Was scheint es des Nächtens so grell zum Fenster herein?
Es wird doch nicht schon wieder Vollmond sein?
Der verstohlen sein fahles Licht durch die Ritzen der Gardinen schiebt.

Ich dreh mich um, schlag mir das Kissen auf mein rückwärtiges Gesicht.
Nun siehst du wohl ich bin nicht dumm, möchtest wohl gerne wissen wie du meinen Schlaf nun störst du Wicht.

Doch die Neugier treibt mich dann und wann, an die Gardinen des Fensters heran, durch das das Licht in meine Kammer fällt.
Angespannt und hüpfend aufgestellt, linse ich dann durch das Fenster und glaube fast ich seh Gespenster. 

Denn nicht der Mond der dort oben am Himmel trohnt ist der Quell meiner nächtlichen Ruhestörung. Nein es sind die Scheinwerfer von Nachbars Wagen entfährt es mich voller Empörung.

Doch was soll's so ziehe ich die Gardinen nur noch fester zu und habe hoffnungsfroh allsbald meine wohlverdiente Ruh.

Und morgen aber dann, da ist der liebe Nachbar dran. 
Freundlich jedoch bestimmt so werde ich ihm sagen,
und mein Leid darüber klagen nicht schlafen zu können, wenn seines Wagens Scheinwerfer Licht je die Dunkelheit durchbricht.

Ob er das wohl je ändern wird? Ich denke eher nicht.

Comments

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    Jaja, von störenden Nachbarn in der Nacht kann ich auch ein Liedchen singen... :/ toller Text! Ich drück die Daumen, dass dein Nachbar dich bald wieder ruhig schlafen lässt.

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    Gut geschrieben! Könnte es sein, daß der liebe Nachbar dafür am Morgen Probleme hatte mit wegfahren? Die Batterie läßt grüßen... ;-)

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Fairy Dust

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