Paris Finale

Am nächsten Tag waren die Nachrichten voll. Sie berichteten von mehreren Detonationen am Stadion, einer Geiselnahme mit unzähligen Toten, und einem Massaker in einem Club. Außerdem wurde von der Anteillahme vieler Staaten berichtet. Überall wurden Blumen niedergelegt, und überall wurden Kerzen angezündet. Um 12 Uhr wurde eine Staatliche Schweigeminute verordnet. Alle gedachten den Opfern, aber nicht ihm, seinem Team und den Polizisten, die durch die Hölle gegangen waren, um die Menschen lebendig da raus zu holen. Niemand gedachte den vielen ehrenamtlichen Helfern, Rettern, Sanitätern, Ärzte und Notärzte. Den Seelsorgern und den Feuerwehrmännern, den Soldaten. Die alle dazu beitrugen, dass es weniger Tote gab, die versuchten die Stadt ein wenig sicherer zu machen.

Comments

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    Ein nachdenklicher Abschluss für deine Darstellung. Es ist in der Tat häufig so, dass von den "professionellen" Helfern ihre Arbeit immer wie selbstverständlich erwartet wird und selten jemand direkt an sie denkt. Es sind namenlose, wandelnde Berufsbezeichnungen, und das ist schade. Denn auch wenn das ihr Beruf ist und sie dafür bezahlt werden, sollte man doch nicht vergessen, dass diese Berufe bedeuten, dass man entweder täglich Menschenleben rettet oder täglich sein eigenes Leben riskiert - oder beides.

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