Im Wald sieht man fern ein glimmen,
von dort hört man feine Stimmen. 
Ein freudiges, doch zartes Gelächter,
des Waldes schillernde Wächter.
Feiern ein Fest im vollsten Rausch.
Höre Wanderer - Lausch!
Ich warne dich, kehr lieber um!
Sei doch nicht so schrecklich dumm!

Im Wald da sitzen die lieblich, süßen Elfen,
Brüder und Schwestern die dem Teufel helfen.
Sie spielen auf Bass, Trommeln und Flöten.
Ihr Spiel bedeutet: Sie wollen töten.
Sie kommen näher im fahlen Mondenlicht.
Dein Ende naht du armer Wicht! 

Man sieht sie nur Nachts im Mondenschein,
ihre Liebe gehört dem roten Wein. 
Glitzern im dunklen Forst wie Sternenstaub,
Begehn oft den Lebensraub. 

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16.07.2016 © Felix Hartmann

Comments

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    Wie schön es ist, wenn man aus dem Urlaub zurückkommt und direkt so viele tolle Texte zu lesen hat :)

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    SUPA! Das die Qualität deiner Werke nicht leidet unter der derzeit hohen Schreibrate ist wirklich beachtlich! Das ist HART MANN! ;)

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    Du übertriffst dich selbst mit deinen letzten Gedichten, dear :)

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    Das ist so toll geschrieben! Die Worte harmonieren miteinander und gleiten hin zu einem Bild, das durch den Inhalt sanft gezeichnet wird. Ich freu mich auf die Vertonung :)

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