Retten statt reden

Wenige Minuten später klopfte Alex an der Tür zu seinem Englischunterricht. Es waren die Letzten 15 Minuten, die er mitbekam. Alle drehten sich um und schauten ihn verwundert an, und die Lehrerin zeigte mit ihrem Blick, dass sie verwundert war, warum er überhaupt noch gekommen war, er hätte wohl besser ganz weg bleiben können, doch das interessierte ihn nicht.
„Wir sprechen uns nachher noch.“, meinte sie kalt.
 So nass wie er war holte er sich einen Stuhl, da auf seinem eigentlichen Platz, das Mädchen saß, was er so anhimmelte, da sie eine Freistunde hatte und sich aus Langeweile in einen anderen Unterricht gesetzt hatte. Und auch diesmal ignorierte sie ihn komplett.
Nach dem Unterricht kam Alex, immer noch tropfnass, zur Lehrerin.
„Bitte Entschuldigen Sie die Verspätung.“, entschuldigte er sich noch mal.
„Na, was ist gewesen?“, fragte sie, sie hatte wohl einen schlechten Tag.
„Hier.“, er legte kommentarlos den Zettel ihr auf das Pult.
„Aha. Ok, das ist ein Grund.“, meinte Sie freundlicher.
Es hatten einige langsamer eingepackt, weil sie eigentlich gehofft hatten, dass die Lehrerin ihn in der Luft zerreißen werde, doch das kurze Gespräch hatte die Übrigen total verwirrt. Entspannt ging Alex aus dem Raum und zwinkerte kurz dem Mädchen im Vorbeigehen zu. Eine Freundin tuschelte etwas dem Mädchen zu. Doch Alex ignorierte sie. Draußen wurde er auf dem Gang aufgehalten.
„Hey was hast du gemacht?“
„Wieso warst du nicht im Unterricht?“
Wurde er von seinen Mitschülern gefragt, doch er meinte nur, er wolle nicht darüber reden.

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