Part 1

~ Deine Reise durch Phantasma ~
Phantasma - die Welt der Fantasie, wo alles Wahrheit wird, was sich ein Mensch nur ausdenken kann: Die Tagträume, die Fantasy-Epen und das Monster aus dem Kleiderschrank. Eine Welt, so wunderschön und faszinieren, wie sie gefährlich und gnadenlos ist. Eine Welt, in der alles möglich ist. Eine Welt ohne Regeln.
Und genau hier bist du gelandet. Wie? Sagen wir mal, es war ein wenig unklar. Im einen Moment warst du in der Realität, und plötzlich ... irgendwo. Jetzt heißt es schnell denken und klug handeln, während du immer tiefer in das Kaninchenloch fällst. Wer weiß schon, was hinter der nächsten Ecke lauert? Der Tod, eine neue Gefahr, Harry Potter und der Stein der Weisen? Es gibt kein Unmöglich.
Willkommen in Phantasma.

Ableger zu dieser Geschichte:
> Deine Reise durch Phantasma: Blutsbande (von Ifrit van Nox): https://belletristica.com/de/text/kapitel-1-vorwort-24063
Wen lässt du eigentlich in der realen Welt zurück?
Dein älterer Bruder Alex (sprich, der Hauptcharakter aus dieser Story) ist vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Jetzt begibst du dich auf die Suche nach der Lösung des Rätsels: Wie konnte Alex am hellen Tag und mitten auf dem Marktplatz verschwinden? Was hat es mit dem seltsamen Tor auf sich, das du auf einer geheimen Videoaufzeichnung entdeckst? Und kannst du deinen älteren Bruder finden?

> Deine Reise durch Phantasma: Stadt der Vampire (von NichtGeli): https://www.fanfiktion.de/s/59b3c3f3000603842310e8ca/1/Deine-Reise-durch-Phantasma-Stadt-der-Vampire
Ein kleiner Abstecher in das viktorianische London. Nimm dich in Acht, denn in den verwinkelten Gassen, dem unterirdischen Labyrinth und insbesondere in dem düsteren Schloss ist nicht alles so, wie es scheint. Dich erwarten Mord und Totschlag, trügerische Freunde und skurrile Fremde - in der Stadt der Vampire!


---> Stand der Geschichte
Aktuell (16.12.18) dazu durchgerungen, die Geschichte auch hier zu veröffentlichen. Nach und nach.
Das "Original" in seiner ganzen bisherigen Glorie gibt's bis dahin nur bei FanFiktion.de: https://www.fanfiktion.de/s/552b62af00042daf7e24834/1/Deine-Reise-durch-Phantasma (wer also gerne weiterlesen möchte und auch die aktuellen Updates haben will, muss sich damit begnügen, bis ich hier irgendwann mal aufgeholt habe.)




---> Ein paar Infos
Uploads: erfolgen am Ersten jeden Monats, manchmal auch am Letzten des Vormonats.
Umfang: 13 Welten sind fertig, die elfte wird aktuell hochgeladen, geplant sind etwa 25.
Welten: Die Geschichte hier ist dezent übertrieben. Also habe ich mir die Arbeit ein wenig aufgeteilt: Es gibt einzelne Welten, die man besuchen kann und ich stelle immer eine Welt nach der anderen fertig. Diese Welten sind wiederum in Packen von (mehr oder weniger) zehn Kapiteln aufgeteilt, damit hier nicht immer eine Kapitel-Sintflut kommt. :)


---> Du möchtest weiterlesen, aber die Kapitel sind noch nicht da? Schick mir einfach per Mail (oder in einem Review) das Kapitel, ab dem es nicht weiter geht, und ich setze die Welt in diese wunderbare To-Do-Liste!

