Two

Seine Nummer speicherte ich schnell ein und widmete mich dann meiner Arbeit. Leider konnte ich mich nicht richtig konzentrieren, da meine Gedanken immer wieder zu ihm abschweiften und ich die Rose anstarrte.
Auf meiner Liste schaute ich noch einmal nach, was ich alles erledigen musste und suchte das aus, beidem ich mich am wenigsten konzentrieren musste. So gestaltete ich gerade Karten. Als ich bemerkte, dass ich sein Gesicht auf die Karte gezeichnet hatte, warf ich den Entwurf weg und schaute mir mir nochmal genau an, was auf der Karte hervorgehoben werden soll.
„Na das passt ja...", murmelte ich zu mir selbst. Auf dieser Karte sollte ich zeichnen, wie sich ein Paar zum ersten mal getroffen hat. Die Liebe, die sich dabei entwickelt hat, sollte ich natürlich besonders hervor heben. Nach drei Stunden, in denen ich viele verschiedene Emotionen durchlebt hatte, hatte ich die Karte endlich vollendet.
In meinen Kopf schlich sich der Gedanke, dass Max und ich das gleiche haben könnten.
Ohne etwas dagegen tun zu können, hatte ich auch schon mein Handy in der Hand und schrieb ihm.
>Hey, hast du heute vielleicht noch Zeit?<
Als die Nachricht abgeschickt war, bereute ich es schon wieder. Was ist, wenn er mich für zu aufdringlich hält? Der Nachrichtenton meines Handys holte mich aus meinen Gedanken zurück in die Realität. Max hatte mir sofort geantwortet.
>Aber natürlich, für dich doch immer ;)<, antwortete er mir.
Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es bald Mittag war.
>Wann hast du Mittagspause?<, fragte ich ihn in meiner Nachricht.
>Ab 14:00Uhr. Da hattest du wahrscheinlich schon lange...<, schrieb er zurück und meine Hoffnung, ihn bald wiederzusehen, schwand dahin.
>Ich komme dann einfach mal.<, schrieb er in seiner Nachricht, die sofort nachkam.
Freudig tippte ich:
>Und ab wann kannst du?<, ein.
>Da ich weiß wann du Schluss hast, warte ich vor deinem Büro auf dich. Ich muss jetzt weiterarbeiten. Wenn mich mein Chef erwischt, bin ich dran. Bis dann :)<, kam von ihm zurück. Ich verabschiedete mich noch von ihm.

Gegen das Lächeln, welches sich in meinem Gesicht festgesetzt hatte, konnte ich nichts tun.
Max würde mich später abholen. Besser kann dieser Tag einfach nicht werden!


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