Post für Stephen Kiel


Es war ein trüber und recht kühler Märztag, als in der Bäckerstraße 21B nur Stephen Kiel im Haus residierte. Tea war mit ihrer besten Freundin zum Brunchen verabredet und meine Wenigkeit schlenderte durch die Wiesbadener Innenstadt. In der Bibliothek des Hauses lass Stephen einen Roman von Nele Neuhaus. Er hätte wohl den ganzen Vormittag so verbracht, doch lockte ihn das verräterische Klappern am Briefkasten aus seinem Bücherressort. Rasch hatte er sich die Schuhe angezogen und ging die wenigen Schritte zum Briefkasten. Stephen wunderte sich ein wenig als im Briefkasten nur ein einzelner kleiner Brief lag. Den Geräuschen, welche der Postbote beim Einwerfen gemacht hatte, hätte man eine größere Ansammlung an Post oder einen weitaus größere Brief erwartet.

 

Etwas Seltsames lag in der Luft, Stephen blickte sich um, und sah den Postboten mit seinem Fahrrad um die Ecken der nächsten Straßeneinfahrt verschwinden.

Hatte er ihn beobachtet?, Stephen ignorierte den Gedanken und nahm endlich den kleinen, aber dicken Brief aus dem schwarzen Postkasten. Auf dem Rückweg zum Wohnzimmer drehte und wendete er das rosane Objekt argwöhnisch. Kein Absender war auf dem Umschlag, nicht mal eine Postleitzahl oder eine Briefmarke um den Brief zu verschicken.

"Wer auch immer dieser Briefträger war, es ist nicht sein Hauptberuf.", stellte Stephen fest....

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