Ich finde, man sollte das Geld zum Fenster heraushauen. Ja wegwerfen. In diese Runden Rettungsringe und diese rot-weiße Schiffchen mit dem roten Kreuz. Das sind sogenannte Geldvernichter. Sie schlucken das Geld, und geben keine Gegenleistung, nicht mal einen Zettel als Quittung. Schon toll diese Dinger oder?
Aber nun zum Ernst der Lage. Es ist 18:01 Uhr und sie Sitzen gemütlich am Strand. Sie genießen das leise Rauschen des Meeres, spüren den Wind in den Haaren, und schmecken das Salz auf der Haut. Es ist schön warm und die Sonne geht in wundervollen, kräftigen Farben unter. Ein wunderbarer Tag geht noch wunderbarer zu Ende. Ihre Freunde zünden ein Lagerfeuer an. Das Knistern mischt sich in die Wellen. Knalliges Rot trifft auf dunkles Blau. Der Wind pustet die Funken ordentlich auseinander. Alles ist ruhig.
Jede 1000 Meter steht ein verlassener, weißer Turm. Sie sind alleine am Strand.
Es ist wunderschön, und dann passiert es.
Ein Funken fällt in Spirituspfüzte. Eine gewaltige, rote, heiße, bedrohliche Stichflamme schießt gen Himmel. Ihr Freund, hat keine Chance mehr.
Schreckliches Ende oder? – Gut ich mache weiter.
man sieht nur, wie er voller Panik umherrennt. Immer weiter zur Wasserkannte. Im salzigen Nass erlischt das Feuer mit lauten zisch Geräuschen. Der Wind ist stärker geworden und treibt ihren Freund weiter raus. Die Wellen bäumen sich auf. Er ist weg.
Schlimm, oder?
Ein Junge kommt. Er trägt eine schwarze Softshell-Jacke. Auf der linken Brust ist etwas in dicken silbernen Buchstaben eingenäht, doch Sie erkennen nicht, was es ist. Sein Gang ist gemächlich. Er telefoniert, hektisch steckt er sein Handy weg und zieht die Jacke aus, rennt ins Wasser. Nur noch die Hand schaut aus dem Wasser. Ihre Rufe werden laut. Der Junge ist ebenso verschwunden. Minuten des Bangens. Einer muss den Notruf abgesetzt haben. 

Rot, Blau, Lärm in Quinten. Mehrere Fahrzeuge fahren wie bekloppt durch den Sand. Sie hinterlassen eine große Staubwolke. Mit rutschenden Reifen stoppen die Wagen. Mehrere Personen steigen aus, rennen zu den Kofferräumen, bereiten sich vor. Dann sehen Sie den Jungen. Er kommt zurückgeschwommen, auf dem Rücken liegend. Er rennt die letzten Meter rückwärts den Strand hoch und legt dann eine zweite Person ab. Ihr Freund, leblos. Sofort eilen die angekommenen Personen zu dem Jungen. HWL, auf die Liege Gehoben und auf den Quadanhänger geschoben. Unter Quintengehäul zieht dieser ab, mit einer reglos liegenden Person in goldener Folie verpackt.
Die Personen klatschen den Jungen ab, bieten Ihm ein Handtuch an und er zieht sich eine rote Hose, ein rotes T-Shirt und eine dicke rote Jacke an.
Der Junge ist 16 Jahre alt und es ist 18:20. Ab 18:00 ist der Strand geschlossen. 


Zeigt, das nicht, wie wichtig Ehrenamt ist? Wie wichtig es ist zu helfen? Dass auch die Jugend hilft, auch bei schlechten Wetterbedingungen und schlechter Ausrüstung? Zeigt das nicht dass diese Geldvernichtungsmaschinen nicht wirklich schlecht sind?
Danke für Ihre Zeit, meinen Sinnlosen Gequatsche zugehört zu haben.

C.R. 

Comments

  • Author Portrait

    Ich finde dieser Text ist etwas schwer zu interpretieren, da das Verständnis und die Verknüpfungen zwischendurch ein wenig fehlen. Der Einsatz des sechzehn jährigen ist lobenswert keine Frage und ich finde es gut dass du die Jugendlichen mal aus einem nicht negativen Licht gezeigt hast, jedoch habe ich persönlich das Gefühl dass da noch ein bisschen was fehlt... An den Beschreibungen aber habe ich überhaupt nichts auszusetzen, diese versetzen einen anfangs in eine wunderbare Sonnenuntergangssituation und später in ein Gewitter wie auf dem Gewässer

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