Killerbunny (Easterie brutalie)


Definition des Glossar

Das Killerbunny (Easterie brutalie) ist ein seit 2016 bekanntest, gefährliches Hasentier. Im Atrium wurden aus den Persönlichkeiten von Phobos Ecanor Henri ein Fantasiekonstrukt von Felix gebildet, nur wenig später fand der angehende Bellologe heraus, dass es eine Art mit den beschriebenen Merkmalen auf dem Kontinent Belletristica gibt. Die Bezeichnung Osterbunny ist ebenfalls gebräuchlich. Es wird auch seit dem 9.11. als  Grabräuberbeisssittichkaninchen bezeichnet, da ein verletztes Killerbunny in die Taverne hoppelte und dort von den Anwesenden Rongard und Marv in Augenschein genommen wurde. 


Taxonomie

Reich -  Tiere (Animalia)

Stamm - Chordatiere (Chordata)

Klasse - Säugetiere (Mammalia)

Ordnung - Hasentiere (Lagomorpha)

Familie -  Hasen (Leporida)

Unterfamilie - Mörderhasen (Caedelepinae)

Gattung - Easterie

Art -  Easterie brutalie

Beschrieben -  Felix 2016

Unterart(en) - Keine bisher bekannt

 

Merkmale

Killerbunnys erreichen eine Körperlänge von 60 bis zu 120 Zentimetern, eine Schwanzlänge von gut zehn Zentimetern sowie ein Gewicht von drei bis acht Kilogramm. Das Fell ist meist bräunlich bis rotbraun und dient in erster Linie der Tarnung. In südlichen und somit wärmeren Verbreitungsgebieten ist das Fell deutlich heller. Der Kopf weist eine längliche Form auf. Die Augen sind groß und lassen auf eine überwiegend nächtliche Aktivität schließen. Die Ohren sind lang und groß, der damit in Verbindung zu bringende Hörsinn ist, gut entwickelt.  Die langen Hinterbeine sind deutlich länger als die Vorderbeine und ermöglichen dem Killerbunny hohe Geschwindigkeiten, weite Sprünge und extreme Richtungswechsel. Es kann problemlos auf über 50 Km/h beschleunigen und erreicht kurzfristig Geschwindigkeiten von knapp über 60 km/h. Das Gesicht ist durch eine Y-förmige Spalte von der Oberlippe zu den Nasenlöchern gekennzeichnet. Die Füße sind Krallen besetzt, welche aber nur bei der Jagd ausgefahren werden, dem sogenannten Blutrausch. 

 

Lebensraum

Das Killerbunny war ursprünglich in weiten Teilen Belletristicas verbreitet, seine Hauptverbreitung lag schon immer in Origin. In andere Fürstentümer wurde es exportiert bzw. verschleppt und vermehrt sich dort zunächst ausgesprochen rasant. Durch übermäßige Bejagung hat sich das Verbreitungsgebiet stark zerstückelt und es leben fast nur noch Killerbunnys auf Origin. In Höhenlagen kommen sie bis in Höhen von 1.800 Metern vor. Sie bevorzugen Wiesenlandschaften, wurden aber auch schon in Wäldern nachgewiesen. 

 

Lebensweise

Ernährung

Es ernährt sich ausschließlich von Fleisch und deckt seinen Wasserbedarf über das Blut seiner Beute. Dabei ist es egal, wie groß ein Beutetier ist, das Killerbunny scheut keinen Kampf und erlegt selbst große Tiere wie die Haiku(h) (Bos selachini). Gerade bei großer Beute kann der Kampf länger anhalten, da der eher kleine Körper, trotz Krallen und Zähne nicht unbedingt für derartige Beute geeignet ist. 


Verhalten

Das Killerbunny ist nachtaktiv und ruht den gesamten Tag. Sie leben einzelgängerisch und suchen nur selten andere Killerbunnys auf. Die Art ist stark territorial, treffen zwei Killerbunnys aufeinander zerfleischen sie sich. Wobei auch hier eine Form von Drohgebärden und Kommunikation unter den Bunnys existiert, dass sogenannte Mümmeln. Es ist das unverkennbare Zeichen, das Gefahr für das Gegenüber droht. 


