... nicht zum letzten Mal sehen

In einem hauchdünnen Laken stand sie im Mondlicht am Fenster und ließ den Stoff zu Boden gleiten, als er hinter sie trat. Sie war das Schönste, was er je gesehen hatte und wurde es nicht müde, ihr das zu sagen.
»Zeig es mir.«
Nichts tat er lieber als das. Zum Morgengrauen schlüpfte sie wieder in ihren Umhang, der ihre Kurven nur notdürftig verbarg.
»Ich liebe dich.«
Er küsste sie, ignorierte den Stich in seinem Herzen, weil es nicht anders ging. Ihr Vater würde sie ihm niemals geben.
»Das ist nicht das letzte Mal«, flüsterte sie, ehe sie sein Haus verließ.

Comments

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media