VII.6 - Licht und Schatten

„Ich trage die Verantwortung für diesen Vorfall. Nicht Tom, nicht Hermine, das hier war mein Versagen.“ 

Wie durch einen Dunst drangen die Worte an Hermines Ohr. Sie war zu erschöpft, um auch nur einen Muskel zu bewegen, ihr Bewusstsein konnte sich noch nicht so recht zwischen der Welt der Träume und der Realität entscheiden, so dass sie zwar hörte, was gesagt wurde, aber noch nicht zuordnen konnte, wer da sprach. 

„Galatea!“, war die ernste Stimme eines Mannes zu hören: „Du kannst doch wohl kaum die Verantwortung dafür auf dich nehmen, dass Schüler sich an fortgeschrittenen Zaubersprüchen probiert haben.“ 

Das Rascheln einer Robe und leise Schritte erklangen, als einer der Gesprächspartner in offensichtlichem Aufruhr hin und her ging: „Doch, Albus! Genau das ist das Problem. Deine Nichte hat einen defensiven Spruch angewendet, den ich nie unterrichtet habe, und ich bin nicht eingeschritten. Ich hätte das niemals zulassen dürfen. Ich weiß nicht, ob sie den in Amerika gelernt hat, aber sie wusste offensichtlich nicht, dass er so leicht zu zerstören ist. Ich hätte abbrechen müssen, als ich das sah!“ 

Hermines Kopf begann sich zu klären. Langsam kehrte ihre Erinnerung zurück, an das Duell, an den Verteidigungsspruch, an Tom. Sie versuchte, ihre Augen zu öffnen, doch noch immer wollte ihr Körper ihr nicht gehorchen. Immerhin hatte sie inzwischen erkannt, dass sie wohl in einem Bett im Krankenflügel lag, und dass es Dumbledore und ihre Lehrerin Merrythought waren, die sich neben ihrem Bett unterhielten. 

„Hermine und Tom sind beide brillante Schüler. Wir wissen alle, dass sie in ihrer Freizeit Bücher lesen und lernen, natürlich kennen sie mehr Zauber, als wir ihnen je beigebracht haben. Das kannst du dir nicht vorwerfen“, widersprach Dumbledore eindringlich, aber immer noch sanft: „Ich würde eher die Frage stellen, was genau das war, was Tom gegen Hermine geschleudert hat. Ich habe noch nie von so einem Spruch gehört.“ 

Die Schritte hielten inne: „Es war kein Spruch. Nach allem, was ich beobachtet habe, hat er es geschafft, seine magische Energie in ein Geschoss zu verwandeln. Normale Sprüche und Flüche wenden ja bekanntermaßen nur eine geringe Menge an Energie auf, so dass ein Schild wie der von Hermine sie leicht absorbieren kann. Gegen pure Energie hingegen … der Schildhalter muss darauf vorbereitet sein.“ 

Angestrengt versuchte Hermine sich an den Spruch von Tom zu erinnern. Sicher, sie hatten beide wortlose gezaubert, aber sie hatte trotzdem eine Reihe seiner Sprüche identifizieren können. Das war das eigentlich Wichtige in Duellen: Erkenne, was der Gegner dir entgegenwirft, und reagiere entsprechend. Der letzte Spruch jedoch hatte keine Form gehabt, keine Farbe, nichts. Es ergab Sinn, dass es wohl einfach nur Energie gewesen war. Und wie sie Tom kannte, hatte er Zugriff auf eine sehr viel größere Menge an Energie als jeder andere Zauberer. 

