Wohin man auch schaut,
Masken sind alles was man sieht,
Sein Gesicht zu zeigen hat sich lange keiner mehr getraut,
Aus Angst was dann geschieht.
Die Maske lacht, das Innere weint, 
Niemand merkt wirklich was passiert, 
Weil alles in Ordnung scheint, 
Während es immer schlimmer wird.
Hinter der Maske ist man sicher,
Vor all den Verletzungen geschützt,
Das ich und die Maske werden unzertrennlicher.
Während man die verlogene Welt weiter stützt.
Schutz ist eine Illusion,
Aber niemand wird es merken, 
Dass ein paar Worte reichen schon,
Um unsere Liebe zur Maske zu stärken,
Da sie die Schwäche versteckt, 
Die wir verbergen wollen. 
Innerlich voller Sünde, durch die Maske unbefleckt.
Alle sehen, was sie sehen sollen,
Weil wir ihnen nichts anderes zeigen,
Immer nur funktionieren,
Gefühle dabei gekonnt verschweigen,
Und vor menschlicher Kälte frieren.
Wenn sich mal jemand demaskiert,
Ist es in den Köpfen von fast allen:
"Mal sehen, was jetzt so passiert,
Vielleicht lass auch ich die Maske fallen"
Und so hofft jeder allein,
Dass noch mehr finden den Mut,
Im Leben ohne Maske zu sein,
Doch was hilft das Hoffen, wenn keiner was tut?

Comments

  • Author Portrait

    sehr interessantes gedicht!

  • Author Portrait

    Sehr wahr! Leider fällt es wirklich oft schwer seine Masken fallen zu lassen. Umso befreiender, wenn man es dann doch mal tun kann.

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Fairy Dust

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