Ich versuche alles,

alles um sie zu erreichen.

Doch es ist nie genug

für sie.

Ich bin nie genug für sie.

Ich gebe mein Bestes.

Ich bin nie gut genug.


Ich erreiche sie nicht.

Ich trage Zweifel in mir.

Die Welle bricht.

Ich trage zu viel Liebe in mir.

Suche in den falschen Orten

nach den falschen Dingen,

nach Menschen die so aussehen

wie sie.


Dann traf ich dich.

Ich gab dir so viel von mir.

Du bist nicht hier.

Gabst mir nichts zurück.

So wie ich es schon immer kenne.


Das ist was ich Einsamkeit nenne.

Das ist warum ich renne

und warum mein Beine nicht mehr rennen wollen,

meine Augen nichts mehr sehen wollen.

Warum ich gelernt habe zu weinen

und zu reimen.


Jetzt hast auch du

endlich stopp gesagt.

Endlich hast du es gewagt

meinen Spuren nicht mehr zu folgen.

Ich bin frei und doch so traurig

denn du bist mir immer noch wichtig

und ich weiß es ist nicht richtig,

aber ich denke jeden Tag an dich.

An diese Tage und die Frage:


Denkst du noch an mich?


Vielleicht habe ich eine Gabe,

denn ich weiß so vieles über dich.

Ich spüre wenn sich

im Universum was bewegt

und ob du an mich denkst.

An mir hängst.

Ob du gegangen bist.


Ich versuche alles

um sie zu erreichen.

Ich bin nie gut genug.

Suche in den falschen Orten

nach den falschen Dingen,

nach Menschen

die so aussehen

wie sie.

Comments

  • Author Portrait

    Ich kann gar nicht so viel dazu sagen, außer dass dieses Gedicht wieder so atemberaubend traurig und schön ist, dass​ es mich als Leser tief berührt und noch lange festhält. Wunderschön geschrieben! Und natürlich wünsche ich dir auch alles gute :)

  • Author Portrait

    So sehr traurig - und so wunderschön in Worte gekleidet! Viel Kraft auf deinen Weg!

beta
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