„Reine Energie?“, kam es nachdenklich von Dumbledore: „Das ist interessant. Warum sollte Tom zu so etwas … Groben greifen? Er ist doch sonst ein sehr eleganter Duellant.“ 

Das Knarzen eines Stuhls deutete darauf hin, dass Merrythought sich wieder gesetzt hatte: „Oh, glaub mir, keiner ist so elegant und beherrscht in Duellen wie Tom. Ich vermute fast, er ist ungeduldig geworden, weil er Hermine nicht einmal kratzen konnte. Du weißt, er ist sehr ehrgeizig und kommt mit Niederlagen nicht gut zurecht. Er ist der beste Schüler, den ich je hatte. Aber gute Schüler neigen dazu, manchmal im Ehrgeiz zu übertreiben. Warst du nicht selbst so als du jünger warst, Albus? Ich erinnere mich an einen sehr ambitionierten Schüler …“ 

„Fang nicht wieder an, mich zu bemuttern, Galatea!“, schnitt Dumbledore ihr das Wort ab, doch Hermine hörte, dass es freundlich gemeint war. Kurz fragte sie sich, wie alt ihre Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste sein musste, dass sie zuvor sogar Dumbledore unterrichtet hatte. 

„Ich will nur sagen, dass Tom keine Schuld trifft. Er hat alle gelernten Zaubersprüche meisterhaft angewendet, ehe er ernsthaft versucht hat, das Duell zu gewinnen. Er hat alles richtig gemacht.“ 

„Und die Konsequenz seines Richtig Machens ist nun, dass meine Nichte hier bewusstlos im Bett liegt!“, gab Dumbledore zurück. 

Ein Stuhl wurde zurückgeschoben: „Ich werde mit Armando reden und ihm erklären, was vorgefallen ist. Ich werde nicht zulassen, dass dieser Vorfall als negativer Fleck auf Toms makelloser Schullaufbahn zurückbleibt. Es war meine Verantwortung, Albus. Ich weiß, du hast Tom nie gemocht, aber ihm zu unterstellen, dass er absichtlich deine Nichte angegriffen hat, geht zu weit. Dein Urteilsvermögen ist getrübt. Tom trifft keine Schuld.“ 

Feste Schritte entfernten sich, dann schlug eine Tür mit übertriebener Wucht zu. Hermine lag mit angehaltenem Atem da – es war ihr unangenehm, dieses Gespräch belauscht zu haben, und sie wollte unter keinen Umständen auf sich aufmerksam machen. 

„Sie können sich jetzt gerne bewegen, meine Liebe“, erklang da die amüsierte Stimme von Dumbledore. 

Ertappt schlug Hermine die Augen auf: „Ich wollte nicht lauschen, Sir, ehrlich nicht. Ich bin gerade erst aufgewacht.“ 

Ein nachsichtiges Lächeln lag auf Dumbledores Lippen, während er seinen Stuhl näher an ihr Bett rückte. Das Licht der späten Nachmittagssonne fiel durch die hohen Fenster herein und erleuchtete sein noch junges Gesicht. Obwohl er lächelte, konnte Hermine doch Besorgnis in seinen Augen erkennen. Vorsichtig versuchte sie sich zu bewegen, um sich ein wenig aufsetzen zu können. Sie trug ein langes, weißes Hemd, das ihr vermutlich von der Krankenschwester angezogen worden war. Nachdem sie es in halb sitzende Position geschafft hatte, schaute sie ihren angeblichen Onkel an: „Professor Merrythought hat Recht. Tom ist nicht schuldig. Zumindest nicht alleine.“ 

Überraschung spiegelte sich in Dumbledores Augen: „Sie verteidigen ihn? Ausgerechnet Sie?“ 

Sie lächelte gequält: „Tom mag zwielichtige Motive haben, aber es war definitiv nicht sein Ziel, mich zu töten – oder ernsthaft zu verletzen. Glauben Sie mir, das … das würde er nicht tun. Nicht mehr. Das hier war wirklich ein Unfall. Sein Ehrgeiz und Temperament sind mit ihm durchgegangen. Und ich habe einiges dazu beigetragen, ihn zu provozieren.“ 

Ihr Professor schüttelte den Kopf: „Es ist eine merkwürdige Beziehung, die Sie da führen. Aber bitte, passen Sie auf sich auf. Es ist nicht in Ordnung, wenn Tom Ihnen wehtut. Gewalt sollte kein alltäglicher Aspekt einer Beziehung sein.“ 

