Wenn Gefühle lästig werden - Die Nutzung von Emoticons

Dazu kann ich nicht mal ein Beispiel liefern, weil diese Macke, die manche junge Autoren haben, mir so zuwider ist, dass der doch recht erfahrene Autor in mir sich weigert, auch nur einen einfachen Beispielsatz zu bringen.

Manche Helden der Nachwuchs-Autorenszene haben sich angewöhnt, sms-typische Smileys und Emoticons zu verwenden, wo sie doch eigentlich die Gefühle ihrer Protagonisten beschreiben sollten. Warum sollte man auch sagen, dass das Prota-chan sich über etwas freut, wenn es ein einfaches “:D“ hinter der wörtlichen Rede (oder dem verwendeten Chatstil) auch tut.

 

Dass das falsch ist, wollen diese Buchstabenakrobaten nicht hören und wehe, WEHE dir, wenn du sie darauf aufmerksam machst, dann rappelt es aber im Karton, hoho.

 

Jeder Autor mit einem Hauch Intelligenz (und Stolz) sollte sich in diesen Fällen besser zurückziehen, um keine grauen Haare, Nackenschmerzen vom Kopfschütteln oder Kopfschmerzen von zu vielen Aufprallen der Stirn auf der Tischplatte zu bekommen. Oder Zahnschmerzen von zu vielem Beißen in die Tischkante.

Ist gesünder, glaubt es mir.

Comments

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    Das habe ich noch nie wo gesehen, aber klingt echt schräg, was sich manche Leute einfallen lassen O.O

  • Author Portrait

    Wie stehst du zu der Verwendung von Emoticons in (fiktiven) SMS und Chats? Also "Wir treffen uns später! ;-)", schrieb sie. Würdest du das Emoticon ausschreiben oder es lieber umschreiben? Abgesehen von solchen Sonderfällen bin ich natürlich deiner Meinung. Emoticons in Dialogen gehen gar nicht ;-)

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