Vor vollendeten Tatsachen

Alex Goodwin

Es ist acht Uhr morgens, als ich Clara vom Flughafen abhole. Bereits vom ersten Augenblick an mache ich mir Sorgen, da sie unfassbar niedergeschlagen wirkt. Mein zweiter Blick bestätigt mir, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Auch unser gestriges Telefonat, in dem sie mich darum gebeten hat, sie vom Flughafen abzuholen, ist knapp ausgefallen und sie hat aufgelegt, bevor ich nach dem Ergebnis der Untersuchungen fragen konnte. All das lässt bei mir die Alarmglocken schrillen.

Vorsichtig frage ich, wie es ihr geht und warte mit dem Losfahren vom Parkplatz. "Ich... Ich habe Krebs. Im Endstadium", stammelt sie und beginnt zu schluchzen. Ich kann meinen Ohren nicht trauen. Die Welt scheint stillzustehen. Eine kalte Hand greift nach meinem Herzen. Die Frau, die ich liebe, ja, die ich heiraten will, wird sterben!, realisiere ich und kann mich weder mit dem Gefühl noch mit dem Gedanken abfinden. Das letzte Mal, dass ich jemanden verloren habe, der mir so nahe stand, war ich noch zu jung, um etwas dagegen zu unternehmen.

20 Jahre zuvor
Weinend saß ich auf der Veranda, als die Polizisten unser Haus verließen und mir traurig zunickten. Ich habe meinen Vater noch nie so verletzlich gesehen. Er hatte mich hinausgeschickt, als die Beamten vor der Tür standen. Ängstlich trat ich ins Wohnzimmer, wo mein Vater saß und die Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen hat. Weint Papa etwa?, fragte ich mich geschockt, denn ich habe ich noch nie weinen sehen. Verstohlen wischte er sich die Tränen weg, doch seine geröteten Augen konnte er dadurch nicht verbergen. Und auch nicht die grausame Wahrheit, die ich tief in meinem Herzen schon ahnte: Mama wird nicht wieder kommen.

"Mein Sohn, setz Dich bitte", sagte mein Vater, sichtlich bemüht, sich vor mir zusammenzureißen, "Wie du weißt, hat die Polizei nach Mama gesucht. Sie mussten jetzt leider die Suche auf...". Er räuspert sich, um das Zittern in seiner Stimme zu unterdrücken und fährt fort. "Sie mussten die Suche aufgeben. Von Mama fehlt weiterhin jede Spur". Ich wusste es!, dachte ich und fing an zu weinen. Was sollte ein Sechsjähriger auch anderes tun, der Wochen nach dem plötzlichen Verschwinden seiner Mutter erfährt, dass sie ihn vielleicht verlassen hat oder vielleicht aber auch tot war?

Rückblickend kann ich die Reaktion meines Vaters ein wenig verstehen - da auch er offensichtlich nicht mit seinem Schmerz umgehen konnte. Doch als frischgebackener Grundschüler war es für mich nicht mal annähernd nachvollziehbar, dass er mich nun anschrie: "Hör auf zu weinen! Das bringt Mama auch nicht wieder zu uns zurück!". - "Aber...", setzte ich an, was ihn nur noch wütender machte: "Keine Diskussion! Echte Männer weinen nicht! Du musst jetzt stark sein, hörst Du?". Zutiefst verletzt lief ich in mein Zimmer, presste den Kopf in mein Kissen, schrie und weinte bitterlich. Erst verlässt mich meine Mutter, dann lässt mich auch noch mein Vater im Stich, ging mir durch den Kopf und seit diesem Tage habe ich nie wieder geweint. Ich gab mir die Schuld für das Verschwinden meiner Mutter. "Warum, Mama?! Warum? Ich war doch so ein braves Kind! Ich gehe doch sogar schon in die Schule, wie ein großer Junge!", heulte ich in mein Kopfkissen.

