Raise your head, look up to the sky.
See what cannot be seen,
but with your heart and mind.

Close your eyes, hold still.
Feel the upcoming breeze,
open your arms and embrace the unknown.

Now open your eyes again and see.
Notice the Sun raising behind a wall of blue lighted mountains.
Spot the sky of deep dark, purple and red.
View the bright shining dots shimmering down on you with their old light.
See but not only with your eyes.

Now listen to your surroundings.
Listen to the wind howling through the mountain's cleft.
Follow the stars singing about ancient times.
Realize your heart pounding in your chest.
Hear a melody of wonders.

Now feel what is about to begin.
Sense the wind playing with your hair.
Note how the cold wind turns warm.
Embrace the feeling of your heart pounding to the melody.
Feel the ground keeping you steady from underneath.

Take a deep breath, now finally see.
A march is coming can you hear thee?
A light of gold, silver, bright and dark enlights the mountains.
A sound of people talking, crying, laughing, mumbling and screaming - can you hear thee?
Watch, as history gives you a glimpse of its dark times and wonders.

Through the tale, the march of history begins - shown by the stars.
Reflected by the old mountains of lighted blue.
Whispered and told by the howling wind holding you.
Keep still and watch a wonder happen.

See with your inner eye the people walking by.
People in gold, people in dust.
People loud and bickering, people silent and praying.
See their wars, see their times of light.
Embrace the stories of thousands and millions
- understand the importance of darkness and light.

See the wonder happen with your inner eye.
Keep it treasured in your heart.
You saw and felt nothing and everything.

Remember to keep the balance in your mind of bright and dark.
Stay brave, let tears fall and run down your cheeks.
Right eye full of soreness, left eye filled with bliss.

Comments

  • Author Portrait

    Hallo Luan, dein Gedicht hat mich vom ersten Vers an in seinen Bann gezogen und mich auch, nachdem ich den letzten gelesen hatte, nicht losgelassen. Die verschiedenen Apelle zu Beginn der Strophen hatten eine starke Wirkung auf mich; Zwischendurch habe ich tatsächlich selbst meine Augen geschlossen oder einen tiefen Atemzug genommen, um mich voll auf deine Worte einlassen zu können. Auch deine symbolische Beschreibung von dem Sonnenaufgang, dem Wind und schließlich dem Marsch der Geschichte, die hinter den Bergen hervorkommen, hat meiner Phantasie und Vorstellungskraft wahrlich Höhenflüge ermöglicht, dessen Bilder mich auch beim Schreiben dieses Kommentars begleiten. Zum einen liegt dies sicherlich daran, dass ich selbst eine eindeutige Naturverbundenheit spüre, zum anderen (und in erster Linie) aber an deinem stilistischen Umgang mit diesem Motiv. Z.B. hat dein Gedicht meine Aufmerksamkeit häufig zunächst auf die Umgebung des lyrischen Ichs, mit dem ich mich beim Lesen in vieler Hinsicht identifiziert habe, gelenkt, dann wieder auf dessen Körper und seine Wahrnehmungen selbst, sodass beides in ein enges Zusammenspiel gebracht wurde.|| Darüberhinaus hat mich der Standpunkt des lyrischen Ichs zum Nachdenken angeregt: Meine Interpretation deines Gedicht geht dahin, dass man selbst, als Individuum, in vielerlei Hinsicht Beobachter einer sehr ambivalenten Menschheitsgeschichte ist, vielleicht sogar des menschlichen Wesens. Dennoch ist man diesem Auf und Ab nicht hilflos oder in Passivität ausgeliefert, sondern man kann (und sollte) einen offenen Blick behalten, damit man Erfolge schätzen ebenso wie Gräueltaten verurteilen und Gefahren erkennen kann. Ich sehe das lyrische Ich in deinem Text als aktiven Rezipienten. Außerdem hat es durch seine außenstehende, beobachtende Rolle etwas Göttliches an sich. || Wie du meinem Schreiben wahrscheinlich längat entnehmen konntest, hat mich dein Gedicht nicht nur bewegt, sondern auch etwas – einen Denkprozess – in mir angestoßen. Die Worte, Bilder und (vermuteten) Botschaften deines Textes werden mich mit Sicherheit noch ein wenig begleiten. LG, Pappe

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