Spion im eigenen Haus

Es war eine Schande, dass sie in ihrem eigenen Haus zur Spionin wurde, aber Narzissa Malfoy wusste sich nicht anders zu helfen. Auf leisen Sohlen folgte sie ihrem Gatten und der Sklavin durch die G√§nge des Anwesens. Nachdem sie den Hauselfen mit der Nachricht zu ihrem Mann geschickt hatte, dass sie bereits gegessen und sich zum Schlafen zur√ľck gezogen hatte, hatte es nur wenige Minuten gedauert, ehe Lucius zusammen mit dem Schlammblut die Bibliothek verlassen hatte. Als habe er nur darauf gewartet, dass ich nicht mehr im Weg bin!, dachte sie grimmig.

So √ľberraschte sie es auch wenig, dass der Weg der zwei ungleichen Personen direkt in ihr eheliches Schlafgemach f√ľhrte. Obwohl ihr dies als Best√§tigung ihres Verdachts ausreichte, konnte sie dem Drang, mehr zu erfahren, nicht widerstehen. Ger√§uschlos √∂ffnete sie eine der versteckten T√ľren, die durch die Wand in die G√§nge der Diener f√ľhrte, und schlich sich bis zur R√ľckseite des Schlafzimmers. Sie wusste, dass die T√ľr, die aus dem Gang in das Zimmer f√ľhrte, so lag, dass ein gro√üer, schwerer Schrank die Sicht vom Bett und von der Sitzecke aus auf die T√ľr versperrte. Entsprechend war es ihr ohne weiteres m√∂glich, die T√ľr soweit zu √∂ffnen, dass sie zumindest h√∂ren konnte, was im Innern des Raumes vor sich ging.

Das leise Rascheln von Stoff auf Samt verriet ihr, dass ihr Mann seinen Umhang auf seinem gro√üen Ohrensessel abgelegt hatte. Sie konnte sich lebhaft vorstellen, wie er in seinem bl√ľtenwei√üen. weiten Hemd und seiner engen schwarzen Hose vor der jungen Frau stand und um Aufmerksamkeit bettelte. Als sie noch jung gewesen war, hatte sie sich der Anziehungskraft seines Kleidungsstils auch nicht entziehen k√∂nnen. Sie hatte einen attraktiven Mann geheiratet, das wusste sie, und das Alter schien seinem √Ąu√üeren eher zutr√§glich zu sein. Und w√§hrend sie ihn mit steigendem Alter immer attraktiver fand, schien er offenkundig nach wie vor auf junge Frauen zu stehen und alte Weiber wie sie zu verschm√§hen. Das Schlammblut ist gerade 18 Jahre alt!, emp√∂rte Narzissa sich in Gedanken.

Ein leises Ploppen zog ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Geschehnisse im Raum zur√ľck. Leises Klirren von Geschirr und der sich ausbreitende Duft von scharf angebratenem Fleisch verrieten ihr, dass Lucius seine Mahlzeit im Schlafzimmer einzunehmen gedachte ‚Äď zusammen mit der Sklavin.

‚ÄěIss nur‚Äú, h√∂rte sie ihn sagen, ‚Äěich halte es nicht f√ľr sch√§dlich, wenn du ab und an auch was Vern√ľnftiges in deinen Magen bekommst.‚Äú

Vor Entsetzen h√§tte sie beinah aufgeschrien. Lucius Malfoy, ihr eigener Ehemann, einst ranghoher Todesser, Nachfahre einer geachteten Familie, sa√ü mit einem Schlammblut am Tisch und teilte mit ihm seine Speisen. Das Ger√§usch von Besteck auf Tellern, das offensichtlich durch zwei verschiedene Paar H√§nde verursacht wurde, steigerte ihren Zorn. Minutenlang war nichts zu h√∂ren als dieses leise Schaben von Metall auf Porzellan, dann erklang das seichte Pl√§tschern von Fl√ľssigkeit, die in ein Glas gef√ľllt wurde. Weitere Minuten der Stille verstrichen, ehe einer erneut das Wort ergriff.