In der Gegenwart
Nein, dieses Mal würde ich das Schicksal zu verhindern wissen, beschließe ich und reiße mich zusammen, obwohl ich den Tränen bereits nahe bin, Ich muss jetzt stark für uns beide sein! Noch immer im Auto auf dem Parkplatz sitzend, nehme ich Clara in den Arm. "Es tut mir so leid! Aber wir werden eine Lösung finden!", rede ich ihr zu, während ich ihr mit der Hand über den Rücken streichle. - "Die Diagnose steht ohne jeden Zweifel fest", flüstert sie zwischen den tiefen, herzzerreißenden Schluchzern. Ich überlege kurz, was ich sagen soll und antworte entschlossen: "Trotzdem: Ich werde - nein, wir werden - alles Erdenkliche tun, um diesen Schicksalsschlag abzuwenden. Ich kann dich nicht verlieren! Du bist doch der einzige Mensch, den ich noch habe!".

Clara beruhigt sich ein wenig und die Tränen versiegen, als sie fragt: "Denkst du wirklich, wir schaffen das?". Wortlos nicke ich, halte sie eine Armlänge entfernt und sage: "Und wenn wir für deine Behandlung mein Haus verkaufen, einen Kredit aufnehmen, ja selbst, wenn ich eine Bank überfallen müsste. Du sollst die besten Ärzte bekommen, die es in diesem Fachgebiet gibt!".

Dankbar drückt sie mich und lehnt sich im Sitz zurück. "Ich bin so erschöpft!", sagt sie mit schwacher Stimme, weshalb ich ihr sanft antworte: "Dann ruhe dich ein wenig aus. Ich fahre uns nach Hause". Sie gibt mir einen zarten Kuss auf die Wange und bedankt sich, bevor sie sich mit dem Kopf an meine Schulter lehnt und die Augen schließt. Ich lasse den Motor an und fahre sachte vom Parkplatz, bereits jetzt in den Sturm meiner Gedanken vertieft. Alles Mögliche geht mir während der zweistündigen Fahrt durch den Kopf: Wie ich schnellstmöglich das Haus losbekomme, ob unsere Bank uns trotz des Todesurteils einen Kredit gewährt - einfach alles. Außer die Frage, die ich bewusst verdränge: Was soll ich nur ohne sie tun?

Auf halber Strecke öffnet Clara die Augen und hebt langsam ihren Kopf. Sie räuspert sich und beginnt zaghaft zu sprechen: "Es gibt noch etwas, das ich dir sagen muss... Ich bin gestern nach dem Termin im Krankenhaus von einem Mann angesprochen worden, der mir gefolgt sein muss". Entsetzt blicke ich ihr ins Gesicht und erwarte das Schlimmste. "Keine Sorge! Es ist nichts passiert!", beruhigt sie mich sofort, als sie meinen Blick sieht, "Aber er hat ganz seltsame Dinge gesagt. Er ist von einer geheimen Regierungsbehörde, von der ich noch nie gehört habe und hat mir angeboten, dass die Regierung mich von meiner Krankheit heilen kann...". Sie gibt mir einen Augenblick, diese Nachricht zu verarbeiten und ich nutze die Gelegenheit, um ihr die - aus meiner Sicht - gerade wichtigsten Fragen zu stellen: "Was hast du geantwortet? Hast du das Angebot angenommen? Und wo liegt vor allem der Haken?".

Clara blickt mich ernst an und scheint über etwas zu grübeln. "Ich soll für die Regierung arbeiten, in...", sagt sie und unterbricht sich selbst, "Jedenfalls habe ich gesagt, dass ich zuerst mit dir darüber reden muss. Daraufhin meinte er, dass er uns beiden - und ja, er kannte sogar deinen Namen - die höchste Sicherheitsfreigabe erteilt habe. Ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll. Er hat so... komische Dinge gesagt". In meinem Kopf rattert es, doch der erhoffte Klick bleibt aus, weshalb ich frage: "Was für komisches Zeug?". Ihr Blick schweift in die Ferne und das Grübeln steht ihr ins Gesicht geschrieben. Als sie einige Minuten nicht antwortet, bitte ich sie: "Clara, du weißt, dass du mir alles sagen kannst! Es gibt nichts, was du sagen könntest, das mich davon abhalten würde, dich von ganzem Herzen zu lieben!".

