XV

In der oberen Etage angekommen, führte Lysander seinen Gast erst einmal durch die einzelnen Räume, beginnend mit seinem Schlafzimmer. Anschließend zeigte er Rye das Bad und zum Schluss das Gästezimmer, das der Stallmeister des Vampirs zurzeit in Beschlag hatte.

„Sei mir nicht böse, aber ich fühl’ mich wie ein Eindringling. Louis hat sich hier eingerichtet und ich finde nicht, dass wir uns hier aufhalten sollten."

„Na, ich wollte nicht mit dir hier übernachten. Dafür hab ich mein eigenes Bett”, der Blick des Vampirs wanderte amüsiert über Riley, „dann komm, lass uns wieder rüber in mein Schlafzimmer gehen.”

Riley nickte. „Gute Idee! Ich bin ein wenig kaputt und würde mich gerne etwas hinlegen - auch wenn es noch früh ist.”

Schmunzelnd strich Lysander dem Jüngeren durch die Haare. „Das spielt keine Rolle. Wenn du müde bist, dann legst du dich hin und ich leiste dir Gesellschaft.”


Wieder zurück im Schlafgemach des Vampirs, ließ Riley sich auf das breite Bett fallen. „Und jetzt?“ Er strich mit der Hand über die schwarze Seiden-Bettwäsche, die angenehm kühl war, und sah Lysander an.

Dieser schmunzelte und ging vor Riley in die Knie. „Das kommt drauf an. Was machen deine Schmerzen?”

„Die Tabletten wirken langsam. Mir geht es eigentlich ganz gut gerade.”

„Dann hättest du nichts gegen eine Massage einzuwenden?”, fragte Lysander leise und strich mit der Hand über die Innenseite von Ryes Oberschenkel.

Der Jüngere grinste schief und während er versuchte, das Kribbeln, das sich in seinem Körper ausbreitete, verursacht durch die Berührungen des Vampirs, zu ignorieren, sagte er: „Es käme auf einen Versuch an. An sich liebe ich es, massiert zu werden, aber ich weiß nicht, ob das mit den ganzen blauen Flecken aktuell nicht eher unangenehm ist. Egal, lass es uns versuchen. Wenn es mir nicht gut tut, dann melde ich mich.”

„Alles klar, dann machen Sie sich mal frei, junger Mann”, mit einem Lächeln stand Lysander auf.

Riley merkte, wie er bei dem Gedanken, sich vor dem Älteren ausziehen zu müssen, errötete. Auch wenn er die vergangene Nacht bereits mit ihm halbnackt in einem Bett geschlafen hatte, so war es trotzdem nun mal so, dass sie sich kaum kannten und Rye sich damit etwas schwer tat, die Hüllen vor ihm fallen zu lassen. Wäre die Prügelei mit Jeremy nicht gewesen, wäre die letzte Nacht nicht in der Form zustande gekommen – nicht zum momentanen Zeitpunkt jedenfalls. Riley seufzte, stand dann langsam auf und zog sich den Pullover nebst T-Shirt über den Kopf. Dann knöpfte er seine Jeans auf, zog diese ebenfalls aus und legte sie zu den anderen Sachen auf einen Sessel in der Nähe des Kamins.

Als hätte Lysander seine Gedanken erraten, lachte er leise. „Du darfst deine Boxershorts ruhig anlassen. Für eine Massage musst du nicht komplett nackt sein. Also kein Grund, rot zu werden”, damit trat er hinter Rye und schnurrte ihm ins Ohr, „obwohl ich es niedlich finde, dass du so schamhaft bist und die roten Wangen stehen dir.” Er hauchte dem Jüngeren einen Kuss in den Nacken, sog den Duft seiner Haut in sich auf und schloss für einen Moment die Augen.

Riley merkte, wie ihm heiß wurde und eine Gänsehaut seinen Körper überzog. Gott, dieser Mann würde ihn noch um den Verstand bringen.

„Ja ... Ich meine ... Wir kennen uns kaum und ich zieh mich hier aus. Halt mich nicht für prüde, aber ich bin nicht so für One Night Stands”, erwiderte er leise, „auch wenn ich mich letzte Nacht in deinen Armen sehr wohl gefühlt habe und auch zu mehr bereit gewesen wäre.”

„Ich mag auch keine kleinen, schmutzigen Affairen. Und ich mache auch bestimmt nichts, was du nicht willst. Ich möchte dich lediglich ein bisschen verwöhnen und wenn es dir zu viel wird, dann kannst du jederzeit Stopp sagen und ich höre sofort auf. Es liegt also ganz bei dir, was du zulässt und was nicht.” Lysander war einmal um Rye herumgegangen und blieb vor ihm stehen. Der Vampir legte einen Finger unter dessen Kinn und hob es leicht an. „Ich hoffe, du vertraust mir.”