‚ÄěDanke f√ľr das Essen, Mr. Malfoy. Ich ‚Ķ es tut mir leid, wenn ich irgendwie Euren Zorn erregt habe heute Mittag ‚Ķ umso mehr wei√ü ich es zu sch√§tzen, dass Ihr ‚Ķ‚Äú

‚ÄěUnfug! Ich esse nicht gerne alleine und ich sehe keinen Grund, das Essen nicht mit dir zu teilen, wenn mir der Sinn danach steht."

Wenn du so ungerne alleine isst, dachte Narzissa rasend vor Wut, dann iss eben mit mir zusammen! Wenn du mich mit Respekt behandeln w√ľrdest, w√ľrde ich auch mit dir essen! Aber das ist kein Grund, mit Granger¬†feinstes Rinderfilet zu teilen!

Ein Stuhl wurde vorsichtig ger√ľckt, dann ‚Ķ

‚ÄěDanke dennoch. Ich ‚Ķ ich gehe dann mal ‚Ķ‚Äú

‚ÄěWohin?‚Äú

Narzissa Malfoy √ľberkam das Gef√ľhl, nicht mehr atmen zu k√∂nnen. Ihr Ehemann hatte vor, sich in ihrem Ehebett mit einer Sklavin zu vergn√ľgen? Sie hatte es geahnt, aber nicht wahrhaben wollen. Wie oft hatte er es in den letzten Tagen, die sie nicht hier geschlafen hatte, bereits mit Granger getrieben? Hysterisch wandte sie sich ab und fl√ľchtete mit langen Schritten durch die schmalen Dienstboteng√§nge. Sie hatte genug geh√∂rt.

oOoOoOo

Hermine hielt den Atem an. Mit nur einem kleinen, leisen Wort hatte Lucius Malfoy die Atmosph√§re im Zimmer ge√§ndert. Pl√∂tzlich war die Luft zum Schneiden dick und es lag eine Spannung im Raum, die ihr mehr als unangenehm war. Das intensive Starren der grauen Augen trieb ihr den Schwei√ü auf die Stirn. Unf√§hig sich zu bewegen beobachtete sie, wie ihr Herr sich erhob und mit bedachten Schritten auf sie zukam. Ein L√§cheln umspielte seine Mundwinkel als er sich zu ihr herabbeugte und sie mit dem R√ľcken zur Wand dr√§ngte.

‚ÄěWarum die Angst, kleine L√∂win?‚Äú, fl√ľsterte er ihr beinah z√§rtlich ins Ohr, w√§hrend er wie zuf√§llig mit seinen Lippen ihre Wange ber√ľhrte. Hitze schoss durch Hermine. Mit geballten F√§usten und gesenktem Blick stand sie vor dem √§lteren Mann und versuchte, ihre Panik zu verbergen. Sie sp√ľrte deutlich, wenn ihre Situation eine andere gewesen w√§re, wenn sie¬†jemand anderes gewesen w√§re, dann w√§re sie vor Verlangen zerflossen ob dieser geballten Ladung Verf√ľhrung. Doch in ihr rief Malfoys Verhalten nur Angst und schwarze Erinnerungen hervor.

Hei√üe Finger legten sich auf ihren Nacken und ber√ľhrten spielerisch die Stelle, an der sich die dunkelroten Spuren ihrer Begegnung vom Morgen befanden. Ein leises Schnurren verriet Hermine, dass ihr Besitzer die Intimit√§t tats√§chlich genoss. Und als die zweite Hand sich begehrlich auf ihre H√ľfte legte, beschleunigte sich auch ihre Atmung.

Sachte zog Lucius Malfoy die schmale Frau in seine Arme, holte tief Luft und hob sie dann mit einer beh√§nden Drehung auf sein gro√ües Himmelbett. Ohne auf ihr √ľberraschtes Keuchen zu achten setzte er sich neben sie, um den Anblick zu genie√üen. Er konnte nicht leugnen, dass ihm gefiel, was er sah. Ebenso wenig wie er sich selbst anl√ľgen und behaupten konnte, die Z√§rtlichkeit zwischen Hermine und seinem Sohn h√§tten ihn nicht w√ľtend gemacht. Er¬†war der Besitzer von Hermine Granger. Egal, was er fr√ľher √ľber sie gedacht haben mochte, in den letzten Wochen und insbesondere in den letzten Tagen hatte sie ihm bewiesen, dass sie eine starke, ehrliche Person war. Es war eine Schande, dass jemand wie sie ein Schlammblut war, doch gleichzeitig war er froh dar√ľber ‚Äď denn so kam er in den Genuss, sie besitzen zu k√∂nnen.