Unwillkürlich lachte Hermine auf: „Oh, aber das ist es schon lange, Professor. Schon lange. Aber machen Sie sich keine Sorgen, ich weiß, wie ungesund das ist. Ich weiß, dass das nicht normal sein sollte. Aber mit Tom … da ist nichts normal.“ 

Das Gesicht noch immer vor Sorge verzogen, legte Dumbledore ihr eine Hand auf den Arm: „Ich weiß nicht, ob ich das alles noch länger gut heißen kann. Natürlich, Sie dürfen mir nicht zu viel erzählen, aber wenn Ihre Gesundheit leidet, ist es vielleicht Zeit, die Mission abzubrechen.“ 

Empört richtete Hermine sich weiter auf: „Abbrechen? Bei allem Respekt, Sir, aber das geht nicht. Alleine schon, weil ich hier eh gefangen bin. Haben Sie das vergessen? Ich kann hier nicht weg, da kann ich genauso gut weitermachen. Ob ich nun am Ende des Schuljahres von der Zeit umgebracht werde oder vorher durch Tom, welche Rolle spielt das? Solange wir nicht wissen, wie ich zurückkomme, werde ich weitermachen wie bisher!“ 

Plötzlich ging ihr auf, was sie da gerade gesagt hatte. Entsetzt schlug sie eine Hand auf ihren Mund und blickte durch den Raum, doch niemand war zu sehen. Beschämt schaute sie zu Dumbledore. 

„Keine Sorge, ich habe dafür gesorgt, dass unser Gespräch nicht belauscht werden kann“, beruhigte dieser sie: „Und was Ihre Anmerkung zur Zeitreise angeht … kommen Sie am Sonntag in mein Büro, ich vermute, ich bin da ein wenig weiter als zuvor.“ 

Hermines Augen wurden groß: „Sie haben einen Weg zurück für mich gefunden?“
 

oOoOoOo
 

„Mr. Riddle, was kann ich für Sie tun?“ 

Die gebrechliche Stimme der Krankenschwester drang an Hermines Ohr. Augenblicklich setzte sie sich auf. Natürlich, sie hätte damit rechnen sollen, dass Tom sie im Laufe des Tages aufsuchen würde. Es war sowieso ein Wunder, dass er bis nach dem Abendessen damit gewartet hatte. 

„Ich bin für Miss Dumbledores Anwesenheit hier verantwortlich“, hörte sie seine zerknirschte Erwiderung: „Da ist es nur angemessen, wenn ich ihr einen Krankenbesuch abstatte, meinen Sie nicht?“ 

„Ich wollte gerade zum Abendessen runter in die Küche gehen. Vielleicht könnten Sie…“ 

„Das ist doch überhaupt kein Problem. Machen Sie sich keine Sorgen, ich werde Ihre Patientin nicht überfordern. Oder haben Sie andere Bedenken, mich mit ihr alleine zu lassen?“ 

Hermine rollte mit den Augen. Natürlich wollte die Krankenschwester einen jungen Mann und eine junge Frau nicht alleine lassen, schon gar nicht, wenn die Frau im Bett lag. Doch so, wie Tom seine Frage formuliert hatte – und vermutlich hatte er zudem noch sein typisches, charmantes Lächeln aufgesetzte –, konnte sie dem allseits beliebten Schulsprecher kaum ins Gesicht sagen, dass der Anstand es ihr eigentlich verbat. Also erklang nach einem kurzen Moment der Stille ein verunsichertes: „Natürlich nicht. Also … ich bin in einer halben Stunde wieder da.“ 

Schritte entfernten sich, dann kam Tom aus dem Eingangsbereich in den Krankensaal. Wie eine Katze bewegte er sich auf Hermine zu, und mit jedem seiner lautlosen Schritte spürte sie mehr, wie reine Magie um ihn herum wirbelte und die Luft zum Knistern brachte. Oh ja, Tom Riddle war wütend. Seine Miene war unbewegt, seine Bewegungen elegant und flüssig wie immer, vermutlich hätte auch ein weniger mächtiger Zauberer nicht einmal bemerkt, dass sich etwas in der Luft um ihn herum verändert hatte. Aber Hermine war erfahren und mächtig genug, und so entging es ihr nicht. Ganz und gar nicht. 