Einen Moment lang verlor Riley sich in den heterochromen Augen seines Gegenübers, dann riss er sich davon los, trat einen Schritt zurück und musterte Lysander schmunzelnd. „Das tu ich, sonst wäre ich nicht hier! Worauf wartest du? Zieh deine Klamotten aus oder willst du sie dir mit dem Massageöl einsauen?” Damit setzte Rye sich wieder auf das Bett und sah den Älteren herausfordernd an.

„Dein Wunsch ist mir Befehl”, erwiderte dieser und fing an, sich betont langsam auszuziehen.


Nachdem auch das letzte Kleidungsstück auf dem Sessel neben dem Kamin gelandet war, trat Lysander wieder an das Bett und sagte: „So ... hinlegen.”

Kichernd ließ sich Riley auf den Rücken fallen, beobachtete den Anderen aber weiter, der nun zu ihm auf die Matratze kletterte und sich vom Nachttisch eine kleine Flasche angelte.

„Massageöl! Immer griffbereit”, beantwortete der Vampir die unausgesprochene Frage Ryes und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als dieser erstaunt die Augenbrauen hob. Lysander verrieb etwas Öl zwischen seinen Handflächen. „Wie hättest du es denn gerne?”

Riley hörte die Frage, die der Vampir ihm stellte und wurde knallrot. „Wie ich es ... Was?”

„Na, wie du es gerne hättest! Erst eine Rückenmassage oder erst Brust und Bauch? Ich nehme auch Sonderwünsche entgegen, wenn sie nicht zu exotisch sind.”

„Sonderw... Was zum ...?”, Riley kämpfte verzweifelt gegen die Röte in seinem Gesicht an. Was redete Lysander da eigentlich? Das Lachen seines Gegenübers unterbrach ihn in seinen Gedanken. „Du solltest dein Gesicht sehen, mon cher. Ich habe dir gesagt, ich mache nichts, was du nicht willst, aber ich weiß ja nicht, auf was du so stehst. Wenn du ...”

Doch Rye richtete sich auf und unterbrach Lysander, indem er ihm den Zeigefinger auf die Lippen legte. „Sssht ... Nicht reden! Machen! Du darfst mit meinem Rücken anfangen”, damit drehte er sich auf den Bauch.

„Du bist ganz schön frech”, murmelte der Vampir lächelnd und verteilte noch etwas Öl auf dem Rücken des Jüngeren, bevor er anfing, ihn zu massieren.


Riley genoss die sanfte Massage Lysanders und als dieser sich schließlich über ihn beugte und ihm ein „Alles okay?” ins Ohr raunte, seufzte Rye und erwiderte: „Oh ja, alles in bester Ordnung. Du darfst weitermachen.”
Der Vampir lachte leise. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Seine Finger glitten über Rileys Rücken und kneteten die Muskeln des Jüngeren durch. Als Lysander Rye schließlich von seiner Boxershorts befreite, verspannte sich dieser allerdings für einen Moment.

„Keine Sorge, ich tu dir nichts. Zumindest nichts Schlimmes” , mit einem Schmunzeln nahm der Vampir das zögerliche Nicken des Jüngeren zur Kenntnis und begann, dessen Hintern zu massieren. Nach einer Weile hielt Lysander inne. „So ...”

Riley hob das Gesicht aus den Kissen. „So?” Er stützte sich auf die Unterarme und sah sich nach dem Älteren um, der ihn im nächsten Moment ohne ein weiteres Wort packte und auf den Rücken drehte. „Dann wollen wir mal vorne weitermachen.” Damit verteilte Lysander ein wenig Öl auf Ryes Brust und Bauch und massierte dieses, an den Schultern beginnend, in die Haut des Jüngeren ein. Dieser seufzte genüsslich.

Während Riley mit geschlossenen Augen da lag und die Berührungen des Vampirs genoss, arbeitete der sich langsam, Stück für Stück, weiter nach unten vor. Kurz bevor er jedoch die Leistengegend des Anderen erreichte, wandte er sich ab und massierte sich langsam wieder nach oben. Dann beugte er sich hinunter und ließ seine Zunge über Ryes Hals gleiten. Vorsichtig, um Riley keine unnötigen Schmerzen zu bereiten, ritzte er dessen Haut mit seinen Fängen an und leckte sofort das austretende Blut auf.

Das zufriedene Seufzen des Jüngeren signalisierte ihm, dass dieser das Ganze nicht als unangenehm empfand.

Trotzdem fragte Lysander leise: „Alles in Ordnung?”

