Taucher

Tief unter Tage,
umgeben von Wasser,
sitzt er in der Höhle,
der Boden wird nasser.

Taucher ganz allein,
fristet Dasein im Stillen,
steigende Flut in Dunkelheit,
höhlt Überlebenswillen.

Licht erloschen,
Kameraden fort,
letzter Rest Nahrung,
trieb sie zum Mord.

Schweigsamer Tod,
tritt langsam herein,
entzieht die Wärme,
aus Mark und Bein.

Ruhig im Geist,
das Ende erkannt,
Wasser tritt,
über trock'nen Rand.

Comments

  • Author Portrait

    Richtig toll. Mir gefällt die Stimmung deines Gedichtes ;)

  • Author Portrait

    Du weißt ja, dass ichs beim ersten Mal Lesen/hören schon toll fand und jedes Mal wenn ichs neue Lese und Höre. :DDDD

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