Wir wissen es beide. Unausgesprochen steht sie Frage zwischen uns. Vermisst du mich, genau so, wie ich dich vermisse? (Die Nähe deine Finger in meinen dein Lächeln dein Blick über alle anderen hinweg nur meinen Blick suchend deine Nähe.)

© Jaelaki

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Morgen

Du siehst mich nicht an (So viele Bilder wären in deinem Blick oder meinem spiegeln sich meine Erinnerungen in deinen?).

Und ich weiß, wir haben uns verloren. Es steht in deinen Augen (voller Bilder so viele Momente).

Wir wissen es beide.

Unausgesprochen steht sie Frage zwischen uns.

Vermisst du mich, genau so, wie ich dich vermisse? (Die Nähe deine Finger in meinen dein Lächeln dein Blick über alle anderen hinweg nur meinen Blick suchend deine Nähe.)

Ich kann es gar nicht sagen. Aber ich weiß: Wir werden es beide nie tun. (Wir schweigen das Schweigen dröhnt in meinen Ohren ich öffne den Mund höre schon die Wörter in meiner Vorstellung aber Stille Stille Stille wir schweigen.)

Denn wir sehen uns an und dürfen nichts bereuen. Denn das hieße, sich Fehler einzugestehen. Wir sind Freunde. Und ich kann gar nicht sagen, dass ich dich vermisse. Denn es hieße, ich sehne mich nach dir. Du siehst mich an. Und ich weiß, es steht in deinem Blick. Wir wissen es beide. (Wir wissen es ich weiß es du weißt es aber Wissen macht es nicht besser es füllt nicht die Leere leer leer leer ich sehne mich nach dir deine Nähe könnte die Leere füllen aber du schweigst.)

Zwischen uns steht so viel. (Hast du all die Augenblicke vergessen die Blicke die Worte das Flüstern in der Nacht du neben mir Berührungen Träume Lippen auf Lippen Hoffnungen Nähe Wärme überall.)

Unausgesprochen. Einfach angenommen. Missverstanden. Niemals korrigiert. Fehlinterpretiert. Und wortlos geliebt. Gemeinsam erdacht, erfunden, gefunden, gewachsen, verwachsen, entwachsen, gewünscht, verwünscht, verzaubert, entzaubert, erwacht.

Auseinander. Entfernt. So getan, als ob. Zugeguckt. Etwas gesagt, doch anders gemeint, nicht gemeint, was gesagt wurde, gesagt und das gemeint, was nicht gesagt wurde. Die Wahrheit umsäumt uns. (Aber wir fürchten uns davor und vermeiden sie auszusprechen.)

Wir vermeiden Blickkontakt, denn in jedem Blick steht, was wir nicht sagen. (Geh geh nicht geh geh nicht denkst du an mich nein immer.)

Du siehst mich nicht an. Und ich weiß, wir haben uns verloren. Es steht in deinem Blick. Wir wissen es beide.

»Ich bin ohne dich viel besser dran!«, könnten wir sagen.

Wir würden lügen und uns nicht ansehen. Und wir würden es wissen.

Also schweigen wir. (Schweigen hallt in meiner Leere Kälte wo du sonst warst Wärme kühlt Stille Stille wir wissen wir sagen wortlos unseren Abschied es gibt einen Morgen aber morgen ohne dich.)


© Jaelaki

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