ich sehe neue ufer und ich schwimme schwimme
zwischen mir und neuen ufern stehen schlimme, schlimme 
wellen, manche leicht und manche heftig

ich bin so sehr mit dem schwimmen durch diese schnellen beschäftigt
dass ich das atmen fast überseh
doch das atmen ists
das mich überhaupt erst zum erklimmen der wellen bekräftigt

ob ich diesen sturm ohne rast übersteh?
doch ich muss an neue ufer, denn von innen frissts
und nagts an mir

ich könnte klagen
mir wünschen die flut möge mich zurückspülen
and gewohnte orte
doch irgendwann müssen wir
trotz all unsrer leeren worte
alle einen sprung ins wasser wagen
um endlich neuen sand unter unsren füßen
zu fühlen

und lieber lieg ich schmutzig und keuchend an einem neuem strand
als wohlig im bettchen, 
aber ausgebrannt.




Comments

  • Author Portrait

    Gefällt mir und nicht vergessen: Kein Wasser schlucken. ;)

  • Author Portrait

    Sehr schön! Nur nicht aufgeben, die neuen Ufer warten! Alles Gute!

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Fairy Dust

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