Weit weg, weg von mir, da steht jemand, ein Mensch. Voll mit seiner Pracht lächelt mich das Mädchen an. Ein sehr enthusiastisches und keines Wegs schüchtern, ein sehr stolzes Erscheinungsbild. Ich verspüre es zu erwidern, das Lächeln, dass sie so zum Strahlen bringt. So stehe ich hier, lächle vor mich hin und starre die leichte Silhouette der Dame an. Wenig Mimik kann ich erkennen, jedoch nenne ich es lieber einmal einen missglückten Versuch ihr in die Augen zu sehen. Sie bewegt sich, auf mich zu. Ich beginne ihr in die Augen zu blicken, eine sehr wunderbare und zugleich rare Augenfarbe. Weiß, wie der Schnee, der über unseren Köpfen zu Boden fällt. Wir, in der Mitte des Sturms, stehen uns gegenüber und sehen uns in die Augen. Ich starte erneut mein Lächeln, und diesmal ziehe ich sie mit. Doch es bleibt nicht bei den Zügen, aus ihren Augen fallen zwei Tropfen, Freudentränen. Sie freut sich, dass es so gekommen ist, mich noch einmal zu sehen, es schien ein Ende zu haben, aber hier stehe ich, in ihren Armen und halte sie, fest wie einen Freund. Doch sie ist keine normale Freundin, sie ist meine. Ohne Worte kommt es zu dem. Wir brauchen keine Mittel der Verständigung, es reicht doch uns zu haben. 25 Minuten. Die Kälte breitet sich aus und wir begeben uns, nun mit kleinen Worten austauschend, Hand in Hand, zum kleinen Bahnhofhaus. Wärme. Der Ofen belebt unsere Finger, und unsere Gefühle werden stärker. Solch eine Liebe, genau das wünschte ich mir seitdem ich klein war. Nur wurde dies nie erfüllt, hatte ich Träume, wurden diese verblasst, hatte ich Aufgaben, wurden diese erledigt. Mein Leben war ein reines Marionettenspiel, keine eigenen Züge konnte ich tätigen, wollte ich nicht tätigen. Als sie in mein Leben trat, hatte ich das Verlangen nach dem, wonach ich mich sehne. Was es ist? Nur sie. Solange sie bei mir ist, habe ich alles. Dass wir getrennt wurden, lag nicht in unseren Interessen, ein dummer Einschnitt unseres glücklichen Lebens, doch, wird es denn wieder glücklich? In dem Häuschen blicke ich in ihre weißen Augen, darüber ihre mit Tropfen bedeckten Augenbrauen, und lächle, dass ich sie liebe. Sie fällt in meine Arme und wir quatschen die restliche Zeit über schöne Dinge. Aufheitern ist heute das wichtigste, nur gute Themen sind für sie gut genug, zumindest will ich das so.


Mein Text, zwar nicht aufheiternd, aber…

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