Dunkler wie die Nacht mir's scheint;
Die Wände schnüren mich zu.
Geister und Ratten sind hier vereint;
Niemals komm ich zu Ruh'. 
Mir frierts vom Stein, der den Grund beseelt und heiße Gedanken lassen mich schwitzen
Körner die wie kleine Würmer durch das Grau in meine Lunge kriechen, saugen mich aus und lassen mich liegen.
Oh Herz, spring nicht Galopp! Es klopft an meinem Kopf, Salz tropft und tropft, und alles bebt, alles dreht; ah! ring ich nach Luft, die Tränen fließen - nur langsam
Feuer zischt durch einen Spalt
Ein paar Sekunden und ich halt
mein Atem, es hat mich erschreckt 
Was habe ich da bloß geweckt?
Zaghaft gespannt zieh' ich mich heran 
Wer weiß, vielleicht Tier, vielleicht Tyrann?
Ein dieses Mal bleib ich verschont; nichts brennt,
kein einziges das Feuer fängt 
Fühlen möcht ich, wissen, fassen und verstehn'
wo es anfängt, wo es aufhört, was ist Sehen? 
Neue Kraft schafft mit Schaben
das Fenster aufgeschlagen! 
Alles voller Licht,
und ich sehe nichts.









Comments

  • Author Portrait

    Toll geschrieben. Vor allem die letzten Verse gefallen mir gut :)

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Fairy Dust

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