Part 1

Müde schloss Flo ihren Spind auf und verstaute das große Mathebuch zwischen den anderen Büchern. Der Unterricht war zum Glück geschafft für heute.

Die Mathestunde von Mister Archer zog sich heute, wie Kaugummi und sie hatte wirklich Mühe gehabt nicht einzuschlafen. Sein Unterricht war zwar nie besonders spannend, aber heute hatte sie das Gefühl, als wollte der Zeiger der Uhr einfach nicht weiter ticken. Mehrmals hatte sie geprüft, ob ihre Armbanduhr nicht nachher stehen geblieben war. Aber leider war dem nicht so. Die Stunde verging nur einfach nicht.

Nachdem sie schnell ihre Schulsachen in ihrem Schrank verstaut hatte, zog sie eilig ihre weißgrünen Pompons aus dem Spind und schulterte ihre Sporttasche. Nachdenklich musterte sie die Pompons in ihrer Hand. Sie konnte es immer noch nicht so richtig glauben, dass sie tatsächlich aufgenommen wurde. Aber es war so. Sie war nun ein Cheerleader. Eigentlich hatte sie sich nur wegen ihrer Mutter beworben. Sie war so aus dem Häuschen gewesen, als sie erfahren hatte, dass der Squad ihrer alten Highschool neue Mitglieder suchen würde. Ihre Mutter war selber zu Highschoolzeiten Cheerleader und sogar der Head Cheerleader, also der Chef des Teams.

Sie hätte doch nie im Leben gedacht, dass sie wirklich aufgenommen werden würde. Sie bestach eher mit zwei linken Füßen, anstatt mit anmutigen Bewegungen. Hätte sie das geahnt, hätte sie es vielleicht lieber gelassen. Aber sie wollte ihrer Mutter eine Freude machen. Wenn sie dann nicht genommen worden wäre, hätte das Thema aber zum Glück endlich ein Ende gehabt.

Flo machte sich eigentlich noch nie groß etwas aus Sport, insbesondere Cheerleading. Ganz zum Leidwesen ihrer Mutter. Schon oft hatte sie ihr daher ein Ohr abgekaut, wie wichtig solche Highschoolerfahrungen doch wären. Aber sie konnte damit bisher einfach nichts anfangen.

Als sie ihre Mutter dann aber so erwartungsvoll, mit der Hoffnung ihre Tochter könnte in ihre Fußstapfen treten, angesehen hatte, konnte sie einfach nicht Nein sagen. Sie war ja froh, dass ihre Mutter endlich wieder lächelte.

Seit sie vor ein paar Monaten in die Heimatstadt ihrer Mutter gezogen waren, sah man das bei ihr nur selten. Zu groß war die Verletzung und der Schmerz durch die Trennung von ihrem Vater. Also war sie jetzt halt Cheerleader. Und auf irgendeine Weise machte die ganze Sache schon irgendwie Spaß, musste sie sich eingestehen.

„Sweetheart.“

Eine bekannte Stimme holte Flo abrupt wieder aus ihren Gedankengängen zurück. Schnell schloss sie ihren Spind, drehte sich herum und sah in ein grinsendes Gesicht. Nein, so schlecht war der ganze Cheerleaderkram wirklich nicht. Sie wäre sonst nicht bei einem gemeinsamen Training mit dem Football Team, wobei gemeinsam eher damit gemeint war, dass sie denselben Platz benutzten, mit Riley zusammengestoßen. Sie hätte ihn womöglich nie kennengelernt. An ihrer alten Schule hing sie nie mit den Sportlern herum.

Verliebt sah sie in seine blauen Augen hinauf und stellte sich auf ihre Zehenspitzen, um ihm einen Kuss zu geben.

„Hey, was machst du denn hier? Musst du gar nicht zum Training?“

Lächelnd legte Riley einen Arm über ihre Schultern und zog sie an sich heran.

„Ich wollte dich vorher noch mal sehen.“

Rot um die Nasenspitze lief sie mit ihm den Schulflur entlang und verließ das Gebäude. Langsam schlenderten die beiden hinaus zum Sportplatz. Da die Turnhalle renoviert wurde, teilte sich das Football Team und der Squad immer noch den Sportplatz.