Rye nickte. „Ja! Was immer du da tust, es fühlt sich geil an.”
„Sehr gut.” Mit einem Lächeln setzte der Vampir sein Tun fort, ritzte immer mehr Stellen an Ryes Hals, Schultern und Brust an, leckte das Blut von den Wunden und verschloss diese dadurch wieder. Dass Riley sich unter ihm wand und immer wieder leise aufstöhnte, machte Lysander fast wahnsinnig. Er musste sich sehr zusammenreißen, um seine Zähne nicht in den Körper des  Jüngeren zu schlagen und sein Blut zu trinken.

Louis hatte Recht gehabt. Es brauchte eine unglaubliche Selbstbeherrschung, dies nicht zu tun und Lysander hoffte, dass er diese nicht verlieren würde. Denn das Letzte, was er wollte war, Riley zu seinesgleichen zu machen ... zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Und schon gar nicht deswegen, weil er, Lysander, sich nicht unter Kontrolle hatte.

So riss der Vampir sich zusammen und begnügte sich mit den wenigen Tropfen des roten Lebenssaftes, der aus den kleinen Wunden austrat, die er über den ganzen Brust- und Bauchbereich des Jüngeren verteilte, während er sich weiter nach unten vorarbeitete. Dort angekommen, sprang ihm Rileys Erregung förmlich entgegen. Lysander zögerte einen Augenblick und strich mit den Fingern an der Leistengegend entlang, bevor er sich hinunterbeugte und seine Lippen auf Ryes bestes Stück legte und es mit seiner Zunge umspielte.

Sich dem Älteren entgegen drängend, stöhnte Riley auf. „Verdammt”, presste er durch die Zähne.

„Soll ich aufhören?”, Lysander sah zu ihm auf.

„N... Nein. Wag es ja nicht.”

Der Vampir konnte die Erregung in Ryes Stimme hören und wandte sich grinsend wieder dessen Männlichkeit zu.

Erneut nahm Lysander diese zwischen seine Lippen und saugte sanft daran, während Riley sein Becken hob. Der Vampir drückte ihn jedoch wieder auf die Matratze, schob eine Hand zwischen seine Beine und massierte ihn, was den Jüngeren unkontrolliert zucken ließ.

Nachdem der Vampir ihn bis kurz vor den Höhepunkt getrieben hatte, ließ er von ihm ab, kletterte zu ihm nach oben und fragte: „So ... was möchtest du jetzt? Und sag nicht: „Tu was du willst”, denn das werde ich nicht.”

Schwer atmend sah Rye seinem Gegenüber ins Gesicht, dann beugte er sich vor, flüsterte ihm mit einem Grinsen etwas ins Ohr und lehnte sich dann wieder zurück.

„Und du bist dir ganz sicher?”

Riley hielt dem Blick Lysanders stand, dessen rot schimmernde Augen ihn fixierten. Diesmal war er davon überzeugt, dass es nicht das Licht war, das diesen Effekt hervorrief. Vielleicht war das bei Menschen mit Iris-Heterochromie einfach so. Es war ihm aber auch egal. Langsam drehte er sich wieder auf den Bauch: „Ja, ich bin mir sicher.”

„Gut, wenn es dein Wunsch ist, dann sage ich bestimmt nicht nein.” Langsam schob der Vampir sich über ihn und Riley konnte Lysanders Erregung überdeutlich fühlen, als dieser sich an ihn drängte. Er spürte den Atem des Älteren heiß in seinem Nacken und ein Schauer lief durch seinen Körper, als Lysander seine Zunge über Ryes Haut gleiten ließ ... seinen Nacken, seine Schultern.

Als der Vampir langsam in ihn eindrang, stöhnte Riley leise auf und vergrub sein Gesicht in den Kissen. Das Ganze war zwar so nicht geplant gewesen und gehörig aus dem Ruder gelaufen, aber trotzdem fühlte es sich verdammt richtig an. Fühlte sich verdammt gut an.


Am nächsten Morgen wurde Riley wach, weil die Sonne durch das große Fenster direkt in sein Gesicht schien. Murrend drehte er sich auf die Seite, mit dem Rücken zur Lichtquelle und sah ... in Lysanders Augen.

„Guten Morgen, mon cher. Hast du gut geschlafen?”

Ein Lächeln huschte über Ryes Gesicht: „Guten Morgen. Ja, hab ich, wenn auch zu kurz.”

Mit einem Seufzen schmiegte er sich an den Vampir, der sanft die Arme um ihn legte und ihm einen Kuss auf die Stirn drückte. „Wir sollten aber gleich mal aufstehen, duschen und frühstücken. Ich muss heute noch ein paar Dinge erledigen.”

Den Duft Lysanders in sich aufsaugend, nickte Riley an dessen Schulter, dann löste er sich und setzte sich auf. „Du hast Recht. Ich sollte auch nach dem Frühstück erst mal nach Hause verschwinden.”

Lysander strich ihm über den Rücken und der Jüngere bekam sofort wieder Gänsehaut.