"Ich weiß, Alex! Und ich liebe dich auch, aber das was ich dir jetzt erzähle, klingt selbst in meinen Ohren so verrückt, dass ich nicht sicher bin, ob ich es wirklich erlebt habe...", erklärt sie mir. Ihre Finger zittern, stelle ich fest. Sie schluckt hörbar und holt tief Luft. "Okay, machen wir es kurz: Es gibt Menschen - sogenannte Anomalien - die die Fähigkeit haben, die Raum und Zeit zu manipulieren. Ich sei einer davon und soll diese... Gabe... für die Regierung einsetzen". Ich glaube, ich höre nicht richtig!, schießt mir als erstes durch den Kopf. Daher frage ich entsetzt: "Und das glaubst du diesem... einem... Fremden?!". Dass ich dabei vorwurfsvoll klinge, ist nicht meine Absicht, aber es ist mir schneller herausgerutscht, als ich nachdenken konnte.

Sie blickt mir tief in die Augen: "Nein, ich habe ihm nicht geglaubt, bis...". Sie schüttelt den Kopf und wendet den Blick ab. "Bis was?", frage ich nach. Ich wollte sie nicht zurückweisen, weshalb ich mich nach einem Moment des Schweigens entschuldige und meine Frage etwas sanfter wiederhole. "Ich kann es dir - glaube ich - sowieso nicht beweisen, aber ich glaube, er hat recht. Ich habe nach dem Gespräch versucht, die Zeit zurückzudrehen, wie er behauptet hat. Und zunächst, ist die Zeit einfach stehen geblieben. Die Tropfen sind in der Luft stehen geblieben, die Autos standen still, sogar der Wind hat aufgehört zu wehen. Und dann... Dann ist einfach alles rückwärts gelaufen. Laut meiner Uhr eine halbe Stunde lang, innerhalb von gefühlt wenigen Sekunden".

Sie muss den Verstand verloren haben! Oder der Krebs beeinflusst schon ihr Denken. Wer weiß, ob sie noch klar bei Verstand ist?, denke ich bedrückt und frage mich, was als Nächstes kommt. "Ich weiß nicht, ob ich es dir beweisen kann, aber Gott weiß, dass es die Wahrheit ist und ich es versuchen werde!", sagt sie und blickt konzentriert auf ihre Uhr. Einige Sekunden lang passiert nichts. Das Auto hält nicht an, fährt nicht rückwärts oder sonst irgendetwas. Nach ein paar schweigsamen Minuten blicke ich auf meine Armbanduhr und traue meinen Augen nicht: Der Sekundenzeiger bewegt sich tatsächlich vor und zurück. Aber das könnte auch ein Zufall sein. Meine Uhr ist bestimmt kaputt oder ich möchte ihr unbedingt Glauben schenken, denke ich kritisch.

Als plötzlich das entgegenkommende Auto die Fahrt verlangsamt und beginnt rückwärts zu fahren - direkt neben meinem 67er Shelby Mustang - und der Fahrer weder von uns, noch von diesem Umstand Kenntnis zu nehmen scheint, halte ich die Welt nicht mehr aus. Der Blick auf mein Armaturenbrett bestätigt Claras Behauptung: Die Uhr läuft in rasantem Tempo rückwärts, während wir einfach weiterfahren. "Wie zum Teufel ist das möglich?!", entfährt es mir und Clara hebt überrascht den Blick. Ein Ausdruck purer Überraschung liegt in ihren Augen.