Lächelnd sah Flo hinauf zu Riley. Es war noch alles so neu für sie. Sie hatte jetzt einen Freund. Und was für einen. Sein Lächeln ließ sie einfach dahin schmelzen und ihre Beine zu Butter werden. Dass seine blonden Haare, wie goldene Seide in der Sonne glänzten, machte das Bild einfach perfekt. Sie hätte nie gedacht, dass sie wirklich mal, wie so ein verliebter idiotischer Teeny seinen Freund anschmachten würde, und sich so benehmen würde, aber sie konnte gar nichts dagegen machen. Flo wusste, dass viele Mädchen auf ihn flogen, aber er hatte sich für sie entschieden.

Stolz drückte sie sich näher an ihn heran und legte ihren Kopf an seine Brust. Seit zwei Wochen waren sie nun zusammen. Ihre Mutter war total aus dem Häuschen gewesen, als sie ihr offenbart hatte, dass sie nun einen Freund hätte. Und als sie gehört hatte, dass er ein Footballspieler war, bekam sie regelrecht Schnappatmung. Sofort schwelgte sie in alten Erinnerungen, an denen sie Flo natürlich sofort teilhaben ließ. Stundenlang zeigte sie ihr alte Jahrbücher und erzählte unzählige Geschichten. Geduldig hörte Flo ihr auch zu und freute sich, ihre Mutter mal wieder so ausgelassen zu sehen.

Riley stupste Flo mit seinem Finger gegen ihre Nase.

„Ein Penny für deine Gedanken. Du scheinst heute etwas abwesend zu sein.“

Verlegen räusperte sich Flo und kratzte sich an ihrem Kopf.

„Entschuldige.“

„Wollen wir nach dem Training noch irgendetwas zusammen machen?“

„Gern“, fiepste sie und sah verlegen zur Seite.

Sie war immer noch so nervös in seiner Nähe. Sie wollte doch nichts falsch machen oder sich vor ihm blamieren. Und doch passierte ihr immer wieder so etwas.

Schnell sah sie daher weg, damit er nicht sehen konnte, dass sie schon wieder rot wurde. Ihr Blick wanderte über den Sportplatz. Schon von weiten konnte sie sehen, wie Stella schon wieder alle herumkommandierte und heruntermachte. Am liebsten hätte sie jetzt auf der Stelle kehrtgemacht und wäre nach Hause gegangen. Sie konnte sie einfach nicht leiden. Nur weil ihre Eltern reich wahren und sie der Head Cheerleader war, dachte sie wohl sie könnte sich alles erlauben.

„Stella, wie sie leibt und lebt“, stöhnte Flo und pustete genervt aus.

„Irgendwann bist du der Chef des Teams und dann kickst du sie einfach raus.“

Riley zwinkerte ihr zu und sah dann auch wieder zum Spielplatz herüber. Flo schüttelte ihren Kopf. Das war absurd. Sie war die Neue im Team und dazu auch noch neu an der Schule. Doch ständig sagte er das. Er war der festen Überzeugung, dass sie Stella bald ablösen würde.

Nur weil ihre Mutter eine Legende an der Schule war, da sie mit ihrem Team einen Sieg nach dem anderen einsackte, war sie noch lange nicht so talentiert, wie ihre Mutter. Bis zu ihrem Umzug nach Chattanooga, hatte sie noch nicht mal etwas damit am Hut gehabt. Sie interessierte sich eher für Musik oder Bücher.

„Ach, so ein Quatsch.“

Die beiden hatten den Sportplatz beinahe erreicht, als Riley auf ein Mal stehen blieb, nach Flos Händen griff und sie zu sich herumdrehte.

„Das ist kein Quatsch. Du hast Talent und dir liegt es im Blut.“

Sanft nahm er ihr Gesicht in beide Hände und beugte sich zu ihr herunter. Aufgeregt schloss Flo ihre Augen. Seitdem sie das mit dem Küssen heraushatte, konnte sie gar nicht genug davon bekommen.

„Lenkst du unseren Quarterback schon wieder vom Training ab Schwesterchen?“, ertönte es plötzlich hinter ihnen und erschrocken fuhren die beiden auseinander.