„Ich hoffe, ich hab dich letzte Nacht nicht überfordert!”

„Wenn du wissen willst, ob ich es bereue ... nein, das tu ich nicht. Nicht eine Sekunde. Es war toll und es war richtig. Also alles gut”, sagte Riley und sah den Vampir an.

„Gut, dann lass uns mal zum grauen Alltag zurückkehren.”


Zwei Stunden, eine ausgiebige Dusche und ein opulentes Frühstück später, verließen die beiden Lysanders Haus, gingen über den Hof und betraten den Stall am anderen Ende des Geländes.

Während Riley Braveheart für den Heimritt fertig machte, lehnte der Vampir an der Boxentür und beobachtete ihn. „Ist es in Ordnung, wenn ich dich nachher anrufe?”

„Klar”, gab Rye grinsend zurück, „ich wäre beleidigt, wenn du es nicht tun würdest.”

Er führte sein Pferd aus dem Stall und Lysander folgte ihm, schloss die schwere Holztür hinter ihnen.

Bevor Riley sich allerdings in den Sattel schwingen konnte, zog der Vampir ihn an sich. „Das war keine einmalige Sache zwischen uns! Ich würde dich lieber hier behalten, aber ich muss mich wirklich um einige Sachen kümmern. Zum Glück schneit es heute nicht und es scheint, als ob sich das Wetter noch etwas hält. Darum muss ich sehen, dass ich das erledige, bevor es wieder schlechter wird.”

„Alles gut. Ich mach mir da gar keine Gedanken. Ich muss mich ja auch um meine Sachen kümmern und hatte nicht erwartet, mit dir die nächsten Tage nur noch im Bett zu verbringen ... Auch, wenn das ein sehr reizvoller Gedanke ist”, damit schnappte Rye sich eine Haarsträhne seines Gegenübers und drehte sie um den Finger.

„Du bist ganz schön selbstbewusst, wenn du einmal warmgelaufen bist. Und es ist gut, dass du das nicht falsch verstehst. Trotzdem wollte ich das noch mal klar stellen”, Lysander strich Riley über die Wange, dann küsste er ihn. „Du bedeutest mir eine ganze Menge. Das sollst du wissen. Und nun mach dich auf den Weg, bevor ich es mir anders überlege und dich hier behalte. Meld dich bitte, wenn du angekommen bist. Und ... lass dich nicht von deinem Kollegen ärgern.”

Rye kletterte auf Bravehearts Rücken. „Eric? Der kann mich mal. Ich meld mich dann gleich.” Mit einem letzten Blick in Lysanders Augen trieb Riley sein Pferd an und verließ den Hof.

Der Vampir stand noch eine Weile da und sah ihm nach.

„Was hast du denn noch zu erledigen? Warum zum Teufel lügst du ihn an? Was ist los mit dir?” Louis’ vorwurfsvolle Stimme ließ Lysander zusammenzucken. Er hatte seinen Freund gar nicht kommen hören.

„Ich ... ich weiß nicht, warum ich gerade so reagiere. Vielleicht muss ich erst mal mit mir selbst klar kommen.”

„Mit dir selbst klar kommen? So so ... Es geht mich zwar nichts an, aber: Spiel nicht mit ihm herum. Ich denke nicht, dass er das verdient hat.”

Lysander wandte sich dem Dunkelhaarigen zu und machte einen Schritt auf ihn zu. „Du hast Recht. Es geht dich verdammt noch mal nichts an. Kümmer dich um deinen Kram, Louis”, die Augen des Vampirs funkelten gefährlich.
„Übertreib es nicht. Sonst stehst du irgendwann alleine da!”, damit drehte Louis sich um und stapfte hinüber zum Haus. Lysander sah ihm hinterher und schüttelte den Kopf.

Im Prinzip hatte sein Stallmeister recht, aber das änderte nichts daran, dass er, Lysander, sich plötzlich total überfordert fühlte. Dass seine Gefühle für Riley ihn plötzlich zu erdrücken schienen. Vielleicht brauchte er einfach nur ein wenig Zeit, um sich darüber klar zu werden, was er wirklich wollte. Er hatte auf keinen Fall vorgehabt, Rye auszunutzen. Ihn zu verführen und dann fallen zu lassen. Nein! Er hatte sein Herz an den jungen Mann verloren, vom ersten Moment an, aber genau das machte ihm Angst. Er war in seinem bisherigen Leben nur einmal verliebt gewesen und die Beziehung war nach einigen Jahren des Zusammenlebens in die Brüche gegangen. Darum hatte Lysander Zweifel. Zweifel und Angst, dass so etwas noch einmal passieren würde, auch wenn er wusste, dass man, gerade bei solchen Dingen, niemals eine Garantie hatte, dass es funktionieren würde.

Seufzend folgte er Louis.




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