Z√§rtlich strich er √ľber ihre Schenkel, pr√§gte sich innerlich ein, wie sie da lag vor ihm, die Arme ausgestreckte, das Haar wirr um ihr Gesicht verteilt, die Wangen ger√∂tet, leicht ge√∂ffnete Lippen und mit sich schnell hebenden und senkenden Busen. Sie erwiderte seinen Blick, voller Angst, voller Ablehnung.

Rasch beugte er sich zu seinen Stiefeln, √∂ffnete sie und zog sie aus. Dann widmete er sich wieder ganz seiner Sklavin. Elegant stieg er √ľber sie, zwang eines seiner Knie zwischen ihre Beine, griff nach ihren Armen und f√ľhrte sie √ľber ihrem Kopf zusammen. Kurz genoss er das unglaubliche Gef√ľhl der Macht, das sich in ihm ausbreitete, ehe er sich dem Rest ihres K√∂rpers widmete

Langsam, ganz langsam fuhr er mit einer Hand unter das schwarze Kleid, w√§hrend er sich mit der anderen abst√ľtzte. Zentimeter um Zentimeter schob er den Stoff hoch, entbl√∂√üte zuerst ihre nackte Scham, dann ihren Bauch, schlie√ülich ihre Br√ľste. Wohlig st√∂hnte er auf. Der formende BH leistete ganze Arbeit, doch als er ihn ebenfalls hochschob, konnte er erstmals ungest√∂rt die ganze Pracht seiner nackten, jungen Sklavin genie√üen.

‚ÄěDu bist wahrlich eine wundersch√∂ne junge Frau‚Äú, schnurrte er leise. Als Antwort erhielt er nur ein hilfloses Wimmern und ein verzweifeltes Kopfsch√ľtteln, doch Lucius Malfoy bemerkte die Ablehnung seiner Sklavin gar nicht mehr. Rasch zog er Kleid und BH aus und warf beides achtlos zur Seite. Als Hermine verzweifelt versuchte, sich mit ihren H√§nden zu bedecken, griff er nach seinem Zauberstab, um ihre Arme magisch √ľber ihrem Kopf zu fixieren. F√ľr einen Moment verharrte er in seiner Position, um den nackten K√∂rper unter ihm zu bewundern. Dann, ohne Vorwarnung, packte er Hermine und drehte sie um. Vorsichtig kroch er an das hintere Ende des Bettes, richtete sich leicht auf und griff dann mit beiden H√§nden nach den kleinen, runden Pobacken. Ein weiteres St√∂hnen entfuhr ihm ‚Äď er liebte Frauenhintern, insbesondere kleine, runde, mit zarter Haut.

Schwer atmend beugte er sich wieder weit vor, um mit einer Hand zwischen Matratze und Brust zu fahren. W√§hrend seine eine Hand die H√ľfte von Hermine leicht anhob, damit sein inzwischen steifes Glied sich an ihrem Hintern reiben konnte, massierte die andere mit hartem Griff ihre Brust. Keuchend schmiegte er sich enger an den K√∂rper unter sich, suchte mit seinen Lippen den von Haaren bedeckten R√ľcken. Nach Luft ringend lie√ü er seine Stirn auf ihrem Nacken ruhen, doch die Hand, die die Brust knetete, und sein sich reibender Unterleib lie√üen nicht von Hermine ab. Er sp√ľrte, wie der Platz in seiner Hose immer enger wurde.

Unwillig lie√ü er von der Brust ab, um mit einer Hand seine Hose zu √∂ffnen und sein steifes Glied zu befreien. Beinah unbewusst strich er einige Male mit seiner freien Hand dar√ľber, ehe er sich eines Besseren besann und wieder nach der H√ľfte von Hermine griff. Auch die andere Hand, auf die er sich kurz gest√ľtzt hatte, gesellte sich nun hinzu, um den Frauenk√∂rper in die richtige Position zu heben. Gierig starrte er auf die Pobacken, die gerade so einen Blick auf den Eingang zulie√üen.