Flo verdrehte genervt die Augen, sah über ihre Schulter und funkelte ihren Bruder böse an.

„Halt die Klappe Scott. Merkt du nicht, dass du störst?“

Lachend klopfte Scott Riley auf die Schulter.

„Ich weiß immer noch nicht, warum du dir ausgerechnet meine nervige kleine Schwester ausgesucht hast.“

„Scott!“, schnaufte Flo und verschränke ihre Arme.

Ihr Bruder konnte es einfach nicht lassen. Er tat immer so, als wäre er Jahre älter, doch in Wahrheit waren es lediglich zwanzig Minuten. Er brauchte sich also gar nicht so aufspielen, nur weil er zu erst geboren wurde. Sie waren zwar Zwillinge, doch hatten sie, zu Flos Erleichterung, bis auf denselben Nachnamen und die braune Haarfarbe nichts gemeinsam. Er war schon immer eine Sportskanone, hatte viele Freunde und war stets beliebt. Sie hingegen war da eher der unscheinbare Außenseiter mit einer Handvoll Freunden. Wobei sie das nie gestört hatte. Aber es war vielleicht wirklich auch mal eine Erfahrung, mal die andere Seite kennenzulernen.

„Alles gut Sweety. Ich muss wirklich los zum Training. Ohne mich bekommen die Jungs doch nichts gebacken.“

Grinsend nahm Riley Scott in den Schwitzkasten und verstrubbelte seine Haare.

„Alter. Lass das!“, schimpfte Scott und befreite sich von ihm.

Glucksend sah Flo den beiden zu, bis sie ein lautes Keifen hinter sich hörte.

„Flo! Wenn du dich dann auch mal bequemen könntest, zum Training zu kommen!“

Laut stöhnte Flo aus und winkte den beiden Jungs zu.

„Ihr habt Stella gehört. Ich muss dann.“

Schnell gab ihr Riley noch einen Kuss auf die Stirn und machte sich dann auch mit Scott auf den Weg zu den anderen Footballspielern.

Schwungvoll drehte sich Flo auf ihrem Absatz herum und grinste schief.

„Ich komm ja schon“, flötete sie übertrieben freundlich und lief mit Stella los.

„Deine Haare lässt du aber nicht so!“, zeterte Stella und fuchtelte, wie wild mit ihren Händen herum.

„Nein Stella, ich mache mir einen Zopf.“

Demonstrativ blieb sie stehen, zog ein Zopfgummi aus der Hosentasche heraus und hielt es in die Höhe.

„Gut, dann geh dich umziehen. Und Tempo. Die anderen sind schon mit dem Aufwärmen fertig.“

„Ja ja“, wedelte Flo mit ihrer Hand und steuerte die Sporthalle an.

Die Halle wurde zwar renoviert, die Umkleidekabinen konnten sie aber zum Glück noch benutzen. Hinter sich hörte sie Stella schon wieder die Nächste anbrüllen und Flo fragte sich ein weiteres Mal, warum sie sich das überhaupt antat. Nicht nur Stellas ständiges Gemotze. Nein, dazu kam ja auch noch, wenn du ein Cheerleader warst, solltest du dich auch dementsprechend Kleiden und sich an einen bestimmten Dresscode halten. Beim Training war das ja eine Sache, aber was sie privat trug, ging die anderen doch überhaupt nichts an. Es gefiel Stella natürlich gar nicht, dass sie nicht, wie die anderen, Röcke, hautenge Jeans, dazu eng anliegende Tops oder Ähnliches, wobei dabei der akkurat frisierte Pferdeschwanz natürlich auch nicht fehlen durfte, trug. Sondern sie meistens in Jeans mit einfachen T-Shirts oder Hemden darüber, in der Schule auftauchte. Ihre Haare kämmte sie vor der Schule nur schnell durch, und ließ sie dann einfach offen über ihre Schultern fallen. Keine perfekte Frisur. Ganz Cheerleader untypisch. Aber sie schlief halt lieber länger, statt sich stundenlang vor der Schule zu frisieren. Wenn sie so durch die Schule schlenderte, würde keiner, der es nicht wusste, denken, dass sie zum Squad dazugehörte.