"Du... Du kannst es sehen?!", fragt sie mich erstaunt. - "Ja, wie könnte ich es nicht sehen?", frage ich angesichts des Offensichtlichen. Das Auto neben uns bewegt sich mittlerweile wieder vorwärts und fährt an uns vorbei, als wäre überhaupt nichts geschehen. Doch die Uhr auf dem Armaturenbrett zeigt nun die Uhrzeit an, zu der wir losgefahren sind, während ein verblüffter Blick auf meine Armbanduhr das gleiche Ergebnis liefert: Entweder wir sind gerade tatsächlich - allen physikalischen Gesetzen zum Trotz - in der Zeit zurückgereist oder aber wir leiden beide unter Wahnvorstellungen. Jedenfalls glaube ich ihr jetzt.

Erleichtert atmet Clara auf und blickt mich strahlend an: "Ich weiß zwar noch nicht, warum ich das kann oder wie das Ganze überhaupt funktioniert, aber ich bin so erleichtert, dass du mir jetzt glaubst! Aber trotzdem...". Sie hält kurz Inne und überlegt. - "Trotzdem was?", unterbreche ich ihre unausgesprochenen Gedankengänge, als sie nach einigen Sekunden nicht fortfährt. Ich neige normalerweise nicht zur Ungeduld, doch in diesem Augenblick brennen mir Tausend Fragen unter den Nägeln. "Hmm... Ich überlege nur, was es bedeutet, dass du das mitbekommen hast. Ich habe es auf dem Flug hierher mehrmals getestet und bisher hat niemand auch nur ansatzweise Kenntnis davon genommen, obwohl sich selbst das Flugzeug rückwärts bewegt hat". - "Vielleicht bin ich ja auch so ein Abnormaler!", scherze ich, um die Stimmung etwas zu lockern, doch ein unerwarteter Ausdruck der Erkenntnis legt sich auf Claras Gesicht.

"Natürlich! Das muss es sein! Dieser Regierungsbeamte ist auch nicht wieder aufgetaucht, als ich in New York die Zeit zurückgedreht habe. Vielleicht sind du und ich beide 'Anomalien'!", ruft sie begeistert aus, "Los! Probier' du es mal! Konzentriere dich einfach auf den Gedanken, die Zeit rückwärts laufen zu lassen!". Ich schüttle lächelnd den Kopf, angesichts des Gedanken, dass ausgerechnet zwei Leute mit derselben Fähigkeit durch Zufall in einem Auto sitzen sollten. Dennoch beschließe ich, es - wenigstens Clara zuliebe - zu versuchen. Mein Blick wandert erneut zu der Uhr auf dem Armaturenbrett, während ich mich anstrenge, das Unmögliche zu vollbringen. Nach ein paar Sekunden gebe ich es jedoch auf. "Siehst du! Nichts dergleichen!", sage ich und blicke zu meiner Freundin hinüber. Diese scheint jedoch überhaupt kein Interesse an meiner Aussage zu zeigen. Aus dem Beifahrerfenster schauend, sagt sie kein Wort, also wiederhole ich meine Aussage. Sie schüttelt nur den Kopf und tippt freudestrahlend an die Scheibe neben sich und bewegt ihren Kopf beiseite, so dass er den Blick aus dem Fenster für mich freigibt.

Jetzt verschlägt es auch mir die Sprache: Der Rabe neben unserem Auto bewegt sich in Zeitlupe. Jede einzelne Feder- und Flugbewegung wird in schier endlose Länge gezogen. Ich starre auf meine Armbanduhr. Der Sekundenzeiger bewegt sich fast gar nicht mehr. Jedes Ticken hallt eine gefühlte Ewigkeit nach und klingt so tief wie auch das Motorengeräusch, das ich jetzt erst bemerke. Neugierig schalte ich das Radio ein, das bereits länger braucht, als sonst, um zu starten. Wir müssen beide lachen, als Adeles 'Rolling in the Deep' in Zeitlupe und mit einer tiefen Bassstimme ertönt. "Wie ist das möglich?", wiederhole ich meine Aussage von eben in normaler Geschwindigkeit. Clara gesteht: "Ich habe keine Ahnung, aber genau das, wird mich womöglich davon abhalten, in ein paar Tagen oder maximal Wochen sterben zu müssen“.