Fortpflanzung

Beim Killerbunny kommen die Paarungspartner nur in der Paarungszeit zusammen. Die Fortpflanzungszeit dauert in Mittelbelletristica von Januar bis Oktober, die Paarung selbst ist äußerst rabiat und eher kurz. Die Weibchen bekommen nur einmal im Jahr Junge. Die Tragzeit beträgt etwa 42 Tage. Die Würfe umfassen 1 bis 5, ausnahmsweise 6 Junge. Die Jungbunnys sind wie bei allen Hasen ausgesprochene „Nestflüchter“, sie werden behaart und sehend geboren. Als Nestflüchter leben die Jungbunnys allein, aber nicht verlassen und sollten von User weder angefasst, noch mitgenommen werden. Das Weibchen kommt nur etwa zweimal am Tag zum Säugen. Das bisher bekannte Maximalalter in der Natur beträgt 13  Jahre, meist werden Killerbunnys aber nicht älter als sieben. In Haltung können sie das doppelte Lebensalter erreichen, der Rekord liegt bei 27 Jahren. 


Gefährdung

Bevor die Art 2019 vollständig unter Schutz gestellt wurde, wurde sie hauptsächlich aus Angst vor der gefährlichen Bestie bejagt. Ebenfalls wurden die Bunnys gejagt, weil ihr Fleisch einen zu einem Meister-Assasinnen werden lassen sollte. Was absoluter Unfug ist. Noch immer stellt die Jagd die Hauptbedrohung für die Tiere dar, auch wenn sie inzwischen illegal ist. Schätzungen über die Gesamtpopulation belaufen sich auf rund 200 bis 480 Exemplare (2018). Davon lebt der Großteil auf Origin und nur 120 bis 300 Exemplare auf einem kleinen Eiland im Biotopenreservat. Die BCS listet die Art als stark gefährdet und fürchtet darum den Status auf von Aussterben bedroht zu wechseln. Der Biotopenpark bemüht sich um Züchtungen und Auswilderungen der Tiere, was aufgrund ihrer Aggressivität kein leichtes Unterfangen ist.  


Kulturelle Bedeutung

Gefährlichkeit für den User

Killerbunnys sind äußerst gefährliche Zeitgenossen, welche die Kunst des Tötens perfektioniert haben. Sie stellen durchaus eine Gefahr für unvorsichtige User da, sind aber in der Regel bei einem gewissen Maß an Vorsicht nicht absolut gefährlich. 


Popularität

Das Killerbunny ist trotz seiner Gefährlichkeit eines der populärsten Lebewesen des Kontinenten Belletristica. Seine Beliebtheit geht soweit das die erste Medaille der Frühlingschallenge (Frühling 2016) ihm gewidmet wurde. 

Killerbunnys wurden deshalb in diversen Texten beschrieben. Unter anderem in: 

Thriller (Duke): https://belletristica.com/de/text/thriller-4188Beinahe Kirschrot (Lessandero) https://belletristica.com/de/text/beinahe-kirschrot-3155Osterbunnys (Lila Dunkelmond): https://belletristica.com/de/text/osterbunnys-2355Ein Dokument, gefunden in den verkrallten Fingern einer blutigen Leiche  (Thoronris) https://belletristica.com/de/text/ein-dokument-gefunden-in-den-verkrallten-fingern-einer-blutigen-leiche-3859Bloody eastern (Felix H.):  https://belletristica.com/de/text/bloody-eastern-2287  


Bekannte Killerbunnys

Die Belletristica-Creature-Society (kurz BCS) rät dringend davon ab Killerbunnys trotz ihrer Flauschigkeit als Haustier halten zu wollen, da Killerbunnys nie wirklich gezähmt und von ihrer Mordlust abgebracht werden können. Versuche mit einem Killerbunny zusammenzuleben sind in Bloody eastern - Ein Leben mit Bunny festgehalten, dabei schreibt der Bellologe das Zusammenleben mit einem sprechenden Killerbunny.  https://belletristica.com/de/text/bloody-eastern-vorwort-8385 Dieses hat auch das Gedicht Bloody eastern für den Bellologen eingelesen (siehe Blody Eastern). 


Taxonomische Synonyme

-

 

Anmerkungen

- Der Plural von Killerbunny kann Killerbunnys oder Killerbunnies sein.




 

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