Zusammengekauert im dunklen Land,
die Läufer warten auf ihr Wellenband,
die Lebenswelle wird ans Licht sie bringen,
gezwungen beginnt alsbald das Ringen.

Die Welle fliesst das Licht erscheint,
die Läufer starten und sind bereit,
sie stemmen sich gegen Wind und Schäume,
noch nicht erkennbar sind die Träume.

Die Wellen bringen Freud und Pein,
die Läufer laufen nur zum Schein,
düster kommt die erste dunkle Flut,
und schon sinkt verzweifelt der ganze Mut.

Die Wellen bringen Glück als auch Verderben,
dies hinterlassen die Läufer ihren Erben,
der Lebenskreislauf so ungebrochen bleibt,
und sich Schicksal an Schicksal reiht.

Die Lebenswellen stark und wild,
der Widerstand der Läufer wie ein Schild,
ab und zu auch hell und klar,
trifft eine Sonnenwelle die Läuferschar.

Sie laufen lange in Sonne und Regen,
nicht alle Wellenbänder bringen Segen,
für jene die laufen nur auf Sand,
führt dies nicht ins gelobte Land.

Die Läufer müder und schwächer,
die Wellen schneiden wie ein Messer,
die Läufer auf Sand zu fallen beginnen,
die Gedankenwelle trifft sie von innen.

Der Wellenläufer Anzahl schwindet,
der Lebenswelle Pflicht sie bindet,
gefesselt von der Lebensflut,
leben sie innen mit der Glut.

Der Läufer nun am Ende steht,
und allein mit der letzten Welle geht,
mächtig diese ihn umspült,
dankbar er die letzte Welle berührt.

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Fairy Dust

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