Wenn der Autor viel zu sagen hat - Kommentare in Klammern

„Der Typ guckte sie lange an (voll wie so’n Stalker xD) und bot ihr dann seine Hand an. Sie nahm sie, ließ sich hochziehen und prallte gegen seine Brust (uuuhh, voll geil xD) ...“

 

Habt ihr auch schon mal die erfreuliche Begegnung mit diesen qualifizierten Autorenbemerkungen gemacht, die einen Fließtext zerreißen wie ein lästiger Schluckauf und einen immer wieder aus der Geschichte reißen? Habt ihr euch deswegen auch schon einmal (oder zig Mal) gedacht, dass das albern ist, nervig, kindisch und schlichtweg total falsch?

Dann willkommen, dann seid ihr entweder anspruchsvolle Leser oder ernsthafte Autoren.

 

Gerade junge Autoren und die, die in einem bestimmten Fandom schreiben und ihren erwählten Protagonisten selbst abgöttisch lieben, neigen zu diesen Texthicksern und treiben damit jeden halbwegs erwachsenen Leser in den Wahnsinn - oder in ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln.

 

Auch hier ist Autor-chan meist unbelehrbar und lässt sich diese tiefsinnigen Klammerkommentare unter keinen Umständen verbieten, nein, stattdessen fahren sie die Krallen aus, was man als sich als „alter Sack“ erlaubt, ihre großartige Kunst zu kritisieren.

Da man selbst meist über genügend Intelligenz verfügt, weiß man oftmals, dass ein geordneter Rückzug in dem Fall besser ist als Zanken. Autor-chan ist beratungsresistent und auch wenn dann wieder der vermeintlich Dümmere gewinnt, sollte man der Klügere sein und einfach nachgeben.

Schont die eigenen Nerven und schafft Zeit, selbst zu schreiben und es besser zu machen.

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