Schnell lief sie auf die Tür zu den Umkleidekabinen zu. Kurz musste sie an ihre Mutter denken. Sie war so stolz auf sie und hatte all ihren Freunden erzählt, dass ihre Tochter in ihrem alten Team aufgenommen wurde. Ein kurzer Seufzer entwich Flo. Ihr Blick wanderte über ihre Schulter und sie beobachtete die Mädchen, wie sie Stellas Anweisungen folgten.

Es schadete ja nicht, sich die ganze Sache noch ein wenig anzugucken. Und, bis auf Stella, machte es ja schon Spaß. Sich selber zu nickend, dass sie einfach das Beste daraus machen würde, legte sie ihre Hand auf die Klinke der Tür, als sie nicht weit von sich, jemanden an der Mauer der Halle herumschleichen sah. Viel konnte sie nicht erkennen, da die Person die Kapuze des Pullis halb ins Gesicht gezogen hatte. Aber ihr fiel sofort ein seltsames weißes Zeichen auf dem Rücken auf. Es leuchtete regelrecht auf dem schwarzen Stoff. Von der Statur würde sie sagen es war ein Junge. Aber was machte er hier? Zum Football Team gehörte er ihres Erachtens nicht. Und warum schlich er hier so herum? Suchte er etwas? Räuspernd machte sie sich bemerkbar und zog ihre Augenbraue in die Höhe. Nicht, dass es irgendein Spanner war, der versuchte in die Frauenumkleide zu gelangen.

Erschrocken fuhr die Person herum, blickte unter der Kapuze hindurch und sah sie jetzt direkt an. Ja, es war definitiv ein Junge.

„Ähm, was machst du hier?“

„Das geht dich nicht nichts“, brummte er, drehte sich wieder um und ging schnellen Schrittes davon.

Irritiert blickte sie ihm noch hinter her, bis sie schließlich kopfschüttelnd die Tür zur Umkleide öffnete.

„Seltsamer Typ“, murmelte sie und huschte in die Halle.



Am nächsten Morgen betrat Flo müde die Schule.

Sie war gestern nach dem Training mit Riley und seinen Kumpels noch in einer Art Bar gewesen. Dort hatten sie dann irgendwie die Zeit vergessen und so war sie erst sehr spät wieder zu Hause gewesen. Da der Barkeeper der große Bruder von einem der Footballspieler war, gab es dort keine Probleme mit den Ausweiskontrollen und war daher der Treffpunkt der Clique.

Eigentlich hatte sie ja gedacht, als Riley sie gefragt hatte, dass sie etwas alleine machen würden, aber er konnte nicht Nein sagen, als ihn seine Freunde gefragt hatten, ob er mitkommen würde. Also wurde sie kurzerhand einfach mitgeschleppt. Zum Glück kamen dann noch einige von den Cheerleadern mit dazu. So ganz alleine zwischen den Jungs wäre nicht so toll gewesen. Glücklicherweise war Beth eine von ihnen. Sie war auch eine Cheerleaderin und mit ihr verstand sie sich auf Anhieb sehr gut. Man könnte sogar sagen, sie waren so etwas wie Freundinnen mittlerweile geworden.

Freudig begrüßte sie sie daher auch, als sie sie auf dem Flur sah. Ihre roten Haare stachen regelrecht aus dem Einheitsbrei der Schule heraus.

„Hey Beth. Guten Morgen.“

„Morgen … Na, wenn ich mir deine Augenringe so ansehe, bist du auch nur schwer aus den Federn gekommen“, lachte sie und steuerte ihren Spind an.

Sofort wedelte Flo mit ihrer Hand und rieb sich dann über ihre Schläfe.

„Ach hör bloß auf. Einer kalten Dusche hab ich es nur zu verdanken, dass ich hier überhaupt stehe. Sonst wäre ich mit Sicherheit schnurstracks zurück ins Bett gegangen.“

Kichernd holte Beth ihre Sachen aus dem Schrank und begleitete Flo dann zu ihrem Spind, der sich nur wenige Meter weiter befand.