„Hallo, Tom“, grüßte ihn so lässig wie möglich, während sie sich noch ein Stückchen weiter aufrichtete. 

„Hallo, mein Herz“, erwiderte er sanft: „Wie geht es dir?“ 

Er wartete keine Einladung von ihr ab, sondern setzte sich einfach dicht neben sie auf die Bettkante, von wo aus er eine Hand auf ihrem Arm ablegen konnte. Ein Schauer lief Hermine über den Rücken: Seine Hand war eiskalt. 

„Besser“, gab sie noch immer um Gelassenheit bemüht zurück: „Noch ein wenig schwach, aber das ist ja zu erwarten.“ 

„Ja, das ist zu erwarten“, bestätigte er, während seine Finger wie unabsichtlich ihren Oberarm rauf und runter strichen. Die Geste war liebevoll und zärtlich, doch die Kälte seiner Finger und die Magie, die Hermine um ihn herum spüren konnte, betrogen den äußerlichen Schein. 

„Ich hatte ein langes, unangenehmes Gespräch mit deinem Onkel“, erklärte Tom schließlich. Er ließ von ihr ab und legte stattdessen beide Hände auf seinem Oberschenkel ab, die Augen jedoch fest auf sie gerichtet: „Er scheint zu denken, ich hätte dich absichtlich verletzen oder gar töten wollen. Eigenartig, wie negativ er von mir denkt, mh?“ 

Abfällig hob Hermine die Augenbrauen: „Oh, bitte. Erstens kannst du ihm nicht vorwerfen, dass er sich Sorgen um mich macht. Und zweitens: Das ist doch nun wirklich nichts Neues. Soweit ich eure Beziehung beurteilen kann, hat er dich von Anfang mit aufmerksamer Neugier und Distanz betrachtet. Wenn du dann durchs Schloss läufst und dich auffällig verhältst, wird er natürlich misstrauisch. Wirf das also nicht mir vor.“ 

„Du scheinst ja sehr viel darüber zu wissen, wie wir zueinander stehen.“ 

„Weder du noch er machen ein Geheimnis aus der gegenseitigen Abneigung.“ 

Lange schwieg Tom, den Blick auf die verschlossene Tür des Krankenflügels gerichtete – Hermine hatte nicht einmal mitbekommen, dass er sie hinter sich verschlossen hatte – dann, ohne Vorwarnung, beugte er sich weit über sie, seine Hände fest um ihre Oberarme gekrallt, und musterte sie intensiv. 

„Ich zweifle langsam daran, dass du jemals lernen wirst, mein Herz“, zischte er ihr zu, und nun hatte er ganz offensichtlich sämtliche Kontrolle über seine Magie aufgegeben. Hermine konnte die Energieblitze beinahe sehen, die ihn umwirbelten, während sie sich zugleich sowohl von seinem Körper als auch von seiner Magie nahezu erdrückt fühlte: „Du musstest dich mir unbedingt widersetzen, was? Noch dazu öffentlich?“ 

Seine Wortwahl verwandelte Hermines Panik schlagartig in heiße Wut: „Widersetzen? Widersetzen? Tom, hier geht es nicht immer nur um dich! Das Duell ist ein Test unserer Fähigkeiten! Denkst du wirklich, ich halte mich da zurück, nur damit du dich maßlos überlegen fühlen kannst?“ 

„Ich BIN dir überlegen!“, Tom schrie beinahe, doch Hermine konnte nur den Kopf schütteln. 

