Sehr lange hatte im Königreich Krieg geherrscht. Viele Soldaten waren gestorben. Zu viele. Am Ende mussten selbst die Kronprinzen und deren Onkel, der König selbst,in die Schlacht ziehen. Schlussendlich hatten sie gekämpft, gewonnen und überlebt. Ralis, Keran und Torald hatten zwar sehr schwere Verletzungen von dem Kampf gegen die Armeen des Gegners, aber es gab keine bleibenden Schäden. Bei keinem von Ihnen. Ralis saß in seinem Zimmer, welches nur durch ein großes Badezimmer und zwei Zwischentüren von dem seines Bruders getrennt war, auf seinem viel zu großen, Bett und dachte nach. Er dachte an seinen Bruder, den er fast verloren hatte. Erst jetzt wurde ihm so richtig bewusst wie nahe dieser an der Schwelle von Leben und Tod gestanden hatte.

Er schluckte trocken. Er hätte es nicht ertragen ihn zu verlieren! Sie hatten sich ja schon immer nahe gestanden, aber dieses Abenteuer hatte die beiden Thronerben noch näher zusammen gebracht. Nicht selten saßen sie nach einem erfolgreich verlaufenden Kampf noch lange Abends am Feuer, eng an einander gekuschelt nur um sich dann ein Nachtlager zu teilen. Es war eine schöne Zeit gewesen und Ralis vermisste sie. Aber mit den schönen Erinnerungen kamen auch die schlechten. Die Momente in denen sie sich fast verloren hatten. Er hatte gedacht er würde seinen Bruder in einem dieser Kämpfe verlieren.

Es klopfte "Herein", rief Ralis, ohne aufzuschauen. Die Tür öffnete sich. Schritte näherten sich seinem Bett und dann sank die Matratze neben ihm ein. "Hey, was ist los großer Bruder? Bedrückt dich etwas?" Ralis sah auf. Direkt in die besorgt blickenden Braunen Augen Kerans. Sie hatten es schon immer gewusst, wenn es dem Anderen schlecht ging. Das war so etwas wie ein unsichtbares Band zwischen ihnen, an dem der Eine nur kurz zu ziehen brauchte und der Andere war sofort da. "Es ist nur", fing er an "Ich hätte dich da draußen verlieren können" Der jüngere wusste sofort was er meinte und instinktiv schloss er ihn sanft in seine Arme. "Aber das hast du nicht. Ich bin immer noch hier. Uns beide kann nicht mal der Tod trennen! Das schafft der nicht!" Bei diesen Worten klopfte Ralis Herz lauter. Er lächelte und kuschelte sich in Kerans Arme. Seufzend schaute er ihm in die Augen, umfasste das Gesicht seines Bruders mit beiden Händen und lehnte seine Stirn gegen die des Anderen. Das war so eine Eigenart zwischen ihnen. Etwas was ihnen Beiden einen Moment des Friedens mit sich und der Welt verschaffte. Keran strich sanft über seinen Rücken. Lächelte ihn an. Ihre Lippen berührten sich fast. 

Ein seltsames Kribbeln ging durch Ralis Körper. Was ging nur in letzter Zeit in ihm vor? Und, ging es seinem Bruder vielleicht genauso? Er verhielt sich seltsam in letzter Zeit. Suchte immer öfter seine Nähe. Aus einem seltsamen Impuls heraus überbrückte Ralis die letzten Zentimeter und legte seine Lippen sanft auf Kerans. Er konnte nicht anders. Musste Dies einfach tun. Keran erstarrte in seinen Armen, als sich ihre Lippen zögerlich berührten. Schnell wollte der Ältere den Kuss enden lassen, doch grade als er den Kuss abbrechen wollte, wurde er stürmisch erwidert. Überrascht aber glücklich intensivierte Keran, indem er mit seiner Zunge in die Mundhöhle des Jüngeren eindrang. Gierig drückte er ihn in die Laken unter sich, beugte sich über ihn und begann ohne groß darüber nach zu denken Kerans Oberteil auf zu schnüren und fuhr dann mit seiner Linken unter Dieses, strich ihm federleicht über Bauch und Brust, streifte die bereits erhärteten Brustwarzen seines Bruders. Keran stöhnte in den Kuss, versuchte dem auf ihm Liegenden, ebenfalls das Oberteil aus zu ziehen. Was recht schwierig war in ihrer Position Schließlich lösten sie sich kurz von einander, nur um sich gegenseitig von dem störenden Kleidungsstück zu befreien. Bewundernd strich Keran über Ralis Rücken. 