„Zum Glück haben wir nicht gleich in der ersten Stunde den Archer. Das hätte ich nicht überlebt heute“, stöhnte Beth, lehnte ich mit den Rücken gegen die Schulschränke und richtete ihren Zopf zurecht.

Kopfschüttelnd öffnete Flo ihren Spind und holte einige Bücher heraus.

„Ich auch nicht.“

Sie wollte ihren Schrank gerade wieder schließen, als ihr ein Junge mit einem Kapuzenpulli, schräg gegenüber von ihnen, auffiel, der gerade schwungvoll die Tür von seinem Spind zu warf. Das war doch der Typ von gestern. Das erkannte sie sofort an dem Pulli. Doch dieses Mal hatte er die Kapuze nicht über seinen Kopf gezogen und wuschelige schwarze Haare blitzten ihr stattdessen entgegen. Sie war nun schon einige Wochen auf dieser Schule, aber er war ihr bisher noch nie aufgefallen. Dabei waren ihre Schränke nun wirklich nicht weit auseinander. Vorsichtig beugte sich Flo zu ihrer Freundin herüber.

„Wer ist denn dieser Typ da vorne? Der mit dem komischen chinesischen Zeichen auf dem Rücken? Ich hab ihn noch nie hier gesehen“, flüsterte sie leise und zeigte auf ihn.

Beth folgte Flos Blick und als sie sah, wer gemeint war, schüttelte sie sofort ihren Kopf.

„Das ist Liam. Ein ganz seltsamer Kauz. Er kam ganz plötzlich einfach nicht mehr zur Schule. Keiner wusste warum … Anscheinend ist er zurück“, murmelte sie den letzten Satz und tippte sich nachdenklich mit ihrem Finger gegen das Kinn.

Beth beugte sich jetzt noch etwas näher zu Flo und wurde auf ein Mal ganz ernst.

„Manche behaupten, er hätte irgendetwas Schlimmes angestellt und musste seine Strafe absitzen und war deshalb nicht in der Schule. Andere wiederum sind der Meinung, da man ihn oft mit einer jungen Frau gesehen hatte, die aber seit einer Weile niemand mehr gesehen hat, dass er sie entführt hätte und irgendwo verschachert hat … oder Schlimmeres.“

„Ernsthaft?“

Flo bekam große Augen und beobachtete Liam, wie er den Flur herunter lief und in einen der Klassenräume verschwand.

„Also, wenn du mich fragst, würde ich einen großen Bogen um ihn machen. Irgendetwas stimmt bei dem nicht.“

Grüblerisch nickte Flo und dachte über Beth Worte nach. Ob es wohl stimmte, was die Leute sagten? Wenn es so wäre, warum durfte so jemand Gefährliches überhaupt noch hier zur Schule gehen?

Da die Schulglocke jedoch läutete, schob sie ihre Gedanken beiseite, schloss ihren Spind und eilte mit Beth in Richtung der Klassenräume.

Comments

  • Author Portrait

    Heyy du! Also der Anfang klingt ja schon mal ganz gut und spannend, regt auf jeden Fall zum weiter lesen an. Ich mag deinen Schreibstil ganz gerne und er ist sehr angenehm zu lesen. Nur zwischendurch stört mich etwas dieses: Hatte gemacht, hatte gewusst... zwar muss das ja an der Stelle so sein, weil die Story ja generell in der Vergangenheit geschrieben ist, aber ich finde das stört den Lesefluss immer etwas. Vielleicht fällt dir da ja noch etwas ein. Das gleiche gilt für den Anfang, dort ist mir aufgefallen das du ja kurz etwas über die Stunde erzählst (auch in dieser doppelten, Vergangenheit?) Vielleicht würde es an dieser Stelle besser klingen, wenn du die Story im Unterricht beginnst, dann wirkt das mit dem Uhrticken usw. noch besser, obwohl ich diese Beschreibung nebenbei echt gut gelunen finde :) Insgesamt wirkt die Story spannend und ich bin gespannt welches Geheimnis der mysteröse Junge mit sich bringt :) (Ob er blaue Augen hat? Wegen den schwarzen haaren? Würde fast passen :) Schönen Abend noch LG Lilli :)

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