Es waren nur wenige Worte,
doch sie erreichten mein Herz.
Ich spürte, ich musste handeln,
kannte ja selber den Schmerz.

Vorsichtige Worte brachten uns näher,
langsam entstand Vertrauen daraus.
Du offenbartest mir dein trauriges Dasein
und ich versprach: ich hol dich da raus.

Viele Gespräche, nächtliche Tränen,
immer war ich für dich da.
Und ich versprach dir, all deine Träume
werden irgendwann allesamt wahr.

Schließlich der Ausbruch aus deinem Kerker,
Angst und Verzweiflung, ich nahm dich zu mir.
Und ich versprach dir: egal, was noch kommt,
wir schaffen alles, denn ich bin bei dir.

So machtest du schließlich die ersten Schritte
auf neues Wegen, ins Leben hinein.
Und ich ging ein Stück mit dir, doch heute,
da fühl ich mich oft so allein.

Du hast jetzt andere, die dich begleiten,
dich trösten, dir helfen auf dem Weg in dein Glück.
Ich bin nicht mehr wichtig in deinem Leben
und bleibe weiter und weiter zurück.

Die vielen Gespräche, wo sind sie geblieben?
Zu sagen haben wir uns jetzt nicht mehr so viel.
Oberflächliche Worte, ohne innere Nähe,
nur das ist geblieben, und manchmal ein Spiel.

Doch es ist nicht mehr wie früher,
mit uns, mir und dir.
Vielleicht muss es so sein,
so sage ich mir.

Jeder Vogel lernt fliegen
und bei dir ist es eben so weit.
Und ich bemüh mich, um nicht zu weinen
und bin dankbar für die gemeinsame Zeit.

Comments

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    Ohje, fühl dich umarmt! Dein Gedicht ist so traurig-schön und vor allem die letzte Strophe hat mich berührt.

  • Author Portrait

    Fühl dich gedrückt!

  • Author Portrait

    Wow dass rührt mich zu tiefst ich kenne so eine situation. Du scheinst immer einfach direkt aus dir hetaus zu schreiben

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