"Du bist wunderschön", flüsterte er. Ralis lächelte. "Du bist noch viel schöner, Ke." Eine Weile schauten sich die Brüder einfach nur in die Augen und ließen ihre Hände über den Körper des jeweils Anderen gleiten. Dann beugte sich Ralis hinunter und platzierte sanfte Küsse auf dem Bauch Kerans. Dieser legte genießerisch den Kopf in den Nacken und schloss seufzend die Augen. Ralis öffnete die Verschnürung von Kerans Hose und schob sie ihm vom Hintern. 

 Er wollte seinen Bruder. Sanft umfasste er die Erektion des Jüngeren. Massierte ihn fest, während er weiter federleichte Küsse verteilte. Keran stöhnte. Bäumte sich auf unter den liebkosenden Händen seines Bruders. "Nicht", brachte er mühsam hervor. "Ra, hör auf sonst..." Weiter kam er nicht. Mit ein paar Schüben ergoss er sich auf die Hand des Blonden. Lachend legte sich Ralis neben den Braunhaarigen, strich ihm sanft und voller Liebe über die Wange. Keran war rot wie eine Tomate. "Ist es dir etwa peinlich, Brüderchen? Das muss es nicht sein", meinte er, immer noch lachend. "Nein, es ist nur", seufzte Keran. "Was machen wir hier eigentlich Ra? Wir sind doch Brüder." Ralis wusste genau was sein kleiner Bruder meinte. Und er musste ihm Recht geben. Leider. Denn das was hier grade passierte durfte einfach nicht geschehen. Das wussten sie Beide. Doch woher immer diese Gefühle und dieses kranke Bedürfnis seinem Bruder näher zu sein als normalerweise kamen, Ralis würde mit absoluter Sicherheit nichts dafür tun, dass sie verschwanden. Dafür fühlte sich das Alles zu gut an. Viel zu gut. Verboten gut. Seinem Bruder solche Laute, wie sie eben noch aus seinem Mund kamen, zu entlocken und ihn so an seine Grenzen und darüber hinaus zu bringen, war einfach der pure Wahnsinn. Es war Atemberaubend und erregte ihn in einem solchen Maße, wie es noch keine Frau jemals bei ihm geschafft hatte. Es war etwas Besonderes. Das fühlte er. "Das ist mir egal Keran! Alles was ich will bist du!", sagte er deshalb energisch.

*Dies ist nur eine Leseprobe. Die komplette Kurzgeschichte findet ihr auf Amazon und Co.*

Comments

  • Author Portrait

    Okay, da der Inhalt der Geschichte zur Genüge diskutiert wurde, sage ich nur etwas zum Stil: Es wird im Profil gesagt, die Texte werden Korrektur gelesen. Ich muss leider sagen, dass man davon nichts merkt. Dem Text fehlen sinnvolle Absätze, viel der Interpunktion und Kommasetzung ist nicht korrekt und von der Groß- und Kleinschreibung fang ich nicht an ^^ Es wäre erforderlich, daran zu arbeiten, da die Texte ja offenbar auch kommerziell veröffentlicht werden sollen oder sogar schon wurden ...

  • Author Portrait

    Als Mutter eines missbrauchten Kindes bin ich vielleicht ein wenig voreingenommen, aber ich finde, Texte über Inzest, selbst wenn er "positiv" dargestellt wird, haben auf Belle nichts zu suchen. Außerdem wird die Seite auch von Kindern und Jugendlichen besucht und unser Sicherheitssystem ist noch nicht so weit ausgereift, dass wir einen hundertprozentigen Schutz gewährleisten können. Bitte denk da mal drüber nach.

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media