Wenn man Leser an den Pranger stellt - Die Ankläger

Ein seltenes Phänomen, auf das ich aufmerksam gemacht wurde und was mich ziemlich hat den Kopf schütteln lassen.

 

Wir alle schreiben zu einem nicht geringen Teil dafür, um gelesen zu werden. Denn es ist nur menschlich, für eine Leistung einen Funken Anerkennung von jemandem bekommen zu wollen.

Für viele ist es schon Anerkennung genug, wenn sie sehen, wie die Klickzahlen an den Geschichten sich entwickeln oder die Anzahl der Favoriteneinträge.

 

Aber es gibt auch die anderen... diese, die Leser öffentlich anprangern, eine Geschichte favorisiert zu haben, aber die „Frechheit“ besitzen, bislang noch niemals einen Kommentar geschrieben zu haben. Die Leser öffentlich unter ihrem Nickname beschuldigen, Schwarzleser zu sein und wie scheiße sie deswegen doch sind.

 

Liebe Autor-chans, die dieses Verhalten an den Tag legen: Damit erreicht ihr nicht, dass diese Leser euch einen Kommentar schreiben. Viel eher schafft ihr es, bislang treue Leser zu verlieren und obendrein auch noch Favoriteneinträge.

Ist es das wert?

Es sind nicht die Schwarzleser, die dann als Arsch dastehen. Denn diese gibt es überall und die tun auch niemandem etwas. Wenn es ihnen die Geschichte wert ist, werden sie schon einen Satz dazu schreiben.

 

Vielleicht halten sie es auch so, wie man es schon als Kind von Mutti gelernt hat: Wenn man nichts Nettes sagen kann, sagt man besser gar nichts.

 

Aber mit Erpressung und Anprangern erreicht man weder im wahren Leben noch in der Welt der Hobbyautoren etwas. Man macht sich nur unbeliebt.

Comments

  • Author Portrait

    Ohhhh, wenn ich an diesen selbstverliebten Schreiberling zurückdenke, kommt mir wieder die Galle hoch. Aber gut, dass ich über den gestolpert bin, sonst wäre dieses Kapitel wohlmöglich nie entstanden. Super geschrieben, Meister.

beta
Fairy Dust

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