Was ist mein Lebenssinn, das frage ich mich manchmal, denn immer wieder schliddere ich von den Bergen ins Tal. Ich beginne dann alles zu hinterfragen, beginne innerlich zu klagen.

Was ist das nur, dass mich immer wieder lässt diese Düsternis spüren, an mir zweifeln, was will aus dem Licht mich bloss führen?

Was ist mein Lebenssinn, warum bin ich hier auf dieser manchmal so schweren Welt, es gibt Tage, da es mir hier nicht gefällt. Tage an denen ich mich so manches frage und doch keine Antworten auf so vieles habe.

Ich kann nicht mal sagen, woher diese Schwermut kommen mag, ich weiss auch es kann anders sein, schon am nächsten Tag.

Doch ich kann mich diesen Gefühlen von Trauer dann nicht entziehn, beginnen zu viel zu denken, wende mich öfter zu meiner Vergangenheit hin.

Auch wenn ich weiss sie hat mir nichts Neues zu sagen, doch dann werden so manche Dinge zu Plagen.

Eigentlich geht es mir ja wirklich gut, ich bin meistens voller Frohsinn und Mut.

Ich geniesse mein Leben, alles was ich brauche, wird mir gegeben. Immer wieder und stets von Neuem, kann ich mich an so vielen Dingen freuen.

Und doch frage ich mich an diesen Tagen, was ist mein Lebenssinn, mag einfach nichts mehr tragen.

Will einfach nur Ruhe, nichts Anderes machen, ich suche und finde doch nicht das Lachen.

Ich fühl mich verloren wie ein einsamer Stern im All, in mir zwar stets der Widerhall, einer Welt wo alles leichter ist, wo nichts mehr wird vermisst.

Wo es keine Krankheiten, keine Schwäche, keine Not mehr gibt, wo endlos wird geliebt.

So viel habe ich hier auf Erden, und doch kann es wohl nie so wundervoll werden, wie wenn man frei wäre von jeglicher Schwere, der trüben Gedanken und all der Schranken.

Ich weiss ich werde geliebt, doch manchmal kommt diese Liebe nicht an, in meinem Herzen, das bereitet mir oft Schmerzen.

Mir ist dann als würde dort wo das Herz sollte sein, lasten ein schwerer, dunkler Stein.

Leblos, freudlos, ohne Offenheit, wie ich sie hasse, solche Zeit!

Diese Seite an mir, dieses schwarze Loch es macht mir Angst, es bereitet mir Qual, Grübeleien gar viel an Zahl.

Mein Lebenssinn, wo führt er mich eines Tages hin? Wartet noch etwas auf mich, dort irgendwo in der Zukunft vielleicht? Doch was suche ich dort, was ist es was mich treibt, es ist viel besser wenn man ihm Jetzt stets bleibt. 

Das will ich versuchen nun zu tun, vielleicht wird meine Seele dann wieder ruhn.

Comments

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    Auch mir sind solche Gedanken nicht fremd. Ich hasse diese Tage, an denen ich mit odee ohne Grund einfach vollkommen am Boden bin, mich selbst so übertrieben kritisch hinterfrage, dass ich mich selbst nicht mehr leiden kann und nichts so wirklich dagegen helfen mag. Diese Gefühle spiegelst du gut in deinem Gedicht wieder. Ich hoffe, dass diese Tage ihren Schatten nicht allzu oft und allzu lange über dein Leben werfen!

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    Solche Gedanken kenne ich gut. Manchmal braucht es nicht viel und man fällt plötzlich in ein tiefes Loch... Ich wünsche dir alles Liebe und hoffe, dass es dir bald wieder besser geht :3 Bevor ich es vergesse: Mir gefällt das Gedicht sehr, auch wenn das Thema traurig ist... Du hast diese Situation sehr gut beschrieben! 5/5

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    Von Herzen wünsche ich dir, dass du bald wieder aus dem Tal rausfindest und wieder die Unbeschwertheit der Höhen geniesst! Auch hier: du vestehst es so gut, zu beschreiben! Ich habe stets ein offenes Ohr für dich, liebe Xandra, du weisst, wie du mich erreichen kannst!

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