Jeden Tag fragen sich Millionen von Menschen, wie die Zukunft wohl aussehen wird. Ob sie in hundert Jahren mit Ufos zur Arbeit fahren, ob sie einen Roboter heiraten werden oder gar ein unendliches Leben leben werden. Doch keiner schaut auf heute, keiner fragt sich, ob die Zukunft denn bereits Wirklichkeit ist. Genau das tu' ich heut' für euch. Ich frage mich: Hat die Zukunft bereits begonnen?

Ja, es ist nicht immer einfach als Jugendlicher heutzutage. Im Bus wird man böse angeschaut, weil alle vermuten, dass man das Geld der Eltern bestimmt nicht in Fahrkarten investiert. Wenn man das Handy hervornimmt, hört man, wie die Leute mit dem Jahrgang 1945 sagen: "Ja ja, die heutige Jugend. Immer an diesen Geräten! Als ich in diesem Alter war, musste ich hart arbeiten und wurde nicht so verwöhnt!" Langsam hört man erst gar nicht mehr hin, denn: Was sollte es uns bringen, zu wissen, dass das Handy von der älteren Generation nicht akzeptiert wird und wir gleich mit? Dass Zeitung lesen scheinbar nicht mehr erlaubt ist, da man das heute grösstenteils auf diesen "Gerätchen" tut. Aber diese Leute, die sich über die heutige Jugend beschweren, sind genau die, die sich fragen, wie ihr nächstes Leben in hundert Jahren wohl aussehen wird. Ich dagegen bin davon überzeugt, dass kein einigermassen intelligenter Mensch jemals den Trend in die Welt setzten wird, mit dem Ufo durch die Lüfte zu fahren, da jetzt schon alle das Gefühl haben, dass die Welt wegen all diesen neuen Erfindungen untergehen würde.
Ich glaube, dass die Zukunft bereits begonnen hat. Dass die ach so faule heutige Jugend die Zukunft ist. Die Zukunft wird, auch wenn die nicht im Sinne der Kämpfer des Zweiten Weltkriegs ist, diese Geräte noch vergrössern, verbessern, die alten Medien vollständig erneuern und aus ihnen die lang ersehnte Zukunft formen. Vielleicht werden die Menschen irgendwann einmal Roboter heiraten oder unsterblich sein, aber dafür werden sie kämpfen und arbeiten und zwar mit diesen Geräten, die genauso Balsam, wie auch Gift für das Leben sind. Sie können einem ein mobileres, bequemlicheres, informierteres Leben schenken, doch wenn man nicht mehr ohne dieses stromfressende Ding kann, wenn das Handy 24 Stunden am Tag 30°C heiss ist, kann es das Leben zerstören. 

Ja, die Zukunft ist gefährlich. Die Zukunft, voll mit diesen neuen, modernen und doch angsteinflössenden Medien. Eine Zukunft, in der nicht mehr die Queen die mächtigste Frau ist, sondern diejenige, die via Internet ein Gerücht in die Welt setzen kann, dessen Folgen womöglich Menschenleben kosten. Doch wenn wir diese Macht, diese Verantwortung für das Wohl nicht ausnutzen, wird es eine schöne Zukunft und ich freue mich darauf. 
Und wenn Sie mich jemals sehen sollten, wie ich mit dem Ufo zur Arbeit oder sonst wohin fahren sollte, gebe ich Ihnen hiermit die Erlaubnis, mir dieses Dokument unter die Nase zu halten und mich an meine Worte zu erinnern. 

Comments

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    Das Thema finde ich interessant. Ich habe mich eher inhaltlich damit auseinander gesetzt. Was ich sehr bedaure ist der Umstand, daß "die Jungen" uns "ältere Semester" genauso über einen Kamm zu scheren scheinen wie sie denken, daß es umgekehrt geschieht... Ich würde mir wünschen, daß in der Zukunft, in die du blickst, die Generationen miteinander kommunizieren im eigentlichen Sinn des Wortes, sich gegenseitig bereichern und einander mit Respekt begegnen. Ich selbst mag die jungen Menschen sehr und freue mich immer wieder daran, was sie an Neuem verwirklichen! :-)

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    ich find das Thema nicht schlecht, alt bewährt, der Generationenkonflikt. da haben sich ja schon die alten Griechen drüber ausgelassen. ich versteh auch deinen punkt, dass sich junge menschen von alten unverstanden fühlen. allerdings hab ich auch ein paar Kritikpunkte. Als erstes ist die Gattung falsch gewählt, du hast es als Essay geschrieben (hier auf Belle Artikel), nicht als ne Kurzgeschichte, schließlich hast du weder handelnde Personen noch nen Plot. Und dann find ich den Text ein wenig zu..."flach" wie gesagt, dein punkt wird klar, aber du reißt die Thematiken zu knapp an, wenn du mich fragst. es ist ja nicht nur der Jahrgang '45 (der im übrigen nicht mehr im krieg gekämpft hat, Neugeborene können das schlecht ^^) der Probleme mit Neuerungen hat, schon die jetzt 30+ Generation kommt mit dem, was die momentanen unter 20 jährigen toll finden, nicht mehr klar. Der Name des Textes is auch komisch. Eine Vision der Zukunft beschreibst du kaum, eher den momentanen Entwicklungsstand. Also alles in allem is das Thema alt bewährt und sicher interessant, aber ich finde an dem text solltest du nochmal arbeiten und den ordentlich schleifen und ausbauen, er bietet potential für mehr und deine Gedankengänge könnten sortierter und ausformulierter sein.

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    Interessante Zukunftsvision. :)

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