Kurz √ľberlegte er, dann drehte er Hermine erneut um. Grob schob er sie ans Kopfende des Bettes und brachte sie in eine halb sitzende Position an das h√∂lzerne Gitter gelehnt. Gewaltsam zwang er ihre Schenkel auseinander, packte mit einer Hand das Gel√§nder neben Hermines Kopf und hob mit der anderen erneut die H√ľfte direkt vor sein hartes Glied.

‚ÄěMr. Malfoy‚Ķ‚Äú, unterbrach ihn ein verzweifeltes Schluchzen, ‚Äěnicht ‚Ķ tun Sie das nicht.‚Äú

√úberrascht schaute der blonde Mann auf ‚Äď und direkt in das tr√§nen√ľberstr√∂mte Gesicht seiner Sklavin. Schockiert bemerkte er, dass Hermines K√∂rper eiskalt war und sie am ganzen K√∂rper zitterte. Ihr Atem kam sto√üweise, immer wieder unterbrochen von verzweifelten Schluchzern. Kurz schaute er auf seinen Schwanz, den nur wenige Millimeter von Hermines Eingang trennten, doch Lucius bemerkt sofort, dass das Bild der weinenden Frau seine Erregung schwinden lie√ü. Seufzend lie√ü er seine H√§nde sinken und wandte sich ab.

Schwer atmend und immer noch mit seiner Erregung k√§mpfend legte Malfoy sich auf den R√ľcken neben Hermine. Ver√§rgert √ľber sich selbst zog er seine Hose wieder hoch und schloss die Kn√∂pfe. Ein Seitenblick auf seine Sklavin zeigte ihm, dass diese immer noch vollkommen versch√ľchtert war. Kurz √ľberlegte er, dann erhob er sich, griff nach seinem am Boden liegenden Zauberstab und l√∂ste die unsichtbaren Fesseln. Mit einem weiteren Schwenk l√∂schte er das Licht im Raum.

‚ÄěKomm‚Äú, fl√ľsterte er leise, ‚Äěalles ist gut. Ich tu dir nichts.‚Äú

Und mit diesen Worten zog er die Decke √ľber beide, schloss Hermine fest in seine Arme und blieb still liegen. Lange lauschte er ihrer Atmung, bis er sicher war, dass sie eingeschlafen war. Dann schloss auch er seine Augen und √ľbergab sich der Unwissenheit des Traumlandes.

oOoOoOo

Sonnenstrahlen weckten Hermine am n√§chsten Morgen. Mit geschlossenen Augen blieb sie still liegen und versuchte zu ergr√ľnden, wie die Sonne wohl in das dunkle Kabuff unter der Treppe scheinen konnte. Ein sanfter Luftzug an ihrem Hals erregte ihre Aufmerksamkeit und pl√∂tzlich waren die Erinnerungen wieder da. Sie lag im Bett von Malfoy, in seinen Armen, in L√∂ffelchenhaltung an ihn gekuschelt. Entsetzt riss sie die Augen auf und versuchte, sich aus der Umarmung zu l√∂sen.

Von der pl√∂tzlichen Bewegung aufgeweckt hob auch Lucius Malfoy tr√§ge seine Lider und blinzelte in die Sonne. Hermine nutzte den Moment der Verwirrtheit und befreite sich vollends aus der peinlichen Stellung. Doch sofort bemerkte sie, dass sie keine Kleider trug, und rutschte wieder tief unter die Decke zur√ľck. Mit b√∂sem Blick starrte sie ihren Herrn an.

Lucius Malfoy schaute schlaftrunken zur√ľck. Schweigend richtete er sich in sitzende Position auf und angelte nach seinen am Boden liegenden Socken. Mit einem √Ąchzen schwang er seine Beine aus dem Bett, zog die Socken √ľber und taumelte auf die Verbindungst√ľr zum Bad zu. Ohne ein weiteres Wort zu Hermine schloss er die T√ľr hinter sich, kurz darauf erklang das Ger√§usch von prasselndem Wasser in der Duschkabine.

Nur einen Moment schaute Hermine ihrem Besitzer nach, dann sprang sie auf, suchte ihre auf den Stuhl gezauberten Klamotten zusammen, zog sie in Windeseile √ľber und verschwand aus dem Schlafzimmer.

Als Lucius Malfoy frisch geduscht und endg√ľltig wach wieder in sein Zimmer zur√ľckkehrte, fand er es verlassen vor.

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