Prolog: στοιχεία

Titelbild: http://ifritnox.deviantart.com/art/The-Uncovering-637183745 (Danke an Ifrit van Nox!)

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Vor ewig langer Zeit


Vor ewig langer Zeit, da wäre die Welt beinahe gestorben.
Vielleicht war eine große, unsichtbare Uhr abgelaufen. Oder die Götter verachteten ihre Schöpfung, weil sie ihnen langweilig geworden war. Oder die Menschen hatten ihren Planeten so weit zerstört, dass er auseinanderzubrechen drohte.
Oder es war einfach an der Zeit.
Was auch immer der Grund war – sie wollten es nicht enden lassen.
Sie waren zu Fünft: Die flammende Wärme, die starre Schutzmauer, die unberechenbare Freiheit, das unbezwingbare Fließen und die wandelbare Intelligenz. Sie waren keine Götter, sie waren um ein Vielfaches stärker.
Und unter den Menschen erwählten sie ihre Kinder. Jene Kinder, die die Welt retteten und das alte Gleichgewicht wieder herstellten. Und wann immer sich die Risse neu öffneten, kehrten sie zurück: Jungen und Mädchen mit mehr Macht, als einem Einzelnen zustand, mit mehr Verantwortung, als ein Mensch ertragen konnte. Natürlich ging es nicht immer gut – aber oft genug.
Seitdem lebt die Erde auf Zeit. Zeit, die sie sich immer neu borgt, wann immer der Tanz neu beginnt. Und auf ihr leben die Erben jener, die sie einst gerettet hatten.

Die Kinder der fünf Elemente.

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