Part 11

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Der staubige Sand knirschte unter dem Gewicht von Damians Füßen. Er machte ein paar Testschritte, wenn man sich zu schnell und zu schräg auf dem Sand abdrückt, würde man definitiv hinfallen. Dann betrachtete er seine neue Kleidung. Er trug wie alle Schüler jetzt einen Blauen Mantel mit hohen Kragen, der durch ein paar Knöpfe am Bauch geschlossen werden konnte. Darunter trug er eine schwarze Hose, und wieder blaue Stiefel. Das Material der Kleidung war sehr hochwertig, wenn er es kaputt machen würde, könnte er eine Weile sparen, bis er wieder neue bekommen könnte. Sein Schwert hatte er gleich in der Hand behalten, es lag in seinem gewohnten Gewicht in seiner rechten Hand und gab ihm eine wohltuende Sicherheit. Als er mit seiner Aufwärmung zufrieden war, ging er zu seinem Gegner in die Mitte der Arena. Dabei wurde ihm erneut die Größe der Arena bewusst. Sie hatte einen fast 500m Radius, bis dann die Schutzwälle begannen, hinter denen Tribünen lagen, die jetzt aber leer waren. In der Mitte angekommen, ging er noch einmal mit dem Mann die Regeln des Zweikampfes durch. „Es soll ein Kampf zwischen dir und mir seine,“, begann der Mann, „das heißt, dass wir unsere Dämonen aus dem Spiel lassen. Jegliche Art von Magie ist erlaubt, der Kampf endet, wenn eine der Niederlagenbedingungen erfüllt ist. Deine Niederlagenbedingung sind: die vorgegebene Zeit, wir nehmen einfach mal fünf Minuten, abgelaufen ist oder wenn ein Kämpfer nicht mehr weiterkämpfen kann, bzw. aufgibt.“ Damian nickte das war alles plausibel. Er musste seinen Gegner also innerhalb von fünf Minuten besiegen. „Dann wollen wir mal loslegen!“, nickte der Mann fröhlich. Sie beide stellten sich in selbem Abstand von Mittelpunkt entfernt gegenüber, und zogen ihre Waffen. Die Waffe des Mannes war ein sehr langes Rapier, es gleicht eher einer großen Nadel als einem Schwert. Dieses Schwert ist sehr schnell, dafür kann es aber auch nicht geschwungen werden.

