Ich bin ich':

Red Bull verleiht Flügel, doch warum hebe ich nicht ab?

Warum halte ich die Zügel, wenn mein Pferd nur die Kontrolle hat?

Wieso fühl ich mich bedrängt, 
wenn ich hier alleine steh?
 
Weshalb werde ich gelenkt, 
von einer Kraft die nichtmal ich versteh?

Bin ich, ich?

Vielleicht geht's nicht ums Happy End, sondern nur um die Geschichte, 
vielleicht geht's nicht drum, ob ich anders, sondern darum das ich ich bin.

"Alles in mir schreit nach Freiheit, doch ich bleibe trotzdem hier, 
ich gebe mich den Wegen hin, und hoffe sie führ'n zu mir.

Die Steine und Kanten, durch die ich mir den Weg bahnen muss, 
zwingen mich aufzugeben, zum endgültigen Schluss.
 
Doch ich tu's nicht.

Ich gehe weiter, die Hoffnung treibt an, denn ich will endlich ankommen, irgendwann."

Bin ich, ich ?

Wie Wellen auf dem großen Meer, tost der Sturm in mir, 
es scheint als würd' ich untergehen, und nie mehr weg von hier.
 
Wie im Stau auf der A2, 
reihe ich mich ein, 
wie nach einer Norm, 
leb' ich in jeden Tag gleich hinein.
 
Und dann ...

Dann lichtet sich die Sicht, und ich sehe wieder klar, 
ich weiß jetzt wer ich wirklich bin, und wer ich immer war.  

Bin ich, ich?

Ich bin so furchtbar faul, und warte erstmal ab,
"Mach ich morgen oder später", ist es was ich meistens sag.
Ich mach zu wenig Sport, und ess' dafür zu viel,
Ich gehe selten aus, und wenn dann ohne jedes Ziel.
Ich leb nicht im Moment, sondern eher im Nächsten,
Ich muss alles immer planen, anstatt es einfach zu testen.

Bin ich so?

Ist es schlimm faul zu sein, wenn man trotzdem alles schafft,
oder wenn man sich Gedanken erst nach dem Essen macht?
Ist es schlimm mal auszugehen, wenn man dafür Spaß hat,
und den Moment so erlebt, wie er wirklich einen Sinn macht?

Nein.

Denn vielleicht geht's nicht ums Happy End, sondern nur um die Geschichte, 
vielleicht geht's nicht drum, ob ich anders, sondern darum das ich ich bin.

Wie nach einer ewigen Ebbe, stürze ich mich in die Flut,
Ich hole all das auf, und mache mir Mut.
Es gibt keinen Anfang und kein Ende,
denn ich bin mittendrin,
mein Schutzwall gibt auf, und ich kann sein wie ich bin.

Denn Red Bull verleiht jetzt Flügel und ich hebe endlich ab, 

halte jetzt die Zügel, wie es wirklich einen Sinn macht.
Ich fühl mich nicht bedrängt, wenn ich hier inmitten Freunden steh,

ich werde nicht gelenkt sondern bestimme meinen eignen Weg.  

Ich bin ich.

Und vielleicht geht's nicht ums Happy End, sondern nur um die Geschichte, 
vielleicht geht's nicht drum, ob ich anders, sondern darum das ich ich bin.

Denn ich weiß jetzt: ich bin ich.


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