„Wenn du mir so überlegen bist“, spottete sie voller Verachtung, „warum musstest du dann zu reiner Magie greifen, um einen simplen Schild von mir zu brechen, hm? Reine Magie! Das ist so grob und unzivilisiert, dass ich beinahe drüber lachen würde, wenn du mich nicht tatsächlich verletzt hättest!“ 

Seine Hand zuckte vor und legte sich eisig um ihre Kehle: „Du gehörst mir, Hermine. Du hast dich mir unterzuordnen und nicht mich bloßzustellen.“ 

Tief in sich spürte Hermine, wie etwas zersprang. Sie hatte genug davon. Sie hatte genug von Tom und seinen Machtgelüsten. Mochte er auch eines Tages Lord Voldemort sein, mochte er auch ein mächtiger Zauberer sein, sein ständiges Gefasel, dass sie ihm gehörte und sich ihm zu unterwerfen hatte, machte sie rasend. Mit einer energischen Handbewegung wischte sie seine beiden Arme beiseite – und zu ihrer Überraschung wurde Tom tatsächlich von ihrer Bettkante gestoßen. 

Er rappelte sich schnell wieder auf, doch gerade, als er ihr offensichtlich ernsthaft einen Fluch auf den Hals jagen wollte, hielt er in seiner Bewegung inne. 

Hermine glühte, das spürte sie selbst. Brennende, reine Magie floss aus ihr heraus, wirbelte um ihre im Bett liegende Gestalt, und brachte die Luft ebenso zum Knistern wie jene von Tom. Tief atmete sie ein. Es war eine unvorstellbare Menge an Energie, die sie umströmte, doch sie spürte, dass noch viel, viel mehr tief in ihr lag und darauf wartete, freigelassen zu werden. Es war berauschend, beinahe erregend. Sie hatte nie zuvor ihre magischen Kräfte so deutlich gespürt, nie gewusst, wie mächtig sie tatsächlich war. Entschlossen richtete sie ihren Blick auf Tom, entschlossen, ihm ein für alle Mal klar zu machen, dass sie kein Spielzeug war. 

Doch zu ihrer Verwirrung sah Tom selbst nicht mehr wütend aus. Im Gegenteil, er lächelte. Er lächelte offen und ehrlich. 

„Du bist wunderschön“, hörte sie ihn flüstern. Ehe sie seine Worte verarbeitet hatte, war er wieder auf ihrem Bett, über ihr, und küsste sie mit einer Leidenschaft, die sie noch nie erlebt hatte. 

Und als Hermine spürte, wie sich seine Magie mit ihrer mischte, wie kleine Blitze der puren Energie zwischen ihnen aufzuckten, konnte sie nicht anders, als seine Leidenschaft zu erwidern. Sie vergrub ihre Hände in seinen Haaren, zog ihn näher an sich und öffnete erregt ihren Mund, um seine Zunge mit ihrer zu begrüßen. 

Seine Lippen waren überall, auf ihren Lippen, auf ihren Wangen, auf ihrem Hals. Stille beherrschte den Raum, nur unterbrochen von ihrem Stöhnen und Seufzen und dem leisen Rascheln der Bettdecke, die sie noch immer voneinander trennte. 

„Du gehörst mir“, hörte sie Tom heiser in ihr Ohr raunen: „Du gehörst mir, nur mir. Nur mir.“ 

Immer wieder und wieder murmelte er diese Worte vor sich hin, doch es störte sie nicht wie zuvor. Stattdessen fühlte sie sich wie berauscht. Es war nicht mehr jener Befehlston, jene Aussage voller Verachtung. Es war beinahe ein Flehen, ein Mantra, das er beständig wiederholte in der Hoffnung, dass es dadurch wahr wurde. Er wollte sie besitzen. Sie hatte etwas, sie war etwas, was er besitzen wollte. 

Es war in diesem Moment, verschlungen in Tom Riddles Umarmung, übersäht mit seinen Küssen, umgeben von ihrer gemeinsamen Magie, als Hermine Granger erkannte, dass Voldemort gegen sie verloren hatte.
 

ENDE TEIL 1

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