Ich trete auf die Bremse. Ein in die Länge gezogenes Kreischen verrät mir, dass die Vollbremsung trotz Zeitlupe ihre fast unmittelbare Wirkung zeigt. "Du musst was?! Du hast... Du hast nur noch Tage zu leben?!", frage ich sie völlig entsetzt, als der Wagen zum Stillstand gekommen ist, "Weißt du eigentlich, was das bedeutet?". Sie blickt mich erschrocken an und schüttelt den Kopf. "Das bedeutet, dass du das Angebot dieses Mannes - wer auch immer er sein mag oder für wen er arbeitet - annehmen musst… Ich kann ohne dich nicht mehr leben! Und schon gar nicht nach all dem, was heute passiert ist!", erkläre ich ihr mit einem panischen Unterton in meiner Stimme. - "Er sagte, er kommt auf uns beide zu, wenn wir darüber gesprochen haben und wird meine Entscheidung respektieren - unabhängig davon, wie sie ausfällt. Aber wenn du sagst, ich soll es tun... Ich wusste einfach nicht, was ich davon halten soll oder was du dazu sagen würdest. Ich... Ich konnte ja nicht wissen, dass du auch solche Fähigkeiten hast", erklärt sie mir beschwichtigend.

Langsam lege ich den ersten Gang ein und drücke ich auf das Gaspedal, um anzufahren. Die Zeit scheint wieder in ihrem gewohnten Fluss zu vergehen, da der Wagen und alle Geräusche sich wie üblich verhalten. "Wir müssen dafür sorgen, dass du überlebst - Koste es, was es wolle! Und wenn ich mich dazu verpflichten muss, mit dir zusammen für die Regierung zu arbeiten, dann sei es so!", sage ich genau so, wie ich es meine. Zu Tränen gerührt, fragt sie mich: "Das würdest du wirklich tun? Und dein Job bei der US-Army? Ich meine, es war doch immer dein Traum, für das Militär zu arbeiten...".

"Nichts kann und nichts wird uns jemals trennen können, solange wir es nicht zulassen. Und ich schwöre bei Gott: Das werde ich nicht!", verspreche ich ihr vollkommen entschlossen. Statt auch nur ein weiteres Wort zu verlieren, berührt sie mein Kinn, dreht sachte meinen Kopf zu sich und küsst mich so zärtlich und doch leidenschaftlich wie noch nie zuvor. Auch jetzt vergeht die Zeit so langsam, dass ich nicht einmal auf die kerzengerade Straße vor uns achten muss, während mein Herz so schnell wie die Flügel eines Kolibris zu schlagen scheint.

Comments

  • Author Portrait

    Mir gefällt dieses Kapitel. Die Emotionen und Gefühle der beiden Protas sind fein herausgearbeitet und nachvollziehbar. Als Leserin staune ich mit den beiden über die Entdeckung der Anomalie. Was mich leise wundert: Warum haben sie das nicht schon lange herausgefunden? Ja, im 1. Kapitel ist ein erster Hinweis (das Handy), aber ich meine: Warum merkt die "Regierung", was sie da für Anomalien-BürgerInnen hat, aber sie selbst nicht?

  • Author Portrait

    ACHTUNG, SPOILER. Wieder mal ein ganz anderes Kapitel. Der Wechsel von actiongeladen und besinnlich würde ich auf jeden Fall beibehalten, das liest sich wirklich sehr gut. Es wirkt alles sehr liebe- und gefühlvoll, bewegend geschrieben. Es hat sich wirklich ein schwermütiger Schleier über mein Gemüt beim Lesen gelegt. Dennoch sind die Charaktere realistisch und nüchtern geblieben, ohne in einen kitschigen, überzogenen Liebesfilm zu landen. Es wird nichts verharmlost oder verteufelt. Auch die Spannung wird nicht rausgenommen. Alles in allem wieder wunderbar gelungen. Dass du so gegensätzliche Situationen so gut beschreiben kannst, das hat wirklich sehr viel Potential für alle deine jetzigen und zukünftigen Projekte!

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