhe hatten. Ich sagte nichts, sondern Schwieg betreten. „ Hör mal..." Er fuhr sich nervös dirch die Haare. „Das wegen heute Vormittag, Vergiss es einfach ja?" Wie konnte ich so etwas denn nur Vergessen?! Ihr denkt jetzt bestimmt ich wäre in Zemiku verliebt, doch ich kann es gar nicht so Richtig definieren ob es Liebe ist. Er mag mich ja nicht mal. Tränen stiegen mir in die Augen und fliesten über meine Wange. „Weinst du etwa?!?" Er beugte sich näher zu mir, sodass er mich nun richtig sehen konnte. Ein Gefühlsausdruck von Reue und Mitleid huschten über sein Gesicht. Seine Hände umschlossen mein Gesicht. Mit seinem Daumen fing er sachte eine Träne auf. „Hei... kleines Weine nicht!" Er zog mich zu sich sodass ich in seinen Armen war. Er strich mir Sanft durch die Haare. „Was ist denn nur los mit dir Elzea?" Ich schniefte und Weinte in sein Shirt. „E-es ist nichts!" Ich löste mich von ihm und rieb mir über die Augen. Ich hatte gar nicht gemerkt dass er auch im Zelt war. „ Das kann doch nicht sein Elzea! Ich weiss doch, dass dich etwas bedrückt." Langsam verlor ich die Geduld. Sind Mädchen so kompliziert dass die Jungs sie nicht mal verstehen? „Willst du es wirklich wissen?" Dieser Satz kam Schnippischer raus als ich dachte. Er blickte mich verwirrt an. „Sonst hätte ich dich doch nicht gefragt?" Er suchte meinen Blick doch ich wich aus. Allmählich treib er mich zu Weissglut. „ Tu nicht so als ob du von gar nichts wüsstest! Wie könnte ich dies jemals Vergessen?! Denkst du etwa ich hätte gar keine Gefühle für dich? Ich habe auch ein Herz weisst du." Bei diesen Worte fasste ich mir ans Herz um es ihm Deutlich zu Zeigen. „D..das meinte ich doch gar nicht! I-ich dachte nur d.." Ich packte sein Shirt und zog ihn zu mir. Ob er schockiert war konnte ich nicht beschreiben. Er liess sich jedenfalls nichts Anmerken. Ich liess mich zu Boden sinken und zog ihn mit. Ich drückte fordernd meine Lippen auf seine. Ich strich mit der Zunge neckend über seine Lippe. Er zögerte, doch schliesslich öffnete er seine Lippen einen Spaltbreit und unsere Zungen trafen sich. Ich liess meine Hände vom Shirt los und fasste ihn damit um die Taille damit er nich näher kam. Hastig versuchte ich sein Shirt auszuziehen jedoch war es gar nicht so einfach. Er half mir und das Shirt flog quer durchs Zelt. Mir stockte der Atem als ich seinen Körper sah. Ich umschlang meine Beine um seine und drehte mich, sodass ich nun Oben war. Mit der Zunge erkundigte ich seinen Oberkörper. Er stöhnte leise auf, als ich immer weiter unten war. Es schien als hätte er jeglichen Verstand verloren. Es kam irgendwie dazu, dass wir nur noch in Unterwäsche bekleidet waren. Er nestelte an meinem BH herum bis er endlich weg war. Ein bisschen peinlich war mir die Situation schon. Ich schaute Verlegen zu Boden. „Wunderschön" hauchte Soma. Wir machten noch die ganze Nacht weiter- NEIN WIR HATTEN KEINEN SEX! Als ich aufwachte lagen wir beide eng aneinander gekuschelt. Ich beobachtete ihn. Seine Haselnussbraune Haare vielen ihm ins Auge. Sanft strich ich sie Weg. Er blinzelte und schlug die Augen Auf. Einen Augenblick lang sahen wir uns Stumm an. Er stütze seinen Kopf auf seinem Arm ab. „Morgen" Seine Stimme war tief, da er ja erst gerade Eben aufgewacht war. Ich musste leise kichern. Er sah sooo niedlich aus mit seinen verwuschelten Haaren. Sein Blick wurde Ernst.„Hör mal Elzea... Also verstehe es nicht falsch aber da ist nichts zwischen uns Okay?" Mein Mund klappte auf. Ich wollte ihm schon widersprechen, doch er sprach Unbeirrt weiter.„Dein Herz gehört nicht mir nicht wahr?" Ich spielte nervös mit meinen Haaren herum. „Anhand dieses Schweigens nehme ich an dass es so ist?" „Ja! Eh Nein!" Er schüttelte nur den Kopf. „Auch egal es ist meine Schuld Kleines. Pass nur gut auf dich auf." Ich war sehr verwirrt über diese Situation. Während ich noch unbeholfen lag,stand er auf, zog sich an und ging.

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