Er stieg dem Sarg empor. Er stand in einer Gruft. Es war dunkel. Es war kalt. Er war allein. Neben ihm, ein zweiter Sarg. Er öffnete ihn. Drinnen war nichts. Er war allein. Er schaute nach rechts. Eine Tür aus Stein, ein kleiner Spalt mit Licht an ihrem Fuße. Er ging darauf zu. Er hatte Angst. Er war vor der Tür, das Licht schmerzlos auf seiner Haut. Er öffnete die Tür. Es war nicht schwer. Die Tür war offen. Er schaute nach draußen, ging nach draußen. Er war auf dem Friedhof. Es war Nacht. Er war erleichtert. Neben ihm, ein Licht auf einer Eisenstange. Er wunderte sich. Es tat nicht weh. Er sah einen Weg aus Pflastersteinen, begann ihm zu folgen. Vorbei an vielen Gräbern, doch alle fremd. Er war verwirrt. Alles fremd, nichts vertraut. Er ging immer noch. Ein Tor, ein Zaun daneben. Er war am Ende des Friedhofes. Überall die Lichter auf Eisenstangen. Vor ihm, ein Weg. Einer nach rechts, einer nach links. Er ging nach links. Er war allein. Er wurde hungrig. Es war ihm egal.
Er erinnerte sich, seine Frau. Neben ihm sollte sie liegen. Er war allein. Er wollte sie sehen. Er wollte sie finden. Er wollte sie umarmen. Er wollte sie küssen. Er ging weiter. Er sah zwei Lichter. Sie kamen näher, sie waren schnell. Er blieb stehen. Er bekam Angst. Das Licht tat nicht weh. Er war erleichtert, trotzdem angespannt. Die Lichter wurden langsamer, blieben rechts vor ihm stehen. Sie waren an einer Eisenkiste. Die Eisenkiste war laut. Die Eisenkiste war groß. Die Eisenkiste wurde leise. Ein Mensch, eine Frau kam aus der Eisenkiste, es war nicht seine Frau. Sie sprach ihn an. Ob er Hilfe bräuchte. Er bejahte. Er habe seine Frau gesucht. Anna ihr Name. Anna Woiwod. Sie wäre in der Nähe. Die Frau, verdutzt, verwirrt. Eine Anna Woiwood wäre ihre Schwiegertochter. Er, verwirrt, fragte. Ob er sie sehen dürfte. Die Frau, NEIN. Sie ging in die Eisenkiste zurück. Die Eisenkiste ging weg. Er suchte nach seiner Frau, ging weiter. Er spürte es. Er kam ihr näher. Er sah eine Stadt. Die Stadt war komisch. Häuser groß wie berge. Überall Lichter. Er sah seine Frau, spürte, dass es Sie war. Er war glücklich, wollte mit ihr sprechen. Er spürte es. Sie war ein Mensch. Nicht mehr wie er. Sie spürte ihn nicht. Sie aß Kuchen. Sie trank Tee. Sie saß glücklich auf dem Stuhl am Tisch. Gegenüber, ein anderer Mann, ein Mensch. Er dreht sich um. Er geht. Er ist traurig. Es ist ihm kalt. Er ist allein.

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