Schnee stob, des Windes Atem voller Frost,
dieser kalte Sturm kommt aus Nord-Ost.
Würgt Gräser und Zweige mit raureifiger Hand,
legt eine kalte Decke über das gesamte Land.

Der Wind heult unsagbar laut,
nahm die Kälte zu seiner Braut.
Ihr wirbelender Tanz aus Flocken,
wer hineinwill braucht warme Socken.

Im Auge dieses Gewirr aus Schnee,
da sehe ich dich: Oh Schattenfee.
Lautlos lachend,
ihre eisigen Späße machend.

Als mich der Schatten dann erblickt,
tanzt er voll verzückt.
Doch ehe man kann sie binden,
wird die Dame wieder entschwinden.

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9.01.2016 © Felix Hartmann


Comments

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    Prima ein tolles Machwerk und im guten Fluss.

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    Ich weiß nicht, wo du das hernimmst, aber deine Gedichte haben immer diesen Felix spirit, der einem das lesen vor staunen beinahe unmöglich macht. Wieder einmal grandios! :)

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    Brrrr... Welch tolle Idee, die Kälte als Winter-Schattenfee darzustellen! 5/5

  • Author Portrait

    Tolles Gedicht!! Wie immer 5/5

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