        To-Do-Liste:

> Fortsetzung zu Kapitel 250, 451
                                                  aka: Traumland ~ aktuell in Arbeit

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1. Kapitel – 1. Entscheidung

Du gehst eine verregnete Straße entlang. Du bist auf dem Heimweg nach einem anstrengendem Tag. Der Rucksack auf deinem Rücken ist schwer. Du gehst nur langsam und lässt den Kopf nach unten hängen. Es ist bereits früh dunkel geworden. Der Sommer vergeht und es wird Herbst. Der ständige, nasskalte Nieselregen und die Kälte machen das nur all zu deutlich. Du ziehst die Ärmel deiner Jacke fröstelnd über die Hände. Wenn du ausatmest kannst du deinen Atem als Wolke vor dir sehen.
Die Straße ist noch lang. Du musst den Kopf in den Kragen ziehen wie eine frierende Schildkröte, weil du natürlich deinen Schirm vergessen hast. Die lachende Sonne heute morgen hat deine Hoffnung auf eine Rückkehr des Sommers geweckt. Jetzt zahlst du den eiskalten Preis für deinen Leichtglauben.
Im Laufen siehst du auf den Boden. Dort liegen bereits die ersten, gefallenen Blätter, vermischt mit Zigarettenstummeln und weißen Klecksen von Taubendreck. Du läufst über das eintönig-graue Kopfsteinpflaster der Altstadt, die Wand der Kunstausstellung, an deren Seite du entlang läufst, ist mit Graffiti bedeckt, in den dunklen Schatten am Boden liegen Bierscherben.
Du vergräbst die Hände in den Taschen deiner Hose. Was für eine dreckige, verkommene Stadt! Ein Wunder, dass sich hier die wenigen Grashalme und Löwenzahnblüten halten können. Sie wachsen zwischen den Steinen des Kopfsteinpflasters und vermehrt im Windschatten der klobigen Altbauten.
Du trittst aus einer Gasse hervor und auf einen großen, weiten Platz mit der alten Kirche in seiner Mitte. Der Wind trifft dich schneidend und kalt, als du dich ihm ungeschützt stellst. Du hüllst dich tiefer in deine Jacke und klapperst mit den Zähnen.
Da erweckt ein ungewohntes Licht deine Aufmerksamkeit. Du kennst diesen Weg gut, sogar sehr gut – und plötzlich ist da etwas anders.
Du hebst den Blick und sieht etwas über dem Platz schweben, dass du dir nicht erklären kannst. Es ist eine bewegte Fläche, wie dunkles Wasser. Sie schwebt eine Handbreit über dem Boden senkrecht in der Luft, doch das Wasser macht keine Anstalten, auf den Boden zu fließen. Das Gebilde ist knapp zwei Meter hoch und einen Meter breit, ein Oval, dessen Rand von bläulichem Feuer umhüllt wird. Die Oberfläche bewegt sich leicht, wie ein tiefer, dunkler See an einem beinahe windstillem, doch furchtbar kaltem Tag. Das Feuer lodert schwach, verströmt jedoch keine Hitze und gibt auch keine Funken ab.
Dir ist das Ganze sehr unheimlich. Aber trotzdem kannst du nicht anders, als eine Hand auszustrecken und wie hypnotisiert eine Hand in die blauen Flammen zu halten.
Du spürst keinen Schmerz. Das Feuer ist weder heiß noch kalt. Eigentlich spürst du garnichts. Es ist, als würdest du deine Hand in eine Illusion halten.
Du machst ein paar schnelle Schritte zurück und siehst dich um. Der eisige Herbstabend ist menschenleer. Niemand, der dieses Oval erklären könnte.
Du solltest wohl besser nach Hause gehen und diese seltsame Geschichte vergessen. Vielleicht ist es ja sogar gefährlich?
Aber es juckt dich auch in den Fingern, das Gebilde näher zu untersuchen...

Deine erste Entscheidung: Willst du Vernunft walten lassen und nach Hause laufen, geh raschen Schrittes zu [13]. Willst du dagegen das Gebilde untersuchen, nähere dich umsichtig [7].

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