Wir sitzen. Sind erstarrt. Verharren in Momenten.
Wie in Zeitlupe bewegt sich unsere Welt.
Um uns herum ist Beschleunigung.
Doch unserer physikalischen Gesetze sind au├čer Kraft gesetzt.
Wir flie├čen nicht mit dem Fluss. Nein, wir flie├čen nicht.
Wir sind der Stein in der Mitte, der der schwer im Flussbett liegt.
Regungslos, w├Ąhrend das Leben um uns herum seine Wege geht.
Wir lassen die Zeit vergehen. Sie einfach an uns vorbeiziehen.

Ohne eine Hingabe in unserer Wahrnehmung nehmen wir das Leben einfach so hin.
Die Augen sind tr├╝b. Sie haben keinen Blick f├╝r die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Sie ├╝bersehen die Sch├Ânheit um uns herum.

Wir sitzen in einer Glocke, w├Ąhrend das Leben lebt. Es atmet. Es bewegt sich. Es formt und es erschafft.

Blind f├╝r die Realit├Ąt. Gefangen in Raum und Zeit verharren wir jeden Tag.
Wir ├Âffnen T├╝ren, um sie gleich wieder zu schlie├čen.
Wir leben ohne das Bewusstsein, dass wir leben um zu leben.

Comments

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    Vielen lieben Dank f├╝r Eure Meinungen zu meinen Gedanken! :)

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    Toll geschrieben und mit wundersch├Ânen sprachlichen Bildern sch├Ân auf den Punkt gebracht :)

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    Ich bin beeindruckt. In pr├Ązisen Bildern h├Ąltst du den Spiegel hin und zeigst, worum es geht - gehen w├╝rde...

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    sehr emotional und sehr bewegend. gut gelungen.

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