Spurensuche mit Konflikten

 Es war dunkel. Ein einzelner Strahler leuchtete auf. Das schwarze Holz leuchtete und reflektierte in dem Licht. Dann wurde alles in ein Lila Licht getaucht. Mehrere Tasten leuchteten auf. Langsam senkten sich seine Finger auf die Klavierter. Der Beat setzte ein. Ein spartanischer Rock-Beat. Klavier ertöhte. Es waren hohe a und gis im wechsel. Beim Dritten a folgte ein hohes e und nach dem es aufs a wieder hoch ging kam ein d. es wurde wieder der Auftakt mit einem tiefen a, cis und wieder der Anfang gespielt. Eine Person saß im Zuschauerraum und sah auf die Leinwand. Bäume. Dichte dunkle Nadelbäume. Sie standen an den Berghängen dicht gedrängt. Dazwischen grüne Wiesen, ein Fluss der zum Teich wurde. Eine Straße. Man sah einen Baumtransporter mit vielen Bäumen, das Schild Speed Limit 35. Eine Perle der Natur. Einsam und verlassen. Idyllisch. Wunderschön. Man folgte der Straße bis zu einem großen Schild. Dort stand Welcome to Forrestcity. Daneben sah man einen aufgmalten Teich mit vielen Bäumen und einem Baumtransporter. Die Straßen waren leer. Nur hinten konnte man einen Kieferntransporter erkennen. Dazu spielte die Musik. Leise, ruhig, einfach nur schön. Sie hätte Massen beruhigt, berührt. Die Person war ganz fasziniert von der Musik, die sich langsam steigerte. Ein Cowboy ging über die Straße. Sein Hut war tief ins Gesicht gezogen. Er war noch ein waschechter Cowboy. Die Kamera fuhr weiter. Wenig später sah man einen schwarzen Bär, der im Müll kramte. Sein Fell war schön weich und kuschelig, glänzend schwarz. Nachdem der Song geendet hatte, wurde alles dunkel. Das Video war auch passend zu Ende.
„Schön. Wunderschön.“, meinte das Mädchen. Sie saß relativ weit hinten in dem mittleren Block der Stuhlreihen.
„Einfach nur schön.“, meinte sie.
„Danke. Leider konnte ich das Video nicht sehen. Hast du was rausgefunden?“, fragte der Junge, und schob ein mein Schatz hinterher.
„Ich glaube schon. Auch wenn der Zusammen weit hergeholt ist.“, sagte langsam Livia.
„Ja?“, fragte neugierig Zak
„Die Veranstaltung war doch von dem Biologieinstitut oder?“, fragte Livia.
„Ja.“
„Das heißt, der Professor Günter war der Gastgeber und Veranstalter, oder?“
„Ja.“,
„Gut dann kann man das Video und die Briefe und die Übung in einen Zusammenhang bringen. Gehen wir mal von seiner Position aus. Er ist für eine radikale Umsetzung von der Idee des Starautors. Für den Professor gilt, dass jede Motorisierte Fortbewegungsmethode gegen die Tiere steht. Und damit hat er gar nicht so Unrecht. Die Bootsmotoren sind sehr laut, vor allem unter Wasser können sie die Rufe der Wale stören, das sich der Schall viel schneller ausbreitet. Außerdem gibt es den Effekt, der das Wasser mechanisch wieder aufspaltet. Diese Technik verwendet doch dieser Pistolenkrebs. Da wird so stark das Wasser komprimiert, dass er eine Gaswolke den Opfern entgegenschieß wenn er mit seinen Zangen auf einander knallen lässt. Dasselbe ist auch bei schnell drehenden Motoren festzustellen. Diese Kraft frisst dann ja sogar die Schraube auf. Außerdem wird das Wasser mit weiteren giftigen Gasen verschmutzt und ein chemischer Mechanismus setzt ein. Wenn sich zum Beispiel Stickoxide im Wasser lösen oder das CO2, dann entsteht Kohlensäure, was wiederum zur Versäuerung der Meere hinzuführt. Die Folge die Kalkskelette der Korallen und Muscheln werden angegriffen und abgebaut. Wenn jetzt die Bootsmotoren weg fallen dann würde dies alles nicht mehr stattfinden.“, schloss Livia ihre Überlegungen.
„Das ist zwar weit hergeholt, aber sehr logisch.“, bestätigte Zak und baute das Keyboard ab.
„Aber wie kann man das dann in den Kontext der Übung zusammenhängen?“, fragte Zak, „Hatte er mal einen Bootsunfall?“

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