Der Mann zaubert mit einer Handbewegung einen großen Feuerball, der sich über dem Mittelpunkt hielt, bis er plötzlich explodierte. Dies sollte anscheinend das Startsignal sein und Damian packte seinen Schwertgriff fester, und sprintete auf sein Gegenüber zu. Doch plötzlich stach der Mann mit beiden Händen sein Rapier in den Boden und eine schwarze Aura schoss in einer – sich immer weiter ausbreitenden – Kugel auf Damian zu. Alles was sich in der Kugel befand wurde sofort Schwarzweiß, jede Farbe wurde sofort in diesem Bereich eliminiert. Die Wand der Kugel durchdrang Damian und raste hinter ihm weiter, er hatte nicht einmal gemerkt, wie sie ihn berührt hatte. Der Mann nickte anerkennend von dem Mut von Damian. Dann brach plötzlich der Boden vor Damian auf und eine riesige Hand packte den Rand der Schlucht. Damian blieb stehen. Diese Bilder hatten sich stark in sein Gedächtnis eingebrannt, es war unmöglich, dass dies gerade real war. Es ist eine Illusion! schoss es Damian durch den Kopf. Er leerte seinen Kopf und die Illusion seiner Angst verschwand. Damit hatte der Mann offenbar nicht gerechnet, denn Damian konnte jetzt den Abstand deutlich verringern. Dann stieß der Mann ein paar Mal mit dem Rapier in Damians Richtung und Doppelgänger erschienen vor Damian. Sie sahen genauso aus, wie der Mann selbst. Doch Damian wusste wo das Original stand. Er wich Rapier und Tritten aus und stürzte weiter in halsbrecherischen Tempo auf seinen Gegner zu. Doch dieser sah ganz beruhigt zu ohne ein Miene zu verziehen und konzentrierte sich darauf weitere Klone zu erzeugen. Immer mehr und Mehr erschuf er, doch Damian war schon nah bei ihm. Was sollte das bringen? Dann war Damian bei ihm und holte aus. Noch immer rührte der Mann sich nicht, sonder erschuf nur weitere Klone. Der Hieb von Damian sauste gnadenlos auf seine Gegner herab. Doch kurz bevor das Schwert auf den Körper des Mannes traf, stoppt es als ob Damian gegen eine unzerstörbare Wand geschlagen hätte. Von dem Rückstoß schmerzten Damians Arme, sodass er das Schwert fallen lassen musste. Doch er hob es schnell wieder auf und schüttelte seine Schwerthand aus. Dann überlegte er. Offenbar konnte sein Gegner ihn auch nicht direkt angreifen, zusätzlich hatte er ganz selbstverständlich und unbesorgt Damian bei seinem Angriff zugesehen. Es musste also mit den Klonen zu tun haben. Vermutlich konnte er das Original nicht angreifen, ohne vorher alle Klone vernichtet zu haben. Er sah auf die Uhr die am Arenarand lief. Er hatte fast ganze zwei Minuten verbraucht und nichts erreicht! Dann überblickte er das Schlachtfeld, und erschauderte, über 200 Klone standen ihm Gegenüber, zumindest schätze er sie so. Er musste sich beeilen. Er hockte sich hin. Er sammelte alle Kraft, wie als wenn er einen Sprint laufen wollte, doch er machte noch einen zusätzlichen Buckel um noch mehr Energie aus dem Unterleib zu bekommen. Inzwischen rannten 10 Klone mit gezogenen Rapier auf ihn zu. Doch bevor die ersten zustechen konnten, knurrte er: „Temposchritt Stufe eins.“ und drückte sich ab. Eine blitzschnelle Bewegung war zu sehen, und Damian stand mit gezogenen Schwert hinter den Klonen, die alle nacheinander Explodierten. Er hatte sie alle mit einem gezielten Schlag getroffen. Doch inzwischen waren wieder neue Klone gerufen worden, die Zahl überstieg inzwischen die 200. Erneut hockte sich Damian hin. Er musste schneller werden. „Temposchritt Stufe 1“, und wieder vielen Klone unter der schnellen Attacke. Doch anstatt wieder stehen zu bleiben hockte er sich wieder hin und nahm noch die Energie aus dem ersten Angriff für den nächsten. „Temposchritt 2!“ knirschte er mit den Zähnen. Dieses Mal konnte man nur noch die Klone explodieren sehen, denn noch bevor Damian wieder zu sehen war, sprintete er schon wieder los. Das Feld bestand aus weißen Staubwolken und Explosionen, die immer wieder von einer unsichtbaren Klinge, dem Nachwind von Damians Attacken verweht und zerteilt wurden. Damian wurde immer schneller und die Zahl der Klone fiel Rapide, inzwischen wurde der Mann unruhiger, und sah immer wieder zur Uhr: vier Minuten, die 150 wurde unterschritten, Damian wurde immer schneller und schneller.

Vier Minuten zwanzig, noch 90 Gegner. Vier Minuten fünfundvierzig, noch 30 Klone. Vier Minuten fünfzig, alle Klone waren besiegt, Damian kam hockend zum stehen. Er war am äußersten Rand des Kreises angelangt. Sein Gegner stand am anderen Ende des Kreises. Er hockt sich auf gerader Linie zu seinem Gegner und drückte sich mit einem Schrei ab: „Temposchritt 3!“. Der Staub schoss in die Luft, eine Staubklinge walzte auf den Mann zu, an deren Spitze Damian war. Dann war Damian kurz vor dem Mann und holte mit dem Schwert aus. Er würde es schaffen! „Ich wusste, dass du frontal angreifst!“ flüsterte es. „Dream Bind!“ der Boden unter Damians Füßen färbte sich Lila und leuchtete. Leuchtende Ketten aus Energie schossen aus dem Boden und fesselten Damian.

Doch der Mann stockte im Lächeln, er hatte Damian nicht getroffen, er hatte nur sein Nachbild getroffen. Hinter sich hörte der Mann ein scharren. Geschockt blickte er nach hinten, wo grinsend Damian sein Schwert in seine Richtung schwang. Damian hatte sich gedacht, dass es eine Frontalfalle geben würde. Das Schwert sauste auf den Körper zu.


Doch es stoppte kurz davor. Schultern zuckend senkte Damian das Schwert: „Die Zeit ist abgelaufen...“. Schweißgebadet betrachtete der Mann die Uhr. Die rote Fünf mit den zwei Nullen blinkten deutlich.

Der Mann schüttelte den Kopf, steckte sein Rapier weg und baute sich vor Damian auf: „Hervorragender Kampf, Jüngling!“, er umarmte Damian, der stocksteif wurde, und dann schnippte der Mann plötzlich mit den Fingern. Seine Gestalt bekam Risse aus Licht, und die Gestalt zerbrach. Zum Vorschein kam eine Junge Frau mit weißen langen Fellohren und langen weißen Haaren, ein langer weißer Puschelschwanz war hinter ihrem Rücken zu erkennen. „Willkommen in meiner Familie: Ich bin Liliana die Illusion der Fuchsgottheit!“.

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