Prolog

Angekommen es gäbe bestimmte Menschen, die ihre Träume soweit kontrollieren, dass sie sogar in den Träumen Anderer vorsätzlich wandeln können. Die Meisten bestimmt nicht, um ihre Neugier zu stillen, sondern um die Schwächen des Anderen herauszufinden. Jedoch bleibt die Frage offen wie genau man überhaupt merkt, dass man träumt. Möglicherweise hat ja jeder die Chance einen Weg in diese Art von Traum zu finden. 
Wissenschaftlich gesehen bezeichnet man das ganze als luzides träumen. Dabei merkt man, dass man nicht wach ich und handelt auch danach. Bekanntlich ist in der Fantasy nicht's unmöglich. Warum also im Traum? Natürlich erfordert es enormen Kraftaufwand und Übung um seine Fähigkeiten auszubauen. 
Ein weiterer Begriff, der nicht allzu bekannt ist, ist "plastisch". Es handelt sich dabei um das Träumen im realen Zustand. Als würde man wirklich leben. 
Wenn man all das bedenkt und beachtet, konnte man vielleicht in der Nacht herausfinden, ob man wirklich träumt oder nicht. Viele Menschen vergessen am Morgen sowieso, was sie geträumt haben oder überhaupt das sie geträumt haben. 
Doch genug vom theoretischen Teil. Schließlich kann man Träumen nicht mit philosophischen Gebrabell erklären.

Avery ist ein 17-Jähriges Mädchen, dass in ihrem ganzen Leben noch nie wirkliche und wahrhaftige Freundschaft gespürt hat. Ganz zu schweigen von der Liebe. Alle halten sie für abgedreht, gruselig und merkwürdig. Dabei war nicht's an ihr anders als an allen anderen auch. Sie trug ganz normale Klamotten, die dem zeitlichen Geschehen entsprachen und konnte auch eigentlich bei allen angesagten Themen mitsprechen. Jedoch fragte sie nie jemand, auch nur ansatzweise, nach ihrer Meinung. Sie saß immer hinten, in jeder Unterrichtsstunde und wurde nie aufgerufen. Wenn Klausuren geschrieben wurden, vergas man immer ihre mit einzusammeln und wenn andere diese zurückbekamen, wurde sie als "Krankheitsbedingt nicht anwesend" abgetan.

Avery war es gewohnt und hielt sich nicht an dem sinnlosen Unterfangen auf, Aufmerksamkeit zu erregen. Sie saß ihre Zeit in der Schule ab, lief schnell und alleine nach Hause und verkrümelte sich in Ihr Zimmer. Das war der Ort wo sie die meiste Zeit ihres Lebens verbracht hat.

Ihre Eltern und ihr 19-Jähriger Bruder versuchten zwar immer sie aus ihrer individuellen Höhle zu bekommen, jedoch mit nur wenig Erfolg. Zum Essen kam sie nach draußen, schwieg aber die ganze Zeit und antwortete nur auf Fragen, die mit einem Nicken oder Kopfschütteln zu beantworten waren.

Rätselhaft war für die ganze Familie, was genau sie immer bei sich alleine machte. Immer wenn sich doch mal jemand hinein wagte, war es stockdunkel und totenstill.



 

Comments

  • Author Portrait

    Hey, das ist ein spannender Anfang. Da ich selbst mal durch Zufall das luzide Träumen entdeckt habe und nun öfter mal im Traum bemerke, dass ich träume, und dann meine Traumlande als Fantasy-Welt beherrschen kann, finde ich das Thema deiner Geschichte wahnsinnig spannend. Ich bin gespannt auf mehr. Als kleinen Tipp am Rande: Du könntest den Text nochmal auf Rechtschreibfehler durchgehen, da sind recht viele drin, die Grammatik hingegen erscheint mir zumindest korrekt.

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Fairy Dust

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