Kleines Licht

Wo ist es? Jenes Licht welches Einlass bekam in das Dunkle meiner selbst. Es leuchtete so freudig, unbeirrt vom Anblick der allumfassenden Finsternis. Es begann das Wesen in ihr zu wecken und entlockte es Geheimnisse. Wie hat es dieses Lichtlein nur geschafft? Will es jenes Wesen in Sicherheit wiegen um es eines Tages nichts ahnend zu vernichten, oder ist sie einfach nur unvorsichtig geworden? Ungeachtet dieser Frage versuchte das Licht dieses Wesen zu verstehen und ihr Verständnis zu versichern. Doch das Wesen traute dem Licht nicht sondern wurde nur aufgescheucht. Unbeirrt und voller Selbstvertrauen versicherte das Licht es würde noch mehr Licht machen. Oh, welch mutiges Licht, ob es weis worauf es sich da einlässt? Doch das Wesen in der Finsternis wartete gespannt darauf wie das Licht es anstellen wolle, aber das Licht verschwand und das Wesen wartete und wartete. Es machte sich Gedanken darüber wo das Licht nur bleibt. Hatte es doch Angst, hatte es ein anderes Licht gefunden und das Wesen welches noch in der Finsternis wartete vergessen? Nach einiger Zeit verschloss das Wesen umgeben von der Dunkelheit wieder die Tore, aber nicht ohne einen Schlüssel auf dem Friedhof vor der Mauer zu verstecken. Diesen zu finden würde zumindest für das eine Licht leicht sein doch was sich das Wesen fragte ob jenes Licht in der Lage wäre jene Schlüssel zu finden die ihm vor langer Zeit von der Dunkelheit gestohlen worden sind. Nachdem das Tor wieder verschlossen war drehte sich das Wesen um und betrachtete was von seinem einst prachtvollen Anwesen übrig geblieben war. Seit Jahren schon konnte es im Erdgeschoss nur noch die Eingangshalle betreten. Die große Treppe in den ersten Stock war zusammen gebrochen. Stück für stück begann sich vor langer Zeit eine Finsternis in dem Gebäude auszubreiten diese Finsternis verwehrte dem Wesen den Zugang zum Rest des Erdgeschosses. Türen begannen sich zu verschließen und Schlüssel verschwanden. Zu spät entschloss sich das Wesen zu flüchten den der Schlüssel zum Tor aus dem Garten war schon verschwunden und die Pflanzen verwelkt und Tod. Also flüchtete es in den Keller welchen es vorher so gut wie nie betrat. Hier bemerkte es das sich plötzlich Wege geöffnet hatten welche vorher nie wahrgenommen wurden. Das Wesen suchte sich eine Laterne und das letzte öl was es fand um diese Wege zu erforschen. Tage lang irrte es umher in einem Labyrinth voller Gefahren und Feindseligkeit und als es wieder herausfand, war seine Laterne schon lange erloschen. Es musste sich mit der Dunkelheit im Labyrinth anfreunden und lernen zu jagen oder sterben. Doch das Wesen es wollte nicht jagen also versteckte es sich oder rannte. Doch irgendwann des rennen müde sank es einfach zu Boden und blieb dort regungslos liegen. Langsam kroch die Dunkelheit an es heran. Als erstes erstickte sie die Laterne um kurz darauf Stück für Stück in das Wesen einzudringen um auch sein Licht zu ersticken. Nachdem die Dunkelheit das Wesen komplett ausgefüllt hatte stand es auf und schlurfte umher. Ziellos und Willenlos wankte es seit dem umher, schwach, einsam und ohne jegliche Kraft. Viele begegnetem dem Anwesen doch die meisten machten schon kehrt wen sie nur das Tor sahen, wenige kletterten über den Zaun. Und bis jetzt hatte es nur ein Lichtlein gewagt anzuklopfen.

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